<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719</id><updated>2011-04-22T04:22:35.609+08:00</updated><title type='text'>Sinorama</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>56</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-4868883200276574083</id><published>2007-12-18T14:05:00.000+08:00</published><updated>2007-12-18T17:55:02.879+08:00</updated><title type='text'>Einen Tag Datong und ein (vorübergehender) Abschied</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Grund dafür, dass ich in letzter Zeit so selten blogge, liegt - neben einem Totalcrash meines alten Computers (bei dem ich übrigens auch alle Emailadressen verloren habe) - daran, dass ich, außer um zum Unterricht zu gehen, hier so gut wie gar nicht mehr raus komme. Den verschiedenen Anforderungen - Sprache lernen, Land &amp;amp; Leute kennenlernen, forschen - kann ich derzeit nicht einmal zu einem Drittel gerecht werden (es scheitert schon an der Sprache, die merkwürdigerweise immer komplizierter statt einfacher zu werden scheint). Was soll's, dafür habe ich meine Weintüte. Statt dessen poste ich hier ein paar interessante Bilder einer spontanen Fahrt nach Datong, die ein paar Kommilitonen und ich am letzten Wochenende unternahmen. Ursprünglich war geplant, Freitag abend mit dem Nachtzug nach Datong zu fahren, den Ort zu besichtigen und am Samstag Abend mit dem Nachtzug nach Beijing zurückzukehren. Ich fand die Zeit zwar zu kurz, aber nichts desto weniger war es ein gute Gelegenheit, und zu acht doch ziemlich unterhaltsam.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H0I/AAAAAAAAAmg/nPzD7Huqv20/s1600-h/071214_01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H0I/AAAAAAAAAmg/nPzD7Huqv20/s400/071214_01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194594077318978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein schnelles Abendbrot in Beijing ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H1I/AAAAAAAAAmo/gKn7TItGLSU/s1600-h/071214_02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H1I/AAAAAAAAAmo/gKn7TItGLSU/s400/071214_02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194594077318994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... und dann mit dem Nachtzug nach Datong. Zwei von uns hatten einen Platz im Schlafwagen gebucht, die anderen nur einen Sitzplatz. Nach den Erfahrungen des Rückwegs kann ich verstehen, warum letztere nicht wirklich ausgeruht waren. Trotz allem ist eine Zugfahrt noch x mal bequemer als eine Reise mit dem Bus. - Es war auch das erste Mal, dass ich in einem Schlafwagen gefahren bin; keine Ahnung, ob die in Deutschland auch so sind ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H2I/AAAAAAAAAmw/bQjm9bCH1ME/s1600-h/071214_03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H2I/AAAAAAAAAmw/bQjm9bCH1ME/s400/071214_03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194594077319010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gegen 6 Uhr 30 kommt der Zug in Datong an. Es ist noch dunkel, und einige Grad unter Null, schmerzhaft kalt. Meine Komillitonen sind nun wohl ebenfalls der Ansicht, dass ein Tag sehr kurz ist. Man beschließt, den Plan zu ändern, tauscht die Fahrkarten um, und später ein zweites Mal, weil einer der Koreaner und ich am Abend des nächsten Tages noch etwas vorhaben, daher etwas früher als die anderen heimfahren. Anschließend wird noch ein Hotel vor Ort gesucht. Im ersten machen wir die Erfahrung, dass nicht alle Chinesen Koreaner mögen, als man uns, nachdem man uns bereits ein 8-Mann-Zimmer angeboten hat, plötzlich mitteilt, eine Richtlinie übersehen zu haben, nach der Koreaner eine Extra-Sicherheitsgebühr bezahlen müssen. Sehr merkwürdig. Vermutlich wäre das auch den Japanern passiert. Egal, Hotels git es genug, und sie sind alle so billig, dass man sich eigentlich keine Gedanken machen müsste. Leider sind wir wohl zu demokratisch eingestellt, und alles wird in Überlänge diskutiert. Von Nachteil für mich ist, dass die Japaner und Koreaner immer untereinander in ihrer Sprache reden, und, nachdem man sie daran erinnert hat, auf Chinesisch zu sprechen, schon kurz darauf wieder ins Koreanische zurück verfallen. Man bekommt zwar trotzdem mit, worum es geht, aber als wir schließlich nach einem kurzen Frühstück uns endlich auf den weg machen, sind wir schon über zwei Stunden vor Ort und es ist mittlerweile hell.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnOhA9H3I/AAAAAAAAAm4/J93uuUwpinY/s1600-h/071214_04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnOhA9H3I/AAAAAAAAAm4/J93uuUwpinY/s400/071214_04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194598372286322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnOhA9H4I/AAAAAAAAAnA/yiVHrx8-7dQ/s1600-h/071214_05.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnOhA9H4I/AAAAAAAAAnA/yiVHrx8-7dQ/s400/071214_05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194598372286338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser erstes Ziel ist die Xuankong Si, das "hängende Kloster". Wir mieten für eine Rundtour zu zwei Sehenswürdigkeiten zwei Taxis für 52 RMB und 5 Mao pro Person (wie auch immer dieser Preis zustande kam). Die Xuankong Si ist etwa 75 km entfernt, Gelgenheit, ein bisschen vom Autofenster aus einen Eindruck der Provinz zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Datong liegt in Shanxi. Während der Zeit der Toba-Wei (für Menderianer: das war Wolfram Eberhard, der was dazu geschrieben hat) war die Stadt vorübergehend Hauptstadt des Reichs, wovon sich heute allerdings wenig erahnen lässt. Die Toba waren als Fremddynastie bestrebt, chinesischer zu sein als die Chinesen, und so erfuhr der Buddhismus, den sie für typisch chinesisch hielten, unter ihnen eine gewaltige Förderung, wie die meisten der heute noch erhaltenen Sehenswürdigkeiten bezeugen. Abgesehen davon ist Shanxi als Provinz ziemlich arm und wenig entwickelt, Hauptwirtschaftszweig ist Kohleförderung, was sich auch an der Luftqualität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBBA9HvI/AAAAAAAAAl4/hbtfCagXxkk/s1600-h/071214_06.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBBA9HvI/AAAAAAAAAl4/hbtfCagXxkk/s400/071214_06.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194366444052210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf diesem Bild - leider nicht gut zu erkennen - sind die vielen Grabhügel, die überall entlang der Straßen und Eisenbahnlinie auf freiem Feld aufgeschüttet sind. In sofern bemerkenswert, als es kein wirklich definiertes Gebiet wie einen Friedhof dafür zu geben scheint, oder das Bestreben, einen abgeschotteten Platz zu finden, ersichtlich wird - ganz im Gegenteil mutet es manchmal an, als würden die Gräber wie eine Ausstellung für die Vorüberfahrenden angelegt worden sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBBA9HwI/AAAAAAAAAmA/qImbAG4X-Cs/s1600-h/071214_07.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBBA9HwI/AAAAAAAAAmA/qImbAG4X-Cs/s400/071214_07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194366444052226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach einer relativ langen Strecke erheben sich die Berge ziemlich plötzlich und steil, kein langsamer Anstieg.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBRA9HxI/AAAAAAAAAmI/cKQosU9Hxvo/s1600-h/071214_08.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBRA9HxI/AAAAAAAAAmI/cKQosU9Hxvo/s400/071214_08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194370739019538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Häuser sind - wie auch anderswo auf dem Land schon gesehen - ärmlich. Diese Siedlung hier wurde komplett aus Lehm und ohne Stein gebaut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBRA9HyI/AAAAAAAAAmQ/iJ8DL6SzrjE/s1600-h/071214_09.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBRA9HyI/AAAAAAAAAmQ/iJ8DL6SzrjE/s400/071214_09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194370739019554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBhA9HzI/AAAAAAAAAmY/tG6WMsidxCE/s1600-h/071214_10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnBhA9HzI/AAAAAAAAAmY/tG6WMsidxCE/s400/071214_10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194375033986866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmxRA9HqI/AAAAAAAAAlQ/zetwgmDMyBc/s1600-h/071214_11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmxRA9HqI/AAAAAAAAAlQ/zetwgmDMyBc/s400/071214_11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194095861112482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zwischen steilen Schluchten schlängelt sich die Straße entlang. Die Ankunft im malerischen Tal des hängenden Klosters kommt daher relativ überraschend.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmxxA9HrI/AAAAAAAAAlY/x8fVuKCfzGI/s1600-h/071214_12.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmxxA9HrI/AAAAAAAAAlY/x8fVuKCfzGI/s400/071214_12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194104451047090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wer auf die Idee gekommen sein mag, hier so ein Projekt zu realisieren? Das Ende des Tals markiert ein Staudamm, durch das Tal selbst fließt ein kleiner Fluss, auf dem zu dieser Zeit Eisschollen treiben. Die Felswände ragen steil empor.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmyBA9HsI/AAAAAAAAAlg/PwNMrjiJAH0/s1600-h/071214_13.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmyBA9HsI/AAAAAAAAAlg/PwNMrjiJAH0/s400/071214_13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194108746014402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmyBA9HtI/AAAAAAAAAlo/6rtswUcMvbs/s1600-h/071214_14.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmyBA9HtI/AAAAAAAAAlo/6rtswUcMvbs/s400/071214_14.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194108746014418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmyRA9HuI/AAAAAAAAAlw/9Qn0bwGpeHk/s1600-h/071214_15.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmyRA9HuI/AAAAAAAAAlw/9Qn0bwGpeHk/s400/071214_15.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145194113040981730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Kloster in Verbindung mit der Schlucht wirkt wie aus einem Fantasyfilm. Peter Jackson hat  es vielleicht nicht gekannt, aber der Entwurf der Elfenstadt im "Herr der Ringe" mit ihren hoch übereinander an den Wänden der Schlucht gebauten Paläste erinnert schon ziemlich daran.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXRA9HlI/AAAAAAAAAko/eE0OGzUttBA/s1600-h/071214_16.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXRA9HlI/AAAAAAAAAko/eE0OGzUttBA/s400/071214_16.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193649184513618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXRA9HmI/AAAAAAAAAkw/656yG5E8q18/s1600-h/071214_17.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXRA9HmI/AAAAAAAAAkw/656yG5E8q18/s400/071214_17.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193649184513634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wer hier hinaufsteigt, sollte schwindelfrei sein. Man macht sich von unten keine Vorstellung, wie steil die schmalen Treppen nach oben führen ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXhA9HnI/AAAAAAAAAk4/_NECKyHCvDQ/s1600-h/071214_18.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXhA9HnI/AAAAAAAAAk4/_NECKyHCvDQ/s400/071214_18.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193653479480946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXhA9HoI/AAAAAAAAAlA/93TdzapVxHI/s1600-h/071214_19.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXhA9HoI/AAAAAAAAAlA/93TdzapVxHI/s400/071214_19.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193653479480962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... wie dänn die Holzpfosten sind, die die ganze Konstruktion stützen oder wie tief es hinter der nicht einmal kniehohen Absperrung nach unten geht. Gaanz laangsam wieder runter.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXxA9HpI/AAAAAAAAAlI/IDoCa2wsBVU/s1600-h/071214_20.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmXxA9HpI/AAAAAAAAAlI/IDoCa2wsBVU/s400/071214_20.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193657774448274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ganze Kloster ist verständlicherweise sehr schmal, nur wenige Meter breit. Die Anordnung der kleinen buddhistischen Schreine ist hier auf mehreren Etagen übereinander.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmAhA9HgI/AAAAAAAAAkA/NpyfWk7P7zo/s1600-h/071214_21.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmAhA9HgI/AAAAAAAAAkA/NpyfWk7P7zo/s400/071214_21.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193258342489602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmAhA9HhI/AAAAAAAAAkI/3lFbmidYZK8/s1600-h/071214_22.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmAhA9HhI/AAAAAAAAAkI/3lFbmidYZK8/s400/071214_22.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193258342489618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmAxA9HiI/AAAAAAAAAkQ/aL1ClFqVYm8/s1600-h/071214_23.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmAxA9HiI/AAAAAAAAAkQ/aL1ClFqVYm8/s400/071214_23.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193262637456930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf der Rückfahrt riet uns eine Chinesin im Zug, im Sommer zu kommen, da man mehr sehen könne und alles schöner sei. Im hinteren Teil der Schlucht, zwischen dem Wasserfall und dem Staudamm, haben sich heute dank der Kälte mehrere Formen aus Eis gebildet, die an gefrorene Wasserfälle erinnern. Zumindest das wird man im Sommer nicht sehen können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmBBA9HjI/AAAAAAAAAkY/U-IuOPc_1Cc/s1600-h/071214_24.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmBBA9HjI/AAAAAAAAAkY/U-IuOPc_1Cc/s400/071214_24.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193266932424242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmBBA9HkI/AAAAAAAAAkg/WFjLukfzyc8/s1600-h/071214_25.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dmBBA9HkI/AAAAAAAAAkg/WFjLukfzyc8/s400/071214_25.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145193266932424258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dltRA9HbI/AAAAAAAAAjY/ESqMH2OnrKo/s1600-h/071214_26.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dltRA9HbI/AAAAAAAAAjY/ESqMH2OnrKo/s400/071214_26.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192927630007730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlthA9HcI/AAAAAAAAAjg/IJvb4Q2zOjY/s1600-h/071214_27.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlthA9HcI/AAAAAAAAAjg/IJvb4Q2zOjY/s400/071214_27.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192931924975042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlthA9HdI/AAAAAAAAAjo/mgx2BIY4J5o/s1600-h/071214_28.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlthA9HdI/AAAAAAAAAjo/mgx2BIY4J5o/s400/071214_28.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192931924975058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dltxA9HeI/AAAAAAAAAjw/tUbCZxx6Tqg/s1600-h/071214_29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dltxA9HeI/AAAAAAAAAjw/tUbCZxx6Tqg/s400/071214_29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192936219942370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die berühmteste Sehenswürdigkeit um datong sind die Yungang-Höhlen. Über 50.000 buddhistische Statuen sind hier auf einer Länge von knapp einem Kilometer in die Südseite des Wuzhou Berges gehauen - manche klein wie eine Hand, manche groß wie ein Haus.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dltxA9HfI/AAAAAAAAAj4/-z89idKbwME/s1600-h/071214_30.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dltxA9HfI/AAAAAAAAAj4/-z89idKbwME/s400/071214_30.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192936219942386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgBA9HWI/AAAAAAAAAiw/FUpha7FFzd4/s1600-h/071214_31.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgBA9HWI/AAAAAAAAAiw/FUpha7FFzd4/s400/071214_31.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192699996740962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgBA9HXI/AAAAAAAAAi4/Ct4fm5MERd0/s1600-h/071214_32.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgBA9HXI/AAAAAAAAAi4/Ct4fm5MERd0/s400/071214_32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192699996740978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgRA9HYI/AAAAAAAAAjA/lG7CWYRfnhw/s1600-h/071214_33.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgRA9HYI/AAAAAAAAAjA/lG7CWYRfnhw/s400/071214_33.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192704291708290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgRA9HZI/AAAAAAAAAjI/jR6tN2aAy3Q/s1600-h/071214_34.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlgRA9HZI/AAAAAAAAAjI/jR6tN2aAy3Q/s400/071214_34.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192704291708306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlghA9HaI/AAAAAAAAAjQ/AA1SNjVre-w/s1600-h/071214_35.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlghA9HaI/AAAAAAAAAjQ/AA1SNjVre-w/s400/071214_35.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192708586675618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist wirklich erstaunlich, wenn man versucht, nachzuvollziehen, wie sehr und wie tief diese Gedanken die Leute zur damaligen Zeit beeindruckt haben müssen. An sich sind diese sitzenden lächelnden Männer doch sicher kein so faszinierendes Motiv, als dass man sie tausendfach wiederholen müsste. Da gibt es noch viele Geheimnisse ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMBA9HRI/AAAAAAAAAiI/i5oDy-VMKsY/s1600-h/071214_36.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMBA9HRI/AAAAAAAAAiI/i5oDy-VMKsY/s400/071214_36.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192356399357202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMRA9HSI/AAAAAAAAAiQ/ZylCrvNo8Uw/s1600-h/071214_37.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMRA9HSI/AAAAAAAAAiQ/ZylCrvNo8Uw/s400/071214_37.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192360694324514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Innere mancher Grotten ist prunkvoll wie eine westliche Kathedrahle und verbreitet eine ähnliche Atmosphäre ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMRA9HTI/AAAAAAAAAiY/9cguEgDUAHE/s1600-h/071214_38.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMRA9HTI/AAAAAAAAAiY/9cguEgDUAHE/s400/071214_38.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192360694324530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMhA9HUI/AAAAAAAAAig/Z06MfTMBffU/s1600-h/071214_39.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMhA9HUI/AAAAAAAAAig/Z06MfTMBffU/s400/071214_39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192364989291842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMxA9HVI/AAAAAAAAAio/NuoSBOeqAaY/s1600-h/071214_40.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dlMxA9HVI/AAAAAAAAAio/NuoSBOeqAaY/s400/071214_40.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145192369284259154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für die hausgroßen Buddhabildnisse wurde extra eine weitere große Öffnung auf der Höhe ihres Gesichts in den Fels geschlagen, damit sie nicht gegen eine Hählenwand starren müssen, sondern rauskuckcen können. Nett, dass man daran gedacht hat ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2hA9HMI/AAAAAAAAAhg/ICy62yXiH0k/s1600-h/071214_41.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2hA9HMI/AAAAAAAAAhg/ICy62yXiH0k/s400/071214_41.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191987032169666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2xA9HNI/AAAAAAAAAho/jWTUuUFjiX8/s1600-h/071214_42.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2xA9HNI/AAAAAAAAAho/jWTUuUFjiX8/s400/071214_42.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191991327136978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2xA9HOI/AAAAAAAAAhw/H8mHS3Ng6S0/s1600-h/071214_43.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2xA9HOI/AAAAAAAAAhw/H8mHS3Ng6S0/s400/071214_43.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191991327136994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2xA9HPI/AAAAAAAAAh4/cDN2KVHVQPo/s1600-h/071214_44.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk2xA9HPI/AAAAAAAAAh4/cDN2KVHVQPo/s400/071214_44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191991327137010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk3BA9HQI/AAAAAAAAAiA/oKdw77PxKmA/s1600-h/071214_45.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dk3BA9HQI/AAAAAAAAAiA/oKdw77PxKmA/s400/071214_45.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191995622104322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrRA9HHI/AAAAAAAAAg4/QTzPoPqyT_o/s1600-h/071214_46.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrRA9HHI/AAAAAAAAAg4/QTzPoPqyT_o/s400/071214_46.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191793758641266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrRA9HII/AAAAAAAAAhA/aM-J-TpfSh0/s1600-h/071214_47.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrRA9HII/AAAAAAAAAhA/aM-J-TpfSh0/s400/071214_47.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191793758641282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrhA9HJI/AAAAAAAAAhI/RPrr2b1DNZ0/s1600-h/071214_48.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrhA9HJI/AAAAAAAAAhI/RPrr2b1DNZ0/s400/071214_48.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191798053608594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Abend im Hotel ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrhA9HKI/AAAAAAAAAhQ/pTD0rZb35II/s1600-h/071214_49.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrhA9HKI/AAAAAAAAAhQ/pTD0rZb35II/s400/071214_49.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191798053608610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für zwei Euro eigentlich keine schlechte Unterkunft. Eine bizarre Sache musste ich aber fotografieren - wird diese Toilette in der Weise benutzt, für die sie konstruiert worden zu sein scheint?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrhA9HLI/AAAAAAAAAhY/ZpsgIu-JT-I/s1600-h/071214_50.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkrhA9HLI/AAAAAAAAAhY/ZpsgIu-JT-I/s400/071214_50.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191798053608626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Grund für mich, an diesem Abend eher abzureisen, war, dass mich Deng und Zhug Laoshi eingeladen hatten. Ich habe es seit meiner Rückkehr noch nicht geschafft, bei ihnen vorbeizuschauen, obwohl ich es mir schon vorgenommen hatte. Peinlich, etwas. Auch die Schokolade, die ich mitgebracht habe, konnte ich nicht überreichen. Sie lag aber die ganze Zeit in meinem Kühlschrank. Fürchte nur, sie hat einen Stich Kimchi abbekommen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund, dass sie Carla, Olivia und mich nun eingeladen haben, ist, dass sie für ein halbes Jahr nach Amerika gehen, wo ihre Tochter und ihr Mann gerade arbeiten. Offenbar bekommt Meimei eine Schwester (ist darüber wohl - noch - nicht gerade begeistert :-D), und sie wollen beide ein bisschen in der ersten Zeit unterstützen. Also fliegen sie Ende dieses Monats nach New York - woah, nicht schlecht! Dafür haben sie uns drei in ein wirklich krasses Restaurant im Qing-Stil mit Abendprogram eingeladen. (Klar, dass wir uns einladen lassen müssen. Hab mich aber mit einem Babystrampler im klassischen Rot revanchiert.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkexA9HCI/AAAAAAAAAgQ/FB9NbZJ28_c/s1600-h/071214_51.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkexA9HCI/AAAAAAAAAgQ/FB9NbZJ28_c/s400/071214_51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191579010276386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfBA9HDI/AAAAAAAAAgY/OInU2Cq2Nco/s1600-h/071214_52.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfBA9HDI/AAAAAAAAAgY/OInU2Cq2Nco/s400/071214_52.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191583305243698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfBA9HEI/AAAAAAAAAgg/Sgvg3XZMlA4/s1600-h/071214_53.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfBA9HEI/AAAAAAAAAgg/Sgvg3XZMlA4/s400/071214_53.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191583305243714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfBA9HFI/AAAAAAAAAgo/kLxLGaFSzto/s1600-h/071214_54.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfBA9HFI/AAAAAAAAAgo/kLxLGaFSzto/s400/071214_54.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191583305243730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfRA9HGI/AAAAAAAAAgw/GoWSnQ5Ss2A/s1600-h/071214_55.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkfRA9HGI/AAAAAAAAAgw/GoWSnQ5Ss2A/s400/071214_55.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191587600211042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkRxA9G9I/AAAAAAAAAfo/ZvXa9hTLIzo/s1600-h/071214_56.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkRxA9G9I/AAAAAAAAAfo/ZvXa9hTLIzo/s400/071214_56.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191355671976914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSBA9G-I/AAAAAAAAAfw/CxGyvOSErqM/s1600-h/071214_57.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSBA9G-I/AAAAAAAAAfw/CxGyvOSErqM/s400/071214_57.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191359966944226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSBA9G_I/AAAAAAAAAf4/8EdhItLnpL0/s1600-h/071214_58.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSBA9G_I/AAAAAAAAAf4/8EdhItLnpL0/s400/071214_58.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191359966944242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSBA9HAI/AAAAAAAAAgA/JlMhPxiejs8/s1600-h/071214_59.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSBA9HAI/AAAAAAAAAgA/JlMhPxiejs8/s400/071214_59.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191359966944258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSRA9HBI/AAAAAAAAAgI/NNFHTKKtuVY/s1600-h/071214_60.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkSRA9HBI/AAAAAAAAAgI/NNFHTKKtuVY/s400/071214_60.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191364261911570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkDhA9G4I/AAAAAAAAAfA/Vj1H4D3c_sk/s1600-h/071214_61.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkDhA9G4I/AAAAAAAAAfA/Vj1H4D3c_sk/s400/071214_61.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191110858840962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkDhA9G5I/AAAAAAAAAfI/HnaiRHLK0TU/s1600-h/071214_62.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkDhA9G5I/AAAAAAAAAfI/HnaiRHLK0TU/s400/071214_62.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191110858840978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkDxA9G6I/AAAAAAAAAfQ/rOp1Gf9UseM/s1600-h/071214_63.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkDxA9G6I/AAAAAAAAAfQ/rOp1Gf9UseM/s400/071214_63.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191115153808290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dieser Maskentanz ist allerdings sehr sehenswert. Der Darsteller wechselt dabei eine Anzahl von Masken in nöchster Nöhe zum Publikum, aber er tut es so schnell, dass man, selbst wenn man ihm direkt ins Gesicht schaut, nicht sieht, wie er es macht. Plötzlich hat er ein andersfarbiges Gesicht ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkEBA9G7I/AAAAAAAAAfY/OGkoSCO10Xk/s1600-h/071214_64.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkEBA9G7I/AAAAAAAAAfY/OGkoSCO10Xk/s400/071214_64.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191119448775602" border="0" /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkEBA9G8I/AAAAAAAAAfg/zyxdLS2omJI/s1600-h/071214_65.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dkEBA9G8I/AAAAAAAAAfg/zyxdLS2omJI/s400/071214_65.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145191119448775618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0RA9GzI/AAAAAAAAAeY/-R9QQqrCRhU/s1600-h/071214_66.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0RA9GzI/AAAAAAAAAeY/-R9QQqrCRhU/s400/071214_66.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145190848865835826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0RA9G0I/AAAAAAAAAeg/NEFzx0wfvpY/s1600-h/071214_67.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0RA9G0I/AAAAAAAAAeg/NEFzx0wfvpY/s400/071214_67.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145190848865835842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0RA9G1I/AAAAAAAAAeo/3NKXDxZ3gPE/s1600-h/071214_68.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0RA9G1I/AAAAAAAAAeo/3NKXDxZ3gPE/s400/071214_68.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145190848865835858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Ausschnitte aus der Beijing-Oper sind auch für Chinesen ohne Programmheft nicht wirklich verständlich. Aber sie sind auch irgendwie zu schrill, um wirklich Freude zu bereiten. Das Ziel scheint in der Höhe der Töne zu liegen. Der Mann im goldenen Gewand mit dem mächtigen schwarzen Vollbart z.B. ist eigentlich eine sehr dominante Figur. Aber er hört sich an wie die Mutter in "Das Leben des Brian". Was soll das alles nur? Diese Kunstform hat sich mir jedenfalls noch nicht erschlossen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0hA9G2I/AAAAAAAAAew/8fhldR7nRaA/s1600-h/071214_69.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0hA9G2I/AAAAAAAAAew/8fhldR7nRaA/s400/071214_69.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145190853160803170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0hA9G3I/AAAAAAAAAe4/IgIDJrdsbZM/s1600-h/071214_70.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dj0hA9G3I/AAAAAAAAAe4/IgIDJrdsbZM/s400/071214_70.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145190853160803186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das nächste Mal wollen wir uns treffen, wenn die beiden wieder zurück sind. Das wird im Mai sein, und dann werden wir zusammen was zu essen machen. Mal sehen, was ich bis dahin noch hier so lernen kann. Für alle Fälle hat mein Kartoffelsalat hier noch jeden überzeugt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2djqBA9GyI/AAAAAAAAAeQ/0OmjNU_pEAI/s1600-h/071214_71.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2djqBA9GyI/AAAAAAAAAeQ/0OmjNU_pEAI/s400/071214_71.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145190672772176674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-4868883200276574083?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/4868883200276574083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=4868883200276574083' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/4868883200276574083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/4868883200276574083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/12/einen-tag-datong-und-ein-vorbergehender.html' title='Einen Tag Datong und ein (vorübergehender) Abschied'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/R2dnORA9H0I/AAAAAAAAAmg/nPzD7Huqv20/s72-c/071214_01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-8587313340395978244</id><published>2007-10-09T21:58:00.000+08:00</published><updated>2007-10-10T00:21:37.928+08:00</updated><title type='text'>Durch die Hölle des Ordos, oder: Meine Ferienreise in die Innere Mongolei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da es im vergangenen Jahr aus verschiedenen Gründen bei mir mit dem Reisen nicht geklappt hat oder immer wieder etwas dazwischen gekommen ist, hatte ich mir fest vorgenommen, das in diesem Jahr zu ändern und mich dabei in meiner Reiseplanung von niemandem abhängig zu machen außer mir selbst. Die Oktoberferien in der Woche nach dem Nationalfeiertag boten die erste Gelegenheit dafür, und ich kümmerte mich schon zeitig und gründlich darum, um eventuelle Komplikationen möglichst früh auszuschließen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich über diese Geschichte berichten sollte - und ob überhaupt, da ich zwischenzeitlich nichts wollte, als die Sache zu begraben und kein weiteres Wort darüber zu verlieren. Trotz aller Unannehmlichkeiten gab es jedoch auch schöne Momente, die - wenn auch spärlich gesäht - des Berichtens wert sind. Ich habe überlegt, ob ich die Sache vielleicht aufteilen sollte, einen Eintrag mit all dem Schlechten und einen über die guten Seiten dieser Reise schreiben sollte. Also eine Art Bewusstseinsspaltung der Art, wie sie es mir auch erlaubt hat, diese Reise zu überstehen. Die Länge beider Einträge wäre jedoch stark asymmetrisch; überdies kann man die Ereignisse auch nicht wirklich so von einander trennen. Außerdem soll das hier ja auch keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein Reisebericht sein, so dass ich mich letztendlich entschlossen habe, den Ablauf in chronologischer Reihenfolge wiederzugeben. Das Folgende liest sich vielleicht übertrieben, tatsächlich aber reiße ich mich mit der Schilderung noch zusammen. Es war die mit Abstand am schlechtesten organisierte Reise, die ich jemals gemacht habe, und mit Sicherheit die längsten fünf Tage meines gesamten Chinaaufenthalts. Von den "Folgeschäden eines Urlaubs" zu reden wäre normalerweise eine meiner ironischen Formulierungen, in diesem Fall ist sie bittere Realität.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vorüberlegungen, Planung und Vorbereitung&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Obwohl ich im letzten Jahr bisher außerhalb des Pekinger Gebietes nicht viel herumgekommen bin, habe ich durch Lektüre oder Unterhaltungen mit Chinesen aus verschiedenen Provinzen das Gefühl, mit der chinesischen Kultur doch schon etwas besser vertraut zu sein. Was mich schon länger reizt, sind die vielen ethnischen Minoritäten und ihre Lebensweisen, deren Charakteristikum es ja ist, sich zumindest teilweise noch die kulturellen Eigenheiten, die ihre Identität in Abgrenzung so weit es geht gegen die zunehmende Traditionsvergessenheit der alles assimilierenden Han-Mehrheit prägen, zu bewahren. Obwohl eine Reise in die südliche Yunnan-Provinz auf meiner To-Do-Liste nach wie vor ziemlich weit oben steht, ist das Interesse für die nördlichen Rand- und Steppengebiete momentan noch etwas größer. Vielleicht ist es auch zum Teil der Mendeschen Prägung zu verdanken, dass meine Entscheidung letztendlich auf die Innere Mongolei fiel.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die erste Vorüberlegung war, ob diese Tour alleine organisiert oder als Mitglied einer Reisegruppe unternommen werden sollte. Für die Selbsorganisation sprachen die größere Freiheit in Reiseablauf und -zielen, die Möglichkeit, mehr mit den Menschen in Kontakt zu kommen und ein authentischeres Bild der Region zu gewinnen. Damit verbunden sind allerdings auch einige Schwierigkeiten. Zum einen wäre da die räumliche Ausdehnung und Besiedelung des Landes. Eine Reise, die sich nur auf die Städte beschränkt, würde das eigentlich Charakteristische der Provinz nicht erfassen. Die Innere Mongolei hat jedoch kein Verkehrsnetz wie Beijing, in der es öffentliche Verkehrsmittel gibt, die einen überall hin bringen. In den wenigen großen und moderneren Städten leben überwiegend Han-Chinesen; die mongolische Minorität ist häufig auf dem Land oder in den noch entfernteren Steppengebieten zu finden, in die man allerdings nicht ohne weiteres gelangt, da es keine regulären Linien dorthin gibt. Ortschaften abseits der großen befestigten Städte sind oft nicht einmal in den Karten verzeichnet, so dass man schon etwas besser mit der Gegend vertraut sein muss, wenn man sich auf den Weg in die Weiten des Graslands macht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zur Frage der Ortskenntnis gesellt sich die Frage der Verständigung, da Hochchinesisch zwar in der Schule Pflicht ist, jedoch vielleicht trotzdem nicht in jeder Gegend vorausgesetzt werden kann. Nicht zuletzt zu erwähnen wären schließlich auch die - sicher nicht überzubewertenden, aber sicher auch nicht zu unterschlagenden - Gefahren wie lokale Kriminalität. Armut ist relativ verbreitet, und ein einsamer Rucksacktourist in der Steppe hätte im Falle eines Falles nicht viele Möglichkeiten. Eine Reisgruppe schließlich bietet auch den Vorteil, gezielt die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die oft doch große Strecken auseinander liegen, anzuvisieren, so dass man im Idealfall in kürzester Zeit einen noch immer recht breiten Überblick bekommt, für den man, müsste man ihn selbst organisieren, sicher viel mehr an Zeit bräuchte und kaum in den paar freien Tagen bewerkstelligen könnte. Die Wahl fiel aus diesem Grund auf eine organisierte Reise, die verschiedene Sehenswürdigkeiten der Provinz vorstellen und den Reisenden die Innere Mongolei näher bringen sollte, und das Unternehmen, dessen Prospekt mir beim vergleichenden Durchsehen am vielversprechendsten erschien, war der China Palace International Travel Service.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;CPITS bietet Bus-Reisen in in verschiedene Provinzen und von unterschiedlicher Länge zwischen 2 und 6 Tagen an. Ich entschied mich für die 5-Tages-Tour, um das Wochenende noch für Hausaufgaben und Vorbereitungen frei zu haben. Das Programm in fehlerhaftem, aber noch verständlichen Englisch las sich dabei sehr interessant. Am ersten Tag sollte es früh mit dem Bus von Beijing nach Huhot gehen und im Anschluss gleich in die Grasslands, nach dem Mittagessen dort würden wir am Nachmittag die Chance zur Teilnahme an verschiedenen Aktivitäten haben - auf mongolischen Pferden für 50 RMB pro Stunde reiten, mongolische Familien und den Aobao Hügel besuchen - einen traditionellen Kultort für Gebete an den Himmel; bei einem Pferderennen und einem monglischen Ringkampf zuschauen, abends ein Programm mit mongolischem Gesang und Tanz um ein Freudenfeuer und die Nacht anschließend in einer mongolischen Jurte (Menggubao) verbringen - je nach gebuchter Tour zu zweit bis hin zu acht Personen. Der zweite Tag würde für Frühaufsteher mit dem Sonnenaufgang über den Grasslands beginnen, an das Frühstück würde sich ein Besuch im berühmten Wudang-Tempel anschließen und den Abend würde man in einem Hotel in Baotou einchecken. Der dritte Tag versprach uns von dort aus einen Besuch im Dshinghis Khan Mausoleum nach dem Frühstück, nach dem Mittag würde uns die Tour in die Wüste führen, wo wir den sternenklaren Himmel bewundern und dort in einem Wüstenhotel übernachten würden. Die englische Formulierung war etwas merkwürdig - hinter das Hotel war in Klammern "(outside)(five star feeling)" gesetzt. Tag Vier würden wir mit Sonnenaufgang in der Wüste beginnen und nach dem Frühstück Gelegenheit für verschiedene Aktivitäten wie Kamelreiten, mit der Seilbahn oder einem Sandschlitten zu fahren, haben. Am Nachmittag würde uns die Tour zurück nach Huhot führen, wo wir das Dinosauriermuseum oder die Nationalitätenkunstgewerbefabrik besichtigen würden. Die Nacht verbrächten wir in einem Zwei-Sterne-Hotel in Huhot, bevor wir am fünten Tag nach dem Frühstück aufbrechen und gegen Nachmittag in Beijing ankommen würden. "Happy tour is over!"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Preis variierte je nach Klasse zwischen etwa 1000 bis 1400 RMB zuzüglich evtl. Zusatzkosten für freiwillige Aktivitäten, nicht gerade wenig, doch für eine solche Reise letztendlich auch nicht übermäßig viel. Die Gruppengröße sei auf 32 Leute beschränkt. Die beiden Angestellten im Büro der Agentur am Wudaokou, wo ich reservierte, waren freundlich und hilfsbereit, nur etwas überrascht, dass ich die Economy Class buchte und verschiedene Sachen - wie das Pferdereiten - nicht wahrnehmen wollte. Einzig die Seilbahn in der Wüste reservierte ich; ggF. könnte ich ja vor Ort noch etwas zahlen. Man sagte mir, dass die Gruppe vermutlich aus lauter Chinesen bestehen würde, was mich aber nicht schreckte, sondern eher mit der Hoffnung verbunden war, viel Gelegenheit zu haben, die Umgangssprache zu üben. Genauso wenig, wie die Möglichkeit, eine Nacht mit mehreren Leuten in einer Jurte zu verbringen - das könnte schließlich ganz unterhaltsam werden. Und selbst wenn nicht - was wäre eine Nacht? Was ich suchte war schließlich Erfahrung, nicht Luxus.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Reservierung war schnell erledigt, und während ich mich in den folgenden Tagen auf die Reise vorbereitete, wuchs auch die Vorfreude. Endlich würde ich meinen schicken Reiserucksack ausprobieren können, den ich mir schon im letzten Jahr geholt hatte, der aber bisher noch nicht zum Einsatz gekommen war. Ich kaufte mir eine kleine billige Armbanduhr mit Wecker, die die Zeit auf chinesisch ansagen und wie ein Hahn krähen kann. Nun hatte ich auch einen Grund, mir eine neue Kamera zu besorgen, nachdem die alte nicht mehr richtig funktionierte, und mit ein bisschen Feilschen kam ich sogar noch ganz günstig dabei weg. Ich las verschiedene Sachen über die Innere Mongolei zur Vorbereitung und stellte dabei fest, dass die Zeit kaum reichte, tröstete mich aber mit dem Gedanken, dass es nicht so wichtig wäre, da ich auf dieser Reise noch ohnehin so vieles anderes kennenlernen würde. Ein bisschen bedauerte ich den armen Lee, der für den HSK lernte und deshalb nicht verreisen würde. Mehr jedoch aber war ich froh, dass er micht nicht begleitete und ich ein paar Tage meine Ruhe haben würde. Den Sonntag Abend lies ich es ruhig angehen, und als dann auch noch die deutsche Frauenmannschaft nach einem wirklich guten Spiel gegen eine starke brasilianische Mannschaft Fußballweltmeister wurden, schlief ich mit einem wirklich guten Vorgefühl ein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Oktober - Level One: The Purgatory (Difficulty: Mayhem)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um kurz vor Vier klingelt mein Wecker, ich habe noch eine halbe Stunde, um mich fertig zu machen und ein bisschen zu essen. Im Prospekt ist angegeben, dass es kein Frühstück im Bus geben wird, aber bis zum Mittag ist es sicher auszuhalten. Als ich mir den Rucksack das erste Mal auf den Rücken schwingen will, reißt der linke Schultergurt. Nicht ganz ab, zum Glück, und mit etwas Vorsicht kann man ihn noch benutzen. Ich versuche das als Glück im Unglück zu sehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Draußen ist es nass und kalt, überall haben sich große Pfützen gebildet. Es hat die Nacht hindurch geregnet und regnet auch noch den ganzen Morgen. Ich schnappe mir ein Taxi und fahre zum vereinbarten Treffpunkt, dem Xijiao-Hotel in der Nähe des Wudaokou, wo ich kurz vor Viertel Sechs ankomme. Es ist kein Reiseleiter zu sehen. Die im Prospekt vereinbahrte Abfahrtszeit ist mit 5:30 Uhr angegeben. In einem 24 Stunden Imbissstand drängen sich ein paar Ausländer mit Koffern und Rucksäcken, um dem Regen auszuweichen. Ich stelle mich dazu. Nach und nach werden es mehr Leute. Wir stellen fest, dass wir alle das selbe Ziel, aber unterschiedlich lange Touren gebucht haben. Um kurz nach halb sechs kommt eine Chinesin, die umherfragt, wer eine wie lange dauernde Reise gebucht habe. Die Leute mit der Drei-Tages-Tour werden zu einem der Busse gelotst, die mittlerweile draußen vorgefahren sind. Es werden mehr Leute, irgendwo ruft irgendwer irgendwas, und irgendwie bekommt man um drei Ecken mit, zu welchem Bus man nun muss. Wir sind ein bisschen spät dran; alle sollen gleich einsteigen. Wir sitzen in den engen Sitzen, es ist extrem unbequem, aber schließlich ist es auch keine Luxusreise. Die Minuten vergehen. Die Reisebegleiter kommen, schauen in den Wagen und verlassen ihn wieder wortlos. Es geht auf Halb Sieben zu, als unser Reiseleiter wieder zu uns in den Bus kommt. Er fragt nach einem Namen, doch der Betroffene meldet sich nicht. Obwohl alle Sitze belegt sind und die Gruppe bereits mit fünf Leuten überbucht ist, fehlt offenbar noch jemand. Er verlässt den Bus, überprüft die anderen Busse. Eine weitere Viertelstunde später versucht er es erneut bei uns, diesmal mit der Handy-Nummer, die niemand als seine erkennt und unter der sich niemand meldet. Offensichtlich wird jemand die Reise verpassen. Aus heutiger Sicht würde ich ihm gerne gratulieren und versichern, dass die 1000 RMB nicht verschwendet waren, wenn ihm dadurch alles weitere erspart blieb.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um kurz vor Sieben schließlich beginnt unsere Reise mit anderthalb Stunden Verspätung. Der Bus setzt sich in Richtung Innerer Mongolei in Bewegung. Das erste, was unser Reiseleiter nach Betreten des Busses tut, ist mit dem Fahrer zu streiten: "Ich bin der Chef hier, und wenn ich sage 'Fahr!', dann fährst du, also fahr los, los!" - Eindrücke, die ich registriere und unangenehm im Hinterkopf behalte, aber die Stimmung ist noch gut. - Er dreht sich zu uns um und zeigt ein schiefes Grinsen, das die Zähne seines Unterkiefers sehen lässt. "Do you understand me if I speak in English?" fragte er uns. Die Gruppe besteht bis auf zwei Leute aus Ausländern, und nur ein halbes Dutzend scheint Chinesisch zu können. Er muss daher seine Rede auf englisch halten. "Excuse me, my English is very bad." Er ist ein Angeber. Sein Englisch ist furchtbar und oft so unbrauchbar wie eine Tonband nach einem Ausflug durch einen Aktenvernichter. Ich wünschte mir, er würde seine Ankündigungen auf Chinesisch halten; die Chance, ihn dann zu verstehen, stiege um 100%. Man könnte schon an diesem Punkt fragen, wie das organisatorische Konzept aussieht, wenn Reiseleiter und der Großteil der Touristen nicht die selbe Sprache sprechen. An diesem Punkt glaube ich jedoch noch an ein dummes Versehen, die Stimmung ist noch zu gut. Unser Reiseleiter stellt sich als der Manager vor. Er entschuldigt sich für die Verzögerung, es sei sehr vieles zu beachten gewesen und mit den Bussen leicht durcheinander gegangen. Tatsächlich hat bisher noch niemand nach unseren Namen gefragt, und die Möglichkeit, im falschen Bus zu sitzen, ist noch immer gegeben. Doch offenbar fahren wir alle dieselbe Route (obwohl die Programme der unterschiedlichen Touren eigentlich nicht identisch sind) und können uns notfalls am Zielpunkt wieder in die richtige Gruppe finden. Unser Reiseleiter teilt uns mit, dass wir zwar ein wenig Verspätung hätten, doch wir hätten ja insgesamt fünf lange Tage Zeit - kein Grund also für übertriebenen Stress. Etwa gegen 13 Uhr würden wir in den Grasslands Mittag essen. Für uns Passagiere hört sich das gut an. Die Reise kann beginnen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf der ersten Seite unserer Tourbroschüre findet sich folgender erklärender Absatz:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Es braucht elf Stunden mit dem Zug um in die Innere Mongolei zu kommen, doch heutzutage benötigt man nur vier oder fünf Stunden, um mit dem Bus zu den innermongolischen Grasslands zu kommen, da die Autobahnen von Beijing bis dorthin mittlerweile fertiggestellt sind. Sie werden die niedrigsten Preise bezahlen, am meisten Zeit sparen, mehr zu sehen bekommen, und - nebenbei: Sie können überall und jederzeit anhalten, wenn sie möchten, und Fotos schießen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vermutlich hatte dieser Absatz nicht wenig mit der Entscheidung vieler Touristen für diese Reise zu tun, und dieser Eindruck wurde durch die einführenden Worte des Reiseleiters sicher noch verstärkt. Ein paar meiner Kommilitoninnen fahren ebenfalls in die Innere Mongolei, nehmen jedoch eine Tour bei einer anderen Organisation und mit dem Zug, einen Tag später als ich und fahren dann über Nacht. Ich halte das zwar für die schlechtere Alternative, aber wir werden uns hinterher darüber unterhalten können. Es dauert nicht lange, bis ich meine Meinung ändere./div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unser Bus ist in keiner Hinsicht bequem. Er ist sehr alt und unkomfortabel, alles ist äußerst eng. Meine Hüftknochen stoßen hinten an die Lehne, meine Knie drücken sich in die harte Lehne des Sitzes vor mir und bekommen kleine blaue Flecken an den betreffenden Stellen. Sich anders hinzusetzen ist unmöglich, die Füße auszustrecken ebenso. Die einzige Quelle für frische Luft scheint der Notausstieg in der Decke zu sein. Er wird von den Leuten hinten geschlossen, da es herein regnet. Es gibt keine zu öffnenden Fenster, die nasskalte Luft im Inneren ist schnell verbraucht, an den Scheiben bildet sich Beschlag vom Atem der insgesamt 39 auf engstem Raum zusammengepferchten Leute. Ich sitze am rechten Fenster. Durch die dünne Scheibe zieht die Kälte herein, dringt in die Knochen - und die Blase. Irgendwann meldet sich das Bedürfnis, mal kurz zu verschwinden. Unser Bus hat selbstverständlich keine Toilette. Ich frage, ob wir demnächst eventuell irgendwo halten könnten. "Ähm in etwa zwanzig Minuten, ja", versichert mir der Reiseleiter. Das wird knapp, aber ich reiße mich zusammen und vertraue seiner Aussage. Wir verpassen eine Gelegenheit zu halten, der ich wehmütig hinterher schaue. Wir kommen in einen Stau, der vielleicht vorhersehbar war. Der Reiseleiter erklärt, dass es sich dabei um den Feiertagsverkehr handle, schließlich ist heute Gründungstag der VR China. Wir werden uns wohl etwas verspäten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4rI/AAAAAAAAAUw/wgEcIQIx1kw/s1600-h/stau.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4rI/AAAAAAAAAUw/wgEcIQIx1kw/s400/stau.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341850581525170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Langsam schieben sich die Autos vorwärts, ohne dabei wirklich zum Stehen zu kommen. Auszuscheren und anzuhalten ist daher nicht möglich, auch weil die Straße hier - wie überall - in mindestens zwei Reihen mehr befahren wird als es gedacht ist, inklusive des Seitenstreifens. Eine Stunde vergeht, und noch immer ist kein Ende der Blechkaravane in Sicht. Das Pipiwasser sammelt sich einem mittlerweile hinter den Augen und läuft sicher jeden Moment aus Nase und Ohren. Die Zeitverzögerung durch den Stau scheint den Ehrgeiz unseres Führers zu beflügeln, durch möglichst wenige und kurze Stops Zeit aufzuholen. Als schließlich eine Raststelle in Sicht kommt, gibt er uns fünf Minuten. Die Zeitvorgabe ist für die Anzahl der Leute illusorisch. Mit uns halten 200 weitere Busse, Lastwagen und Autos an diesem Platz. Es gibt kein Männer-WC, vor der einzigen Frauentoilette bildet sich eine endlose Schlange. Schließlich fallen auch die letzten Hemmungen, die Männer hechten wie die Truppen der Infanterie über die Leitplanke des Seitenstreifens, und aus dem Graben steigt kurz darauf zischender Nebel und das beglückte Stöhnen hunderter erleichterter Seelen in den verregneten Oktoberhimmel. Es gäbe sicher nicht wenige Zeitungen, die für einen Panoramaschnappschuss dieses spontanen Massenevents ein Vermögen hingeblättern würden. Ich hoffe trotzdem, dass niemand die Zeit dafür hatte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als wir zurück in den Bus kommen, fährt uns unser Reiseleiter an: "Ich hatte gesagt: Fünf Minuten! Nicht zehn oder fünfzehn! Wenn ich fünf Minuten sage, müsst ihr in fünf Minuten wieder hier im Bus sein. Es geht nicht, dass ihr solange herumtrödelt!" Wir rollen mit den Augen und versuchen, diesen ersten Ausfall zu ignorieren. Im Laufe der Zeit wird jedoch deutlich, dass dem Verständnis unseres Großorganisators nach Passagiere lediglich zu verwaltendes Menschenmaterial, möglichst ohne eigene Bedürfnisse, darstellen. Er will seinen Zeitplan einhalten und kritisiert uns für ein paar Minuten Verzögerung. Andererseits sind seine Aussagen allesamt unzuverlässig oder klar gelogen, seine Planung auch im folgenden unzuverlässig und wird andauernd von ihm selbst über den Haufen geworfen. Auf der anderen Seite jedoch wiederholt er - wohl in dem Versuch, auch sich selbst zu beruhigen - dass wir ja fünf Tage lange zur Verfügung hätten, so oft, dass "five days" für uns schließlich lakonisches Schlagwort wird, wenn es darum geht, weitere Verzögerungen zu kommentieren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach dieser kurzen Unterbrechung geht es weiter, wir reihen uns wieder in den Stau ein. Die Luft im Auto ist schlecht. Die Schläuche für die Belüftung laufen nicht nach außen, sondern in den Kofferraum. Bald riecht es im ganzen Bus nach Benzin. Aus der Klimaanlage über mir kommt keine frische Luft. Statt dessen fängt sie - wie auch später bei anderen - an zu tropfen, was man nicht unterbinden, dem Wasser durch den Platzmangel aber auch nicht ausweichen kann. Als ich später unseren Reiseleiter darum bitten will, ein weiteres Mal zu halten, stütze ich mich kurz leicht auf die Lehne des linken Vordermanns, was dieser den Rest gibt - sie bricht. Als wir später nachschauen, stellen wir fest, dass die linke stabilisierende Stahlstange durchgebrochen ist. Unmöglich, dass das vom Aufstützen kam - es spricht jedoch für den maroden Gesamtzustand des Busses. Für den Betreffenden ist das Anlehnen nun unmöglich, für denjenigen dahinter der Druck auf die ohnehin schon angeschlagenen Knie noch schlimmer.&lt;br /&gt;Mittlerweile ist es kurz vor 13 Uhr, und es sieht nicht so aus, als währen wir unserem Ziel bereits sehr nahe. Links und rechts ragen steile Berge auf, und wir haben die Provinzgrenze noch nicht überschritten. Der Vordermann mit dem kaputten Sitz fragt den Reiseleiter, wie weit es noch sei. "Vielleicht eine halbe Stunde", bekommt er als Antwort. Er verlangt vom Reiseleiter, mit ihm den Platz zu tauschen und den Sitz bei der nächsten Gelegenheit reparieren zu lassen. Widerwillig stimmt dieser zu und sitzt nun, während er ständig mit irgendwelchen Leuten über sein Handy telefoniert, schräg vor mir. Zu Beginn unserer Reise hatte er noch angeberisch bekanntgegeben, dass er ein Experte für die Innere Mongolei sei. Tatsächlich sei er selbst kein Han, sondern ein Angehöriger der Mengzu (der mongolischen Ehnie). Sein Wissen sei so groß, dass ihm andere Chinesen den Spitznamen "Professor" gegeben hätten. Wenn wir eine Frage hätten, müssten wir nur zu ihm kommen. Doch während der gesamten Reise gibt es keine Erklärung, keine Auskunft von ihm. Er ist mit seinem Handy beschäftigt oder schläft mit über den Bauch hochgezogenem Pullover und hochgelegten Beinen auf seinem Sitz neben dem Fahrer. Wir erfahren nichts. Genau genommen wissen wir nicht einmal seinen Namen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4tI/AAAAAAAAAVA/vJC341YHYhg/s1600-h/strasse01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4tI/AAAAAAAAAVA/vJC341YHYhg/s400/strasse01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341850581525202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach etwa 25 Minuten reicht ihm sein unbequemer Sitz. Mittlerweile haben wir den Stau hinter uns gelassen, und kommen wieder schneller voran. Er überredet den Passagier, mit ihm wieder den Platz zu tauschen, mit der Begründung, wir seien in ein paar Minuten da. Die Berge links und rechts der Straße rücken etwas weiter zurück. Mittlerweile fahren wir durch eine eher ländlich geprägte Gegend, abgeerntete Maisfelder säumen den Weg.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoSez5uI/AAAAAAAAAdI/wx50TnibKBo/s1600-h/feld01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoSez5uI/AAAAAAAAAdI/wx50TnibKBo/s400/feld01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346622290192098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSUiez5lI/AAAAAAAAAcA/uEiX3BaopZA/s1600-h/feld02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSUiez5lI/AAAAAAAAAcA/uEiX3BaopZA/s400/feld02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346282987775570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSUyez5mI/AAAAAAAAAcI/W-glN8tbsQ8/s1600-h/feld03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSUyez5mI/AAAAAAAAAcI/W-glN8tbsQ8/s400/feld03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346287282742882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die meisten der Reisenden schlafen auf ihren Sitzen. Weil ich das nicht kann, versuche ich, etwas zu lesen, doch es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren. Ich schaue aus dem Fenster der vorbeiziehenden Landschaft hinterher, versuche aus dem dahinbrausenden Bus wenigstens ein paar Fotos zu schießen. Mittlerweile ist es kurz vor 15 Uhr. Ich höre den Reiseleiter telefonieren. Er versucht, eine Gelegenheit zu organisieren, wo wir Mittag essen können. Gegen Vier schließlich kommen wir in einer Kleinstadt an. Wir halten vor einem nicht sehr komfortabel aussehenden Restaurant. Unserer Führer verschwindet für 15 Minuten darin, während wir in unserer Sardinenbüchse ausharren müssen. Vom Fenster aus kann man sehen, wie hastig die Tische gedeckt werden. Schließlich dürfen wir den Wagen verlassen und begeben uns in das Restaurant. Es gibt Hotpot. Der reservierte Platz zwingt uns 37 Passagiere an drei Tische. Unser Führer schwafelt etwas von dem berühmten Essen des Lokals, in dem wir uns befinden. Er gibt uns eine dreiviertel Stunde. Das Essen wird aufgetragen. Es besteht zu über 80% aus grünem Blattgemüse, das ich aus dem Laden meiner Uni kenne. Dieses Gemüse kann man per Yuan nur kiloweise kaufen, so billig ist es. Zusätzlich gibt es einen Teller mit Kartoffeln, einen mit Fuzhu (so ähnlich wie getrocknetes Dofu), und einen Teller hauchdünnen Fleisches pro Tisch. Das dazu übliche Essig- oder Sesamsoßendressing (Caíliào) wird gespart. Hätte ich selbst diese Zutaten für alle 37 Mann zusammen einkaufen müssen, hätte ich den Gesamtpreis mit nicht über 40 RMB veranschlagt. Getränke müssen selbst bezahlt werden, aber es gibt nur Wasser oder Bier.&lt;br /&gt;Die uns gegebene Zeit verrinnt, wir sind keineswegs begeistert. Es gibt eine Toilette im Obergeschoss, bei der Wasser aus einem Loch im Boden hochkommt, wenn in der Küche nebenan jemand das Wasser aus dem Waschbecken lässt. Erwartungsgemäß bildet sich eine Schlange. Draußen vor dem Restaurant randaliert unser Führer. "Wo sind die anderen? Kommt da noch jemand? Schnell, schnell ..." Er will uns dazu bewegen, bereits in den Bus einzusteigen, obwohl noch einige Leute oben vor dem WC warten; ein paar der Passagiere, die in einem kleinen Laden neben dem Restaurant Getränke und Zigaretten kaufen wollen, drängt er zur Eile. Ginge es nach ihm, würden wir die ganze Zeit ruhig im Bus warten.&lt;br /&gt;Kurz vor Fünf machen wir uns auf den Weg. Der eine Deutsche will wieder den Platz mit ihm tauschen. Wie schon so oft heute fragen wir ihn, wie lange es noch dauert. Er sagt: "Ich sage es dir ehrlich: vielleicht noch eineinhalb Stunden." Er sitzt eine Dreiviertelstunde schräg vor mir, dann will er wieder auf seinen bequemen Platz neben dem Fahrer. Die Sonne geht unter, und wir haben noch nichts von den berühmten Grasslands gesehen. Lediglich landwirtschaftliche Gebiete, die doch eher für die chinesische als die mongolische Kultur charakteristisch sind. Es wird Sechs, es wird Sieben, kurz vor Acht drängen wir erneut auf eine Pause, der widerstrebend nachgegeben wird. Die Leute an der Raststelle schließen die Türen, als sie uns kommen sehen; dort drinnen gäbe es keine Toilette. Also bleibt nur das weite Feld, nicht ganz ungefährlich, da dort Steinschutthalden und sonstiges Gerümpel abgeladen wurden, und der Boden auch so sehr uneben ist. Plötzliche Löcher im Boden und Stolperfallen kann man erst erkennen, wenn man hineingetreten ist, da es in dieser Gegend weder Straßenlaternen noch andere Häuser gibt, aus deren Fenster etwas Licht dringen würde. - Doch in dieser chaotischen Situation, in der nur die steigende Unzufriedenheit die Passagiere noch ihre Müdigkeit überwinden lässt, gibt es einen schönen Moment. Dort, in dieser verlassenen Gegend, fernab jeder Stadt und Hauptstraße, kann man zum ersten Mal einen richtigen Nachthimmel sehen, übersäht mit Millionen von Sternen in allen Himmelsrichtungen - ein Anblick, wie man ihn in Beijing, aber auch in Berlin mit ihrem Lichtsmog und ihrer Luftverschmutzung niemals bekommen wird.&lt;br /&gt;Doch wir haben keine Zeit zu verlieren; unser Führer drängt uns nach wenigen Minuten zurück in den Bus. Wir seien gleich da. Mittlerweile hat er das schon so oft gesagt, dass wir ihm in dieser Frage keinen Glauben mehr schenken, und als wir gegen 21 Uhr tatsächlich im nachtfinsteren Irgendwo ankommen, sind wir regelrecht überrascht, dass sich diese Aussage annähernd bewahrheitet hat. Als wir den Bus verlassen wollen, bekommen wir zum ersten Mal drei Sätze, die man als kulturbezogene Information werten könnte, zu hören: "Wenn ihr den Bus jetzt verlasst, sind da die mongolischen Mädchen. Sie singen und werden euch einen mongolischen Wein anbieten. Wenn ihr sie seht, sollt ihr 'Saibenno.' sagen. Das bedeutet 'Ni hao.' auf mongolisch."&lt;br /&gt;Nach dieser kurzen Erklärung verlassen wir einer nach dem anderen den Bus. Tatsächlich stehen dort drei junge Frauen in reich verzierten roten und rosanen Kleidern und singen einen Art Zirkel-Song, der sich immer wiederholt und von vorne beginnt, auf Mongolisch. Die drei halten gemeinsam einen Hada, eines dieser langen Seidentücher, die man vor allem aus dem tibetischen Buddhismus kennen dürfte, und reichen eine Metallschale mit dem alkoholischen Getränk (an dem ich auch kurz nippe - er ist ziemlich stark und erinnerte entfernt ein bisschen an diesen Anisschnaps, ohne allerdings wirklich nach Anis zu schmecken) dem jeweils gerade aus dem Bus tretenden Passagier. Die Schale wird dabei immer entlang des Bandes von einer an die andere weitergegeben und zwischendurch wieder gefüllt. Ich vermute, das war eine Art traditionelles Willkommensritual, aber wir erfahren nichts darüber und haben auch keine Gelegenheit mehr, zu fragen oder es zu beobachten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiiez4iI/AAAAAAAAATo/Nx2BCiZH7qM/s1600-h/wilkommensfeier01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiiez4iI/AAAAAAAAATo/Nx2BCiZH7qM/s400/wilkommensfeier01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341025947804194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit unserem Gepäck geht es daraufhin zu den "Jurten", die sich bei näherer Betrachtung jedoch als runde Betonzimmer entpuppen. Tatsächlich ist das einzige, was sie mit einer echten Jurte gemein haben, ihre runde Form. Um sie zu betreten, muss man durch eine kleine, niedrige Flügeltür. Im Inneren befinden sich zwei durchgelegene Betten, in denen vermutlich bereits die halbe Mongolei geschlafen hat, eine Art Nachttisch und - ganz wichtig - ein Fernseher. Dass wir uns einig waren, statt des kommunistischen Abendprogramms lieber ein bisschen Wärme zu haben, bringt vermutlich unsere westliche Dekandenz zum Ausdruck. Es gibt keine Tapete und keine Heizung; die Temperatur befindet sich um den Gefrierpunkt. Hinter einer Wand befindet sich noch ein kleiner Bereich, der in der Abrechnung irreführenderweise als "Badezimmer" bezeichnet wurde. Es gibt ein Waschbecken in Hüfthöhe und eine Toilette, bei der man mit einem Schraubventil am Boden spülen muss. Sogar eine Dusche gibt es, die aber - in den Fällen, in denen sie denn funktioniert - kein warmes Wasser bereitstellt. Da die Türen verzogen und daher nicht schließen sind und überdies durch die faustgroßen "Luftlöcher" in den Wänden die Raumtemperatur selbst schon Minusgrade hat, ist es sicher eine gute Idee, heute auf das Duschen zu verzichten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoiez5PI/AAAAAAAAAZQ/PpGF5oEsZWQ/s1600-h/jurte01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoiez5PI/AAAAAAAAAZQ/PpGF5oEsZWQ/s400/jurte01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344427561903346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoiez5QI/AAAAAAAAAZY/ixRSAhiJ1l8/s1600-h/jurte02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoiez5QI/AAAAAAAAAZY/ixRSAhiJ1l8/s400/jurte02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344427561903362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQTyez5HI/AAAAAAAAAYQ/s1D2dwLO7Ps/s1600-h/jurte03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQTyez5HI/AAAAAAAAAYQ/s1D2dwLO7Ps/s400/jurte03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344071079617650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQTyez5II/AAAAAAAAAYY/cFfMzSfkoTE/s1600-h/jurte04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQTyez5II/AAAAAAAAAYY/cFfMzSfkoTE/s400/jurte04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344071079617666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe mir gerade einen Partner für meine "Jurte" gesucht, als einer der Platzwächter mich aufsucht. (Bei dieser Gelegenheit stellen wir endlich fest, dass sowohl mein Name als auch meine Handynummer falsch notiert wurden - schön, dass ich nicht gerade aus Versehen an irgend einem einsamen Punkt vergessen wurde, während man mich anzurufen versucht.) Da ich der einzige bin, der von dieser Gruppe die Economy Class gebucht hat (was an der fälschlichen Darstellung der Reiseagentur liegt), darf ich nicht in der Luxusjurte wohnen, sondern muss in die Gruppenjurte umziehen. Allerdings ist es dafür erst einmal nötig, auf die nachfolgenden Busse zu warten, die immer noch nicht angekommen sind. Mein Reiseleiter fragt mich wiederholt, ob ich die Situation verstünde, was ich bejahe. Er bietet mir an, mir für 150 RMB pro Nacht einen Platz in einer der besseren Jurten nachzukaufen, was ich erst auch wiederwillig annehme (und bei dieser Gelegenheit den Busfahrer, der es sich schon in meinem Bett bequem gemacht hat, um seinen Schlafplatz bringe), dann aber aus Prinzip ablehne, da es klares Schröpfen ist und in keiner Relation zur Leistung steht. Ich frage, ob er mit sich um den Preis handeln lasse, doch er weigert sich. "Absolut unmöglich!" 150 Kuai, niedriger ginge es in keinem Fall, worauf ich ihm sage, er solle es halt vergessen. Auch wenn ich die Leute dieser jetzt nicht kenne, wird es für eine Nacht schon gehen. Ich frage nur meinen Fastzimmergenossen Jonas, ob ich meinen Rucksack solange in seiner Jurte stehen lassen kann, bis klar ist, wohin ich nun komme.&lt;br /&gt;Inzwischen geht es auf Zehn zu. Wir haben noch kein Abendbrot gegessen. Bevor das geschehen kann, müssen wir erst ein Abendprogramm über uns ergehen lassen. Bevor wir jedoch dazu Gelegenheit haben, müssen wir auf den noch ausstehenden Bus mit den anderen Reisenden warten. Es gibt nicht viel, was man tun kann. Wir gehen erst in die Essenshalle, wo die Tische noch nicht gedeckt sind, und anschließend nach draußen, wo wir den Mongolen beim Aufbau ihrer traditionellen Instrumente - wie Keyboard und Synthesizer - zuschauen. Kurz nach Halb Elf schließlich kommen die letzten beiden Busse; auch hier dauert es wieder eine Weile, bis die Leute eingecheckt haben. Ich nutze die Gelegenheit, noch einmal nachzufragen, wo ich denn nun endgültig hinkommen solle. Mein Reiseleiter will es mir zeigen, doch nachdem wir ein paar Meter gegangen sind, dreht er sich um und stellt mich zur Rede: "Warum willst du nicht mit den anderen in die besseren Jurten? Begreifst du die Situation? Alle anderen in dieser Gruppe haben die anderen Jurten gebucht, die Gruppenjurten sind viel schlechter. Da schlafen alle in einem Bett, es gibt keine Toilette und kein Wasser." Er lässt mich einen Blick hineinwerfen, und es sieht tatsächlich nicht sehr komfortabel aus, abgesehen davon, dass dieses Gruppen"bett" kaum länger als anderthalb Meter ist. Ich frage ihn, wo denn die Toiletten und Waschgelegenheiten seien, und er druckst herum, sie seien sehr weit weg, außerhalb des Camps, und ich würde da nicht hinfinden, es sei zu kompliziert usw. (Er will es mir offensichtlich nicht sagen und mich in die teurere Variante drücken.) "Kann schon sein", gebe ich zu. Aber ich hätte keine Lust, mich betrügen zu lassen, und diesen Preis sei es ganz sicher nicht wert. Er weist den Vorwurf des Betrugs weitestens von sich, um mir unmittelbar danach ein neues Angebot zu unterbreiten: "Okay,120 RMB." Soviel zu 'auf keinen Fall niedriger verhandelbar'.&lt;br /&gt;Irgendwie habe ich keinen Nerv mehr, mich mit diesem widerlichen Ding aus einer anderen Welt weiter zu streiten; die Chance, wenigstens ein bisschen erholsamen Schlaf zu finden, überwiegt gegenüber der Empörung. Er verlangt eine sofortige Barzahlung, und da ich nur 150 RMB und er vorgeblich kein Wechselgeld hat, nimmt er sie mir aus der Hand und sagt: "Ich geb es dir morgen wieder."&lt;br /&gt;Mit etwas Abstand wäre die einzige vernüftige Reaktion an dieser Stelle gewesen, ihm sofort eine zu scheuern und ihn die verdammten dreißig Kröten in der Bar oben wechseln zu lassen, und vieles wäre vermutlich etwas anders gelaufen und er hätte sich verschiedene Frechheiten nicht erlaubt. Aber Gott verdamm meine europäische Erziehung, dass ich Gewalt, auch wo sie offensichtlich notwendig ist, noch immer als nicht angemessen empfinde.&lt;br /&gt;Um etwa 23 Uhr beginnt endlich das Programm: Verschiedene Mongolen singen Lieder zu automatisch ablaufenden Keyboardrhythmen, einer fidelt auf seiner zweisaitigen Matouqin, und ein Mädchen tanzt einen ganz entzückenden Tanz zur Verehrung des Mondes. Das Interesse hält sich in Grenzen, und da wir bereits über eine Stunde gefroren haben, verabschieden sich nach und nach die Leute und pilgern in den Speisesaal.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiyez4jI/AAAAAAAAATw/IauwyMY_QPY/s1600-h/wilkommensfeier02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiyez4jI/AAAAAAAAATw/IauwyMY_QPY/s400/wilkommensfeier02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341030242771506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unser Reiseführer, der die Campleute offensichtlich bestens kennt und gleich nach unserer Ankunft schon privat gegessen hat, gibt während des Essens das Programm für den nächsten Tag in so einer Art Englisch bekannt. Wer den Sonnenaufgang bewundern wolle, müsse um Halb Sechs aufstehen und könne dann allein umherwandern. Frühstück gäbe es gegen Acht, danach käme dann das Reiten - ursprünglich geplant für den ersten Tag. - Anschließend wird das Abendessen aufgetragen: Das selbe billigste grüne Gemüse, Mantou - Hefeklöße, ein paar Bohnensprossen, unter die sich gerüchteweise Fleischfasern gemischt haben sollten, zerkochte Auberginen und Knoblauchzehen, schließlich eine "Suppe", deren Gehalt einen nicht mehr messbaren Bruchteil oberhalb des Nährwerts von purem Wasser liegt. Dazu ein Schälchen Reis für jeden. Getränke müssen selbst gekauft werden (es gibt an diesem Abend nur noch Bier), Essen selbst kann nicht nachbestellt werden. Die Stimmung ist mies, aber doch noch nicht ganz am Boden. Irgendwie geben sich die Leute dem Glauben hin, dies wären die Unannehmlichkeiten des ersten Tages, im folgenden würde es sicher noch besser werden.&lt;br /&gt;Ich habe im Bus nicht schlafen können, und auch die letzte Nacht war nur sehr kurz, daher verabschiede ich mich gegen Dreiviertel Zwölf von den Leuten am letzten Tisch, um in meine Jurte zu gehen. Doch - Überraschung!! - in meinem Bett liegt schon wieder jemand - diesmal nicht der Busfahrer, sondern ein japanischer Tourist. Er sagt mir, dass er für das Bett extra bezahlt hätte und man es ihm zugewiesen habe. Okay, nach all dem Hickhack hat man nun offensichtlich dasselbe Bett an zwei verschiedene Personen gleichzeitig verkauft. Ich gehe zurück zum Speisesaal, wo ich die Frau hinter der Bar frage, wo zum Geier nochmal unser Reiseleiter sei. Er ruhe sich gerade aus, antwortet sie, gibt aber vor, nicht zu wissen, wo. Ich passe noch die Beleiterin eines der anderen Busse ab, die gerade auch verschwinden will, und verspricht, sich darum zu kümmern. Ich solle hier auf sie warten. Kurz nach Halb Eins kommt sie dann schließlich in Begleitung eines der Camp-Mongolen wieder, der mir eine Jurte am Ende des Lagers gibt. Ich habe sie sogar ganz für mich alleine, was ein Glück ist, da ich mir auf diese Weise die zweite Bettdecke schnappen kann. Die Luft ist so kalt, dass man sie nicht zu tief einatmen darf, der Boden so gefroren, dass es schmerzt, wenn man seinen Fuß nur in Socken darauf setzt. Obwohl ich jetzt zwei Decken habe, muss ich noch voll angezogen und mit einem zusätzlichen Holzfällerhemd schlafen. Den Sonnenaufgang in fünf Stunden werde ich ausfallen lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Oktober - Die Grasslands, eine interessante Begegnung und die Tour in die Wüste&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Trotz Kürze und Kälte hat mir die Nacht gut getan. Ich reibe mich mit ein paar Eiszapfen, die aus dem Wasserhahn meines "Badezimmers" rutschen, ab und mache mich fertig. Im Speisesaal finde ich heraus, dass das Frühstück bereits früher als wie angegeben um Acht Uhr begonnen hat, aber das macht nichts. Das Angebot ist noch spärlicher als gestern, und das Essen insgesamt so wenig, dass es schon gar keinen wahrnehmbaren Unterschied mehr macht, ob etwas davon gegessen wurde oder nicht. Es gibt, wie die Male zuvor, Mantous und grünes Zeug, dazu diesmal ein paar länglicher Teigsticks, die so ähnlich schmecken wie in Öl fest gebackener Mürbeteig, Nudeln und ein paar kleine Stückchen mongolischen "Käses" - eine der interessanten Nahrungsmittel-Entdeckungen auf dieser Reise. Mongolischer "Käse" ist nicht so, wie man ihn sich bei uns vorstellen würde, sondern eher von der Konstistenz harter Karamelkaubonbons und eine Süßigkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSUyez5nI/AAAAAAAAAcQ/9fUmaQiur3s/s1600-h/fruestueck1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSUyez5nI/AAAAAAAAAcQ/9fUmaQiur3s/s400/fruestueck1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346287282742898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ganze gibt es auch so als Snacks in Tüten zu kaufen. Interessant ist dieser Käse und die vielen anderen Molkereiprodukte, die es hier überall gibt, aber auch aus dem Grund, da sie die oft gehörte Behauptung, Asiaten könnten keine Milchprodukte vertragen, widerlegt. In der Mongolei gibt es offensichtlich eine ziemlich große Palette solcher Produkte, und einer der wichtigen Landwirtschaftszweige ist die Milchviehhaltung.&lt;br /&gt;Nach dem Frühstück verlassen wir auf Anweisung unseres Reiseführers das Camp. Zum ersten Mal kann ich sehen, wo wir uns befinden (als wir gestern kamen, war es ja bereits stockfinster). Wir sind tatsächlich angekommen - im Caoyuan -- der "Graslandebene", für die die Innere und Äußere Mongolei so berühmt sind. Beeindruckend sind vor allem die Dimensionen: Weit wie das Meer erstreckt sich das Land in den verschiedenen Grün- und Brauntönen. In einem chinesischen Gedicht wird der blaue Himmel, das grüne Gras, das vom Wind durchweht und niedergedrückt wird und die in der Ferne wie Schiffe am Horizont erkennbaren Rinder und Schafe beschrieben. Beeindruckend auch, wie still diese Weiten sind. Man hört die Vögel noch in hunderten Metern Entfernung, für Leute, die tatsächlich immer in Beijing leben, wahrscheinlich eine radikale neue Erfahrung. So unspektakulär diese kurze Schilderung vielleicht auch klingt, muss man einfach nur dastehen und es einmal auf sich wirken lassen. Man kann es sich vielleicht vorstellen, als ob man am Strand stände und aufs Meer hinausblickte, aber die See wäre glatt, ruhig und unbewegt, es gäbe keine Wellen und es wäre völlig still.&lt;br /&gt;Das alles aber habe ich gleich erst Gelegenheit zu genießen. Zuerst geht es übers Feld, wo an entsprechenden Gestellen dutzende struppeliger Pferde angebunden sind. Eine große Anzahl mongolischer Männer steht dabei, sattelt sie oder beobachtet einfach neugierig die zahlreichen Langnasen, die jetzt die Gelegenheit haben, den bereits bezahlten Pferderitt anzutreten. Zuvor allerdings gibt es eine Einführung von so etwas wie dem Pferdehofchef. Unser Reiseleiter (den ich so zu nennen genötigt bin, weil wir noch immer nicht seinen Namen wissen) ist sich der Unzulänglichkeit seiner Englischfähigkeiten bewusst geworden und verpflichtet eine Studentin, die für ihn übersetzen muss. Der Chef gibt eine kurze Einführung über die Art, die Pferde zu reiten und was es zu beachten gilt: dass man sich ihnen zum Beispiel nur von links nähern und aufsteigen darf usw. Sie scheinen wirklich leicht steuerbar zu sein, aber es sind auch durchweg alte und ziemlich schäbige Gäule, die ihren Lebensabend als langsame Touristentransporteure fristen. Mongolische Pferde sind klein, haben aber viel Kraft, was sie durch die Geschichte immer zum beliebtesten Handelsobjekt zwischen dem chinesischen Kaiserreich und den nordlichen Nomadenvölkern machte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPRyez45I/AAAAAAAAAWg/qCP9avE_nZQ/s1600-h/pferde01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPRyez45I/AAAAAAAAAWg/qCP9avE_nZQ/s400/pferde01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342937208251282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPRyez46I/AAAAAAAAAWo/KBHhA4tcJdE/s1600-h/pferde02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPRyez46I/AAAAAAAAAWo/KBHhA4tcJdE/s400/pferde02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342937208251298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPSCez47I/AAAAAAAAAWw/M5AtgI0wXcc/s1600-h/pferde03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPSCez47I/AAAAAAAAAWw/M5AtgI0wXcc/s400/pferde03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342941503218610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPSCez48I/AAAAAAAAAW4/SujvDEVud2U/s1600-h/pferde04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPSCez48I/AAAAAAAAAW4/SujvDEVud2U/s400/pferde04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342941503218626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese hier lassen den Glanz ihrer Vorfahren allerdings kaum noch erahnen. Die Reiter werden noch über die Kosten informiert - 50 Yuan haben sie bereits bezahlt, was ihnen eine Stunde garantiert. Einer der anderen Deutschen, Stefan, unkt, dass wenn man unterwegs sei, die Führer, die Unwissenheit der Touristen ausnutzend, meinen könnten, man müsse einen anderen Weg zurückkommen, was die Zeit und damit die Kosten erhöhen würde. Tatsächlich kommt es schließlich so, Ein-Stunden-Touren sind nicht vorgesehen, und am Ende sollen viele für die große Runde noch 150 Kuai nachzahlen.&lt;br /&gt;Ich vermeide die Diskussion um die Frage, warum ich denn die Reittour nicht mitmachen will, und mache mich allein zu Fuß auf den Weg. Während die anderen in ihren geführten Gruppen auf den festen Touristenwegen davontraben, will ich das bisschen Zeit endlich für das nutzen, was mir an der ganzen Reise am wichtigsten ist und frei über meine Ziele entscheiden. Also marschiere ich los, lalala, Caoyuan, Caoooyuaaan, Ca-ha-ha-ha-haaooooooo-yuaaaaaaaaaan!!!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPRyez44I/AAAAAAAAAWY/jjibefK-E5o/s1600-h/pfad01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPRyez44I/AAAAAAAAAWY/jjibefK-E5o/s400/pfad01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342937208251266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQUCez5JI/AAAAAAAAAYg/cVQoAExnDww/s1600-h/jurten01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQUCez5JI/AAAAAAAAAYg/cVQoAExnDww/s400/jurten01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344075374584978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrSez4_I/AAAAAAAAAXQ/OdckvpWntuU/s1600-h/mondueberdersteppe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrSez4_I/AAAAAAAAAXQ/OdckvpWntuU/s400/mondueberdersteppe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343375294915570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Wandern über die Ebene gibt mir erst jetzt die Möglichkeit, die oben beschriebenen Eindrücke richtig auf mich wirken zu lassen. Ich komme an anderen Lagern vorbei, wo man neben Pferden auch Kamele reiten oder Quods mieten kann. Ich wechsele ein paar Worte mit den Leuten, lasse mir aber auch von ihnen keinen Ritt auf dem Kamel oder die Fahrt mit Auto oder Motorrad aufschwatzen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoSez5NI/AAAAAAAAAZA/q0_5ICxH5G0/s1600-h/ichkamel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoSez5NI/AAAAAAAAAZA/q0_5ICxH5G0/s400/ichkamel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344423266936018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich lasse die laute Menge hinter mir und marschiere weiter nach vorne, einen Hügelhang hinunter. Es wird ruhiger und beinahe menschenleer. Gelegentlich kommen ein paar Mongolen auf Pferden vorbeigeritten, manchmal einer auf einem Motorrad, manchmal einer, der Pferde von seinem Motorrad aus vor sich hertreibt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7iez41I/AAAAAAAAAWA/NAY8zdFLmeE/s1600-h/pferdetreiber1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7iez41I/AAAAAAAAAWA/NAY8zdFLmeE/s400/pferdetreiber1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342554956161874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7iez42I/AAAAAAAAAWI/mACEdLl-f0U/s1600-h/pferdetreiber2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7iez42I/AAAAAAAAAWI/mACEdLl-f0U/s400/pferdetreiber2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342554956161890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch die Viehaltung passt sich der Moderne an. Ein Mann mit Motorrad hält an und fragt, ob er mich mit zurücknehmen soll, aber ich lehne ab. Etwas später kommen eine Frau und ihr Knirps auf einem der kleinen Wagen daher, die mir ebenfalls eine Fahrt anbieten. In einiger Entfernung habe ich eine Siedlung entdeckt, auf die ich neugierig bin, und da ich fotografieren und mein Tempo selbst bestimmen will, sind diese Transportmittel alle ungeeignet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5iez4mI/AAAAAAAAAUI/iWxdMWSk6Ss/s1600-h/wagen1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5iez4mI/AAAAAAAAAUI/iWxdMWSk6Ss/s400/wagen1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341421084795490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5iez4nI/AAAAAAAAAUQ/5m5bV0ffrRk/s1600-h/weg01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5iez4nI/AAAAAAAAAUQ/5m5bV0ffrRk/s400/weg01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341421084795506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Je näher ich komme, desto interessanter wird das Bild. Die Häuser sind teils in sehr schlechtem Zustand, verfallen und gelegentlich wohl verlassen. Aber auch die größeren und besseren Gebäude sind schlicht und wirken in ihrer Einfachheit beinahe provisorisch. Die Leute, die hier leben, sind ganz offensichtlich nicht reich. Alles sieht aus wie in einem alten Zhang Yimou Film - die Häuser haben die selbe sandige Farbe wie der Steppenboden und sind bedeckt mit Staub; der über die Türschwellen nach innen gewehte Sand verbindet das Haus auch real mit der Umwelt und verwischt den optischen Unterschied zwischen drinnen und draußen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRQyez5XI/AAAAAAAAAaQ/EPoJPiKbjk4/s1600-h/haus01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRQyez5XI/AAAAAAAAAaQ/EPoJPiKbjk4/s400/haus01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345119051638130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRRCez5YI/AAAAAAAAAaY/etNtgEqpPCI/s1600-h/haus02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRRCez5YI/AAAAAAAAAaY/etNtgEqpPCI/s400/haus02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345123346605442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRRCez5ZI/AAAAAAAAAag/_RFV7JlekdE/s1600-h/haus03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRRCez5ZI/AAAAAAAAAag/_RFV7JlekdE/s400/haus03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345123346605458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es fällt manchmal schwer zu sagen, welche der Häuser verlassen sind und wo noch jemand wohnt. Vor vielen Gebäuden gibt es ein Gehege, teils für Schafe, Rinder, aber manchmal auch für Pferde. Die Beziehung der Menschen zu ihren Tieren ist hier viel enger und offensichtlicher; das Abhängigkeitsverhältnis schlägt sich auch in der Gestaltung des Wohnraums nieder, der einen Platz für die Tiere mit einschließt. Alles in allem ist es äußerst ruhig. Aus einem Haus höre ich Stimmen und Geräusche, und es scheint, dass die Leute gerade beim Essen sind. Essschüsseln werden ausgespült und das Wasser nach draußen geschüttet. Aus einer kleinen Entfernung kann ich eine Frau sehen, die mit zwei an einer langen Stange befestigten Eimer Wasser holt und anschließend vor ihrem Haus eine Plane wäscht und aufhängt.&lt;br /&gt;Ein Stückchen weiter stehen zwei Frauen vor einem Haus und schauen freundlich und neugierig in meine Richtung. Sie grüßen mich, ich grüße zurück und sage "Nimen hao. - Saibenno!" - - "Ah, hast du gehört, er hat Saibenno gesagt", lachen sie. Sie winken mich näher und fragen, woher ich komme. Sie laden mich gleich in ihr Haus ein, und es interessiert mich natürlich sehr. Ich glaube, dass man so etwas sonst auf keiner organisierten Reise zu sehen bekommt. Ich darf mich in ihrer Wohnung umsehen und sogar Fotos machen. Alles ist äußerst schlich und ärmlich. Der Eingang führt in die Küche, in der ein großer Herdofen und ein Tisch stehen; rechts daneben gibt es ein Zimmer, das so groß wie meines im Studentenheim ist und Schlaf- und Wohnzimmerfunktion hat. Auf dem großen Bett liegt ein Baby, die Tochter der jüngeren Frau. Wie es scheint, leben hier drei Generationen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Sez5hI/AAAAAAAAAbg/RUZqMmhzPb4/s1600-h/gast1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Sez5hI/AAAAAAAAAbg/RUZqMmhzPb4/s400/gast1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345797656471058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Sez5iI/AAAAAAAAAbo/b6G7ffOsjcA/s1600-h/gast2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Sez5iI/AAAAAAAAAbo/b6G7ffOsjcA/s400/gast2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345797656471074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Sez5jI/AAAAAAAAAbw/pOFpnrku4Bw/s1600-h/gast3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Sez5jI/AAAAAAAAAbw/pOFpnrku4Bw/s400/gast3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345797656471090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4iez5kI/AAAAAAAAAb4/KIVEIe74ByY/s1600-h/gast4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4iez5kI/AAAAAAAAAb4/KIVEIe74ByY/s400/gast4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345801951438402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRjyez5bI/AAAAAAAAAaw/6wdaItzbcqc/s1600-h/gast5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRjyez5bI/AAAAAAAAAaw/6wdaItzbcqc/s400/gast5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345445469152690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRjyez5cI/AAAAAAAAAa4/2dxrOdvNxrs/s1600-h/gast6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRjyez5cI/AAAAAAAAAa4/2dxrOdvNxrs/s400/gast6.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345445469152706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir unterhalten uns ein bisschen über verschiedene Sachen. Ich erfahre u.a. etwas über mongolische Namen und dass sie sehr lang im Vergleich zu den Chinesischen sind. Was mir schon bei der Herfahrt aufgefallen ist, ist dass auf allen Straßenschildern,Aufdrucken an Autotüren usw. die alte mongolische Schrift zu finden ist. Wenn ich mich nicht irre, wird in der Mongolei das russische Alphabet benutzt; und irgendwie hatte ich angenommen, dass auch gerade in China diese Sprache ähnlich dem Manjurischen in Vergessenheit geraten wäre. Ganz im Gegenteil scheint sie aber zumindest unter den Angehörigen der Meng-Ethnie noch voll im Gebrauch zu sein, Bücher und Zeitungen werden gedruckt und es gibt sogar ein Fernprogramm in mongolischer Sprache. Ich erfahre, dass die Kinder in der Schule zweisprachig unterrichtet werden; Mongolisch sei die Grundsprache, aber Chinesisch werde auch von klein auf gelernt. Ich erfahre noch einiges über ihr Leben und finde ein interessantes Beispiel für lebendige religiöse Tradition in einer Ecke der Wohnung, wo ich ein lamaistisches Buddhabildnis und ein Porträt Dshinghis Khans, gerahmt von einem Hada, entdecke. Das alles wäre ein lohnendes Projekt für eine Feldforschung, nur müsste ich dafür längere Zeit dorthin reisen. Als ich schließlich gehe, laden sie mich ein, gerne wiederzukommen. Vielleich ist es nur eine Floskel; es gäbe noch so vielmehr, was mich interessieren würde. Doch selbst wenn ich es wollte, wüsste ich nicht, wo ich mich gerade befinde. Denn unser Reiseleiter erwähnt mit keiner Silbe, wo wir gerade sind. Kleine Siedlungen wie diese sind auf den viel zu groben Karten mit Sicherheit nicht eingezeichnet. Wir könnten gerade überall und nirgends sein.&lt;br /&gt;Natürlich sind die Interessen unterschiedlich, und jemand hat mir auch auch gesagt, dass ich dadurch, dass ich nicht mitgeritten bin, etwas verpasst hätte. Tatsächlich glaube ich aber, dass alle anderen etwas verpasst haben, aber das ist wohl Ansichtssache. Für mich persönlich wäre es ein Verlust gewesen, wenn ich statt dieser Wanderung den Pferdetouristenzirkus mitgemacht hätte. Die Häuser, die Begegnung mit den normalen Menschen und diese Fotos sind mir auf jeden Fall die liebste Erinnerung an dieser ganzen Reise.&lt;br /&gt;Ich habe nachgedacht, warum diese Sachen so beeindruckend sind. Vielleicht hat es etwas mit dem zu tun, was ich Tobi schon über Bin Jip schrieb. Moderne Wohnungen mit ihren massengefertigten Gebrauchsgegenständen und industriedesignten Statussymbolen sind käufliche und genormte Individualitätenkostüme. Vielleicht wirken diese armen Verhältnisse ja auch deshalb so eindringlich, weil sie nicht nur den Kontrast zwischen "unserer" und "ihrer" Welt aufzeigen, sondern zudem eine Aura der Authentizität vermitteln, da ein durch Armut auf das Nötigste beschränkte Leben so bar der durch die käuflichen Statussymbole erzeugten (intendierten) Verwirrungen, Täuschungen und Ablenkungen vom Wesentlichen ist. - Vielleicht ist das aber auch alles nur Gelaber und ein durch massive intellektuelle Unterforderung ausgelöster Fluchtreflex in pseudophiliosophisches Blabla. Die "Realität" unserer Reiseveranstaltung holt mich jedenfalls wieder ein, noch bevor die Eindrücke dieser Begegnung sich voll gesetzt haben.&lt;br /&gt;Einer der Japaner hatte schon zum Frühstück gefragt, wann das mongolische Ringen stattfände, was mich auch interessiert. Unser Reiseleiter wurschtelte sich erst um eine klare Aussage herum, später sagte er 12:30 Uhr, um 13:30 Uhr sollte es dann Mittag geben. Ich erwische ihn im Lager und spreche ihn gleich auf mein Geld an. Er hatt es nicht. Eine Studentin, die für die unfreiwillig längere Pferdetour noch etwas berappen muss, kann aber aushelfen und mit ihrem Wechselgeld kann er mich auch auszahlen. Wann denn nun das Ringen stattfinde, frage ich. "Ich sage es schon noch", kontert er. "Es war doch gesagt, dass wir um halb Eins uns hier treffen würde", gebe ich zurück. "Kein Problem, - - weißt du was? Ich suche dich auf und sage dir Bescheid, wenn es so weit ist", versucht er die Diskussion abzuwürgen, aber ich lasse nicht locker und frage nach der genauen Zeit. Nach dem Mittagessen, sagt er schließlich. Das bedeutet, wir sitzen nun eine Stunde herum. Ein Organisationstalent. Ich habe noch mehr Fragen: Laut Programm müssten wir heute den Wudang-Tempel besichtigen. Wenn die verschiedenen Vorführunge im Lager jedoch erst nachmittags beginnen, ist das so ziemlich ausgeschlossen. "Das machen wir einfach am letzten Tag", sagt er. "Okay", frage ich, "und wann gehen wir dann ins Dinosauriermuseum von Huhot?" - "Das ist geschlossen, das fällt aus", antwortet er sofort, und ich weiß, dass er lügt. Es ist eine (weitere) herbe Enttäuschung, war das doch auch einer der Gründe, mich gerade für diese Tour zu entscheiden.&lt;br /&gt;Das Mittagessen ist wie alle Essen zuvor - zu viel grün, zu billig, zu wenig. Eine Spezialität, für die die Nomadenkultur der Innere Mongolei berühmt ist, ist Schafsfleisch. Läge da nicht die Idee nahe, den Touristen z.B. mal die leckeren Schafsspieße zu servieren? Nicht für unseren Reiseleiter! Er will sparen und möglichst wenig Aufwand mit uns haben. Wo es um Organisation geht, versagt er total. Ich hätte es besser machen können, wenn man mir am selben Tag noch das Programm in die Hand gedrückt hätte. Er scherzt und lacht mit den anderen Mongolen, die er offenbar gut kennt, in dem Irrglauben, die Demonstration seiner Vertrautheit und guten Laune würde auch auf uns abfärben. Das tut sie nicht.&lt;br /&gt;Nach dem wir fertig gegessen haben (was nicht sehr lange dauert), werden wir mit dem Bus hundert Meter über das Feld gefahren, wo wir gleich wieder aussteigen können. Ein paar der mongolischen Männer sitzen bereits auf einigen der Pferde, auf dem Feld sind fünf verschiedenfarbige Fähnchen in den Boden gesteckt, die den Rundenverlauf des anstehenden Pferderennens markieren sollen. Die Leute drängen sich, um gute Fotos zu schießen. Bevor es jedoch los geht, versucht uns der Pferdemeister dazu zu überreden, Geld auf den Gewinner zu verwetten. Die Begeisterung für diese Idee ist merkwürdigerweise gering, so dass er noch eine ganze Weile weiterredet, bevor die Reiter drei schnelle Runden über das Feld drehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7Sez4zI/AAAAAAAAAVw/P-sVEDpyMUw/s1600-h/pferderennen1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7Sez4zI/AAAAAAAAAVw/P-sVEDpyMUw/s400/pferderennen1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342550661194546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7iez40I/AAAAAAAAAV4/ZpV78LxBsaU/s1600-h/pferderennen2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7iez40I/AAAAAAAAAV4/ZpV78LxBsaU/s400/pferderennen2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342554956161858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Pferderennen ist also schnell abgehakt; als nächstes steht der mongolische Ringkampf an, der viel weniger mit dem japanischen Sumo, als viel mehr mit Judo gemein hat. In Zweierreihe treten die Männer in einen Fähnchenkreis und versuchen, sich anschließend mit Beinfegern, Sicheln und kleinen Eindrehern auf den Steppenboden zu werfen, wobei ein Wurf den Sieg bedeutet. Nach drei Runden im K.O.-System steht der Sieger fest, wobei es sich um keinen ernsten Wettkampf, sondern vielmehr um eine lockere Vorführung der Technik handelt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoCez4uI/AAAAAAAAAVI/Fk-Lr1b0egU/s1600-h/ringen1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoCez4uI/AAAAAAAAAVI/Fk-Lr1b0egU/s400/ringen1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342219948712674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoSez4vI/AAAAAAAAAVQ/7CiEYV1zrpY/s1600-h/ringen2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoSez4vI/AAAAAAAAAVQ/7CiEYV1zrpY/s400/ringen2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342224243679986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoSez4wI/AAAAAAAAAVY/r5H7k3xzerU/s1600-h/ringen3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoSez4wI/AAAAAAAAAVY/r5H7k3xzerU/s400/ringen3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342224243680002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine dritte Demonstration schließt sich direkt daran an, in der ein Mongole seine Reitkünste demonstriert und im schnellen Vorbeipreschen Dinge vom Boden aufhebt. "Ja, er kann das sogar mit Geld", ruft der Chef und sucht jemanden, der solches zur Verfügung stellen will. Unser Reiseleiter spendiert einen 100 Yuan Schein, und der Reiter bekommt ihn tatsächlich zu fassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrCez49I/AAAAAAAAAXA/EJyiGmGS8is/s1600-h/kunstreiter1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrCez49I/AAAAAAAAAXA/EJyiGmGS8is/s400/kunstreiter1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343370999948242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch der Mongolenchef glaubt offenbar nicht, dass uns diese Präsentation genügend beeindruckt hat. Wieder und wieder verlangt er Geldscheine, die der Reiter anschließend aufheben soll. Einige der Reisenden finden sich auch tatsächlich zu dieser Spende bereit. - Das einzige, an dem ich mich hier noch wahrscheinlich beteiligen würde, wäre ein Grabstein unseres Tourguides.&lt;br /&gt;Schließlich ist auch diese Vorführung beendet. Wir werden in den Bus gedrängt, der das Lager verlässt - und an einer 200 Meter entfernten Tankstelle zum stehen kommt. Da noch ein weiterer Bus vor uns tankt, sitzen wir über eine Viertelstunde eingeklemmt in unseren Sitzen, fragen uns, warum zum Teufel man das nicht gestern abend, heute früh, in der Mittagspause oder während wir der Vorführung zusahen machen konnte. Ist es das Interesse der Veranstalter, uns eine möglichst unangenehme Zeit zu bereiten?&lt;br /&gt;Wir verbingen wieder einige Stunden im Bus. Unser Reiseleiter verpricht uns vollmundig, das Abendessen werde heute das beste der gesamten Tour. Das bedeutet dann wohl, dass es die nächsten Tage nur noch schlechter werden kann, folgere ich, und die anderen schüttelt es bei dem Gedanken. Anschließend gäbe es noch eine Abendveranstaltung, bevor wir in unserem Hotel in der Wüste übernachten würden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuTOyez50I/AAAAAAAAAd4/FlC-QDN_xfs/s1600-h/berge.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuTOyez50I/AAAAAAAAAd4/FlC-QDN_xfs/s400/berge.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119347283715155778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als wir schließlich ankommen, ist es wieder bereits dunkel, so dass wir nichts über die Umgebung wissen, in der wir uns befinden. Städte oder Straßenlaternen, die die Gegend erhellen würden, gibt es nicht. Auch die Sterne kann man nicht sehen, denn der Himmel ist von schweren Wolken verhangen. Wir halten auf einem großen Platz in der Nähe eines tatsächlich sehr vielversprechend aussehenden Hotels. Wandelt sich unser Glück doch noch?&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrSez4-I/AAAAAAAAAXI/IbxBQuwnreM/s1600-h/luxushotel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrSez4-I/AAAAAAAAAXI/IbxBQuwnreM/s400/luxushotel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343375294915554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Entspannt gehen wir in die an das Hotel angrenzende Kantine. Das Essen, das aufgetragen wird, ist nahezu identisch und kaum besser als bei den anderen Malen. Einzige Ausnahme ist ein Essensteller mit Bratkartoffeln, der für alle zehn Leute an einem Tisch reichen soll. Als wir einen zweiten bestellen wollen, bekommen wir nur "Cai bu neng jia." (Essen kann nicht nachbestellt werden) zu hören. Unser Reiseleiter erhebt die Stimme und erklärt uns, dass es nach dem Essen auf dem Platz eine Vorführung gäbe, die wir zwar eher verlassen könnten, wenn wir wollten, der wir aber mindestens dreißig Minuten zuschauen müssten. Anschließend würde es dann mit den Wüstenmobilen zu unserem eigentlichen "Hotel" in der Wüste gehen. Das Hotel draußen sei ja ein Hotel am Rande der Wüste, das wir mal bestaunen dürften; unseres sei jedoch in der Wüste. Morgen früh müssten wir dann früh aufstehen, und es ginge zum Kamelreiten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8iez5SI/AAAAAAAAAZo/7xlf4l3F9T4/s1600-h/hotelwueste.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8iez5SI/AAAAAAAAAZo/7xlf4l3F9T4/s400/hotelwueste.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344771159287074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir fühlen uns nur noch verarscht. Auf dem Platz vor dem Hotel hat das Freudenfest begonnen. Knackige junge Animateure in Bastfellröckchen und Frauen mit ausgestopften Blütenbikinis führen einen Fackeltanz auf, der vielleicht nach Hawaii oder auch nach Thailand passen würde, sicher jedoch nicht in die mongolische Steppe. Die Musik dazu ist locker flockiger Techno-Pop, die Zuschauer sollen dazu animiert werden, sich an einer Polonaise oder dem Hüpfen und sich Verbeugen ums Feuer zu beteiligen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPriez5BI/AAAAAAAAAXg/sunK_LfHoPk/s1600-h/party.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPriez5BI/AAAAAAAAAXg/sunK_LfHoPk/s400/party.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343379589882898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ganze entwickelt sich zu einer Art Miniloveparade, während das Wetter kälter wird und der Regen zunimmt. Die Begeisterung hält sich in Grenzen; wir sind müde, erschöpft, das Wetter ist unangenehm - und überhaupt ist das nichts, wofür man Beijing hätte verlassen müssen. Ich habe den Eindruck, hier solle ein Vorrat an guter Laune aufgebaut werden, die einen kommenden Let Down abfedern soll. Tatsächlich scheint es in dieser Art gedacht zu sein; nur funktioniert es nicht.&lt;br /&gt;Als der kalte Regen stärker wird, wird die Feier beendet; wir begeben uns auf unsere Wüstenmobile, die nach oben hin jedoch nicht geschlossen sind. Die Tour ist überbucht, es gibt nicht für alle Leute einen Sitzplatz, viele müssen sich mit hineinquetschen und die halbe Stunde in verdrehter Position ausharren, während ihnen der kalte Wind um die Ohren pfeift und sie von den Aufs und Abs unserer Achterbahnfahrt durch die pechschwarze Wüstennacht hin- und hergeschüttelt werden. Wir können nicht sehen, was vor uns, neben oder unter uns liegt. Die Scheinwerfer der Wagen erhellen nur ein winziges Stück des Sandes neben unserem Fahrzeug. Mal scheint es einen sehr tiefen Abhang zu geben, mal einen Hügel, doch alles verschwindet schon nach wenigen Metern in der Schwärze der mondlosen Nacht. Plötzlich geht es bergab, ohne dass wir sehen könnten, wohin; ein anderes Mal bleibt der Wagen an einem Aufwärtshang stecken, und die Räder drehen durch, bevor er langsam wieder Griff findet uns sich den Berg hinauf quält. Eines der beiden anderen Mobile beginnt plötzlich, sehr schnell zu fahren und uns zu überholen. Wir denken an ein Wettrennen, doch als wir im Lager ankommen, erkennen wir den Grund dafür.&lt;br /&gt;Ein paar milchige Scheinwerfer erhellen einen langen Holzgang, den zu beiden Seiten "Zelte" aus Holz säumen. Es gibt in ihnen je zwei Betten und einen Fernseher, wie in den "Jurten" der Nacht zuvor. Keine Heizung, keine Toilette, kein Wasser - nichts. Die Nacht in der Wüste ist kalt, und sie in dieser Unterkunft zu verbringen, ist sicher keine Freude. Die zuerst Angekommenen sind bereits damit beschäftigt, sich einzuquartieren. Doch die Tour ist überbucht, und es finden viele Leute keinen Platz. Wir wollen von unserem Reiseleiter wissen, was zu tun sei. Er will uns vertrösten, er manage das alles. Er gibt chaotische Kommandos und widerspricht sich kurz darauf selbst. Er lässt uns in einem Bereich der Plattform antreten und zählt uns durch, aber nicht alle Leute sind da. Er beginnt von neuem. Zwischendurch gibt es ein Kommando, Quartiere zu suchen, doch die sind längst vergeben. Dann wiederum ranzt er uns an, dass wir uns in einer Ecke aufstellen sollen. Keiner weiß, was zu tun ist. Im trüben Licht der matten Scheinwerfer sieht man Leute hin und hereilen, die nach einem Bett suchen. Unserer Reiseleiter sagt uns, wir sollen warten. Er geht die Gänge entlang, schaut in die Zelte, zählt die Plätze und will irgendwelche Leute einfach willkürlich zusammenstecken. Wir wollen wissen, was Sache ist, doch er fährt den Leuten über den Mund, sagt ihnen, sie sollten sich dorthin stellen, wo er sie haben will. Er zählt, verschwindet, und kommt dann wieder, trägt nichts zur Aufklärung der Situation bei. Die Atmosphäre ist gespannt.&lt;br /&gt;Als er schließlich zurückkehrt und uns wiederum nicht sagt, was Sache ist, sondern nur auf seine Autorität beruft und sich auch auf keine Diskussion einlassen will, brüllen ihn die Leute an. Er schlägt mitten im Satz einen Haken und läuft plötzlich wortlos davon. Geschrei wird laut. "Komm zurück", ruft eine der Niederländerinnen. "Fuck you!", brüllt jemand auf chinesisch. Ein paar der Männer rennen ihm nach, und ich folge zwei Augenblicke später. Die Stimmung ist so gereizt, eine Katastrophe scheint kurz bevor zu stehen. Hinten gibt es noch ein großes Haus mit mehreren Zweibettzimmern, an dessen Eingang er "gestellt" wird. Einer der Gäste von der Drei-Tages-Tour, ein Ukrainer namens Grigori, haut ihm an die Schulter: "Wenn du uns nicht sofort unsere Zimmer gibts, dann bekommst du wirkliche Probleme", droht er ihm. Er habe Freunde, und ich bin geneigt, ihm darin Glauben zu schenken. Manchmal ist es nützlich, ein Klischee dabei zu haben.&lt;br /&gt;Unser Reiseleiter bekommt es mit der Angst zu tun. Die Angestellten, die es sich in einigen Zimmern eingerichtet zu haben scheinen, verlassen sie schnell; unser Reiseleiter weist hastig und ohne weitere Worte jeweils zwei Leuten ihre Zimmer. Bald haben wir unsere Betten, die Zimmer haben sogar eine Dusche. Draußen stehen noch andere Reisende, Japaner, Koreaner und Chinesen, die auch ins Haus wollen. Hier wird er wieder mutig, fährt sie an und ihnen über den Mund, versucht sie zu überbrüllen. Wir wissen nicht, wie dieser Streit für sie schließlich ausgeht. Wir haben unsere Zimmer. Die anderen sind verständlicherweise ärgerlich. Grigori erzählt uns, dass er in einer chinesischen Firma gearbeitet hat. Vielleicht sei es in Japan und Korea nicht üblich, dass es zur Gewalt im Arbeitsverhältnis komme, doch in China durchaus. Er habe schon erlebt, dass der wütende Chef eines Unternehmens vor versammelter Belegschaft die Fuwuyuans wegen Fehlern geprügelt habe, mit einem Stock, blutig und bis zu gebrochenen Knochen. Die Chinesen wüssten, dass, wenn sie Fehler machten, ihnen so etwas blühen könne, und sich in dieser Situation zusammenzureißen sei ein Fehler. - Ich denke, er hat in dieser Situation nicht Unrecht, und vielleicht hat diese Aktion heute ja auch Schlimmeres verhindert. Letztendlich kommen wir aber offensichtlich doch aus einem anderen kulturellen Umfeld. Die Hemmschwelle, Gewalt auszuüben, ist bei uns offenbar höher und viel mehr konditioniert, selbst wenn sich Leute mit uns solche Dreistigkeiten erlauben. Dieser Abend hat beinahe eine Katastrophe gesehen, und es ist gerade mal der zweite Tag. Mit gemischten Gefühlen schauen wir dem nächsten Tag entgegen, doch letztendlich siegt die Müdigkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Oktober - Die Kubuqi-Wüste und Dshinghis Khans Mausoleum&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Schlaf tat gut. Verglichen mit der letzten Nacht war es tatsächlich ein Fünf-Sterne-Feeling, wobei sicher sind, mit dieser Formulierung sei im Prospekt letztendlich der Blick in den Himmel gemeint. Die Armen, die in den Holzzelten draußen zu schlafen genötigt waren, sehen dies sicher anders. Wir verlassen unsere Zimmer um Halb Sieben und können nun zum ersten Mal sehen, wo wir gestern abend in aller Dunkelheit angekommen sind. Unser "Hotel" ist eine auf einem etwas erhöht liegenden Holzgerüst gebaute Anlage mit zwei Reihen von Holzzelten und den Außentoiletten auf der einen und dem größeren Hotel auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRRSez5aI/AAAAAAAAAao/3ifbA5BJ2HM/s1600-h/holzzelte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRRSez5aI/AAAAAAAAAao/3ifbA5BJ2HM/s400/holzzelte.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345127641572770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach allen Seiten erstreckt sich die Wüste; hinter Hügeln und Dünen kann man außer den Orientierungsfähnchen für die Fahrzeuge nichts erkennen, das verriete, in welcher Richtung das Luxushotel liegt, von dem aus wir gestern abend abgefahren sind. Es fällt bei diesem Anblick nicht schwer, sich vorzustellen, wie man sich in der Wüste verirren kann. Beeindruckend sind wiederum die Dimensionen - die Wüste erstreckt sich in alle Richtungen wie das Meer und überschwemmt einen mit ihrer gewaltigen Stille. Dabei ist sie keineswegs öde und leblos, wie man es sich vielleicht vorstellt. In regelmäßigen Abständen finden sich Gräser und andere flechtenartige Gewächse, durch die Luft schwirren Insekten und Vögel. Der Sand hat eine dunkle Färbung vom Niederschlag des gestrigen Abends.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOSez4aI/AAAAAAAAASo/LruuErU2RXQ/s1600-h/wuestemorgen1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOSez4aI/AAAAAAAAASo/LruuErU2RXQ/s400/wuestemorgen1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340678055453090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOSez4bI/AAAAAAAAASw/1LBjxnuoYxQ/s1600-h/wuestemorgen2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOSez4bI/AAAAAAAAASw/1LBjxnuoYxQ/s400/wuestemorgen2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340678055453106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOSez4cI/AAAAAAAAAS4/rclfF2cu0uA/s1600-h/wuestenmobil.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOSez4cI/AAAAAAAAAS4/rclfF2cu0uA/s400/wuestenmobil.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340678055453122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten Mal können wir auch unsere Wüstenmobile bei Tageslicht sehen. Mit ihren großen Rädern und ihrer grünen Metallpanzerung erinnern sie an die Gefährte in Endzeit-Road-Movies a la Mad Max. Als unser Reiseleiter schließlich angetrottet kommt, starten wir die Fahrt zurück zum Abfahrtsort. Die Wüstenmobile fahren und rutschen dabei in einem ziemlichen Tempo die Dünen entlang; es geht auf und ab wie bei einer Achterbahn, und was wir gestern Nacht in der Schwärze nur erahnen konnten, macht nun durch erst richtig Spaß. Ein Stück weiter sind gewaltige Skulpturen aus Sand gebaut, an denen wir so schnell vorbeipreschen, dass das Fotografieren nahezu unmöglich ist. Sie sollen später als Ziel für die Kameltour dienen. Wir durchqueren das Tal, über das wir später mit der Seilbahn fahren werden und kämpfen uns auf der anderen Seite hinauf zum Platz vor dem Luxushotel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoiez4yI/AAAAAAAAAVo/Z0LtV1phjAU/s1600-h/sandstatue.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoiez4yI/AAAAAAAAAVo/Z0LtV1phjAU/s400/sandstatue.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342228538647330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der Mensa, in der wir gestern Abend schon "dinnierten", gibt es nun das Frühstück, dessen Arrangement diesen Aspekt der Fehlorganisation dieser Reise am deutlichsten zum Ausdruck bringt. Auf einer Reihe von Tischen ist ein Buffett aufgebaut, vier chinesische Fuwuyuans unterstützen die Gäste. Drei topfgroße Kästen bieten unterschiedliche Arten von Mantous an, die sich jedoch nur im Äußeren unterscheiden - eine Füllung haben sie nicht, Geschmack ebenso wenig. Am nächsten Platz gibt es gekochte Eier, von denen man sich auch mehrere nehmen kann (zumindest solange sie da sind). Ein Platz weiterer bietet Tudousi (Kartoffelstreifen in Essig) an. Die nächsten drei Kästen enthalten Suppen, von denen eine längliche Nudeln und Spuren von Fleisch und zumindest Knochenstückchen enthält. Es folgen ein paar leere Kästen (wohl um die Schlange zu dehnen); am letzten Tisch gibt es eine Anordnung aus vier mittagstellergroßen Formen, von denen eine eine Art Paocai (Kimchi) enthält, eine weitere diese wohl in Kriegszeiten entwickelten Algennudeln. Zusätzlich gibt es ein paar Gurkenscheiben in Essig und eine Art grünen Lauch, der als Gewürz dienen soll. - Diese Anordnung ist als Frühstück für die etwa 150 Reisenden gedacht, die eine lange Schlange vor den Tischen bilden. Zu trinken gibt es nichts, nicht einmal den üblichen verwässerten Tee.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSVCez5oI/AAAAAAAAAcY/XhGzxN-gd1o/s1600-h/fruestueck2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSVCez5oI/AAAAAAAAAcY/XhGzxN-gd1o/s400/fruestueck2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346291577710210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach etwa zwanzig Minuten drängt man uns zum Aufbruch. Wir versammeln uns auf dem Platz und gehen anschließend zum Eingang des Sesselliftes, der zufälligerweise nur durch einen Souvenierladen zu erreichen ist. In Zweiergruppen bringt er uns über das Tal zum Rand der Wüste.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSSez4qI/AAAAAAAAAUo/z7xW7CCENuo/s1600-h/seilbahn1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSSez4qI/AAAAAAAAAUo/z7xW7CCENuo/s400/seilbahn1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341846286557858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Ausblick ist schön; ein kleiner Fluss, kaum mehr als ein Rinnsal, zieht sich durch das Tal, von dem ich mich frage, wie es zustande gekommen ist. Es sieht fast aus wie ein Flussbett, und das würde erklären, weshalb die Wüste an diesem Punkt zum stehen gekommen ist. Doch die Wassermenge ist viel zu gering, um solch ein breites Tal zu waschen. Auf der anderen Seite gibt es Gehege, in denen zahlreiche Kamele gehalten werden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5Sez4kI/AAAAAAAAAT4/UQHgml7djvM/s1600-h/tal1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5Sez4kI/AAAAAAAAAT4/UQHgml7djvM/s400/tal1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341416789828162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5Sez4lI/AAAAAAAAAUA/JAIfQwNqMsc/s1600-h/talblick.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5Sez4lI/AAAAAAAAAUA/JAIfQwNqMsc/s400/talblick.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341416789828178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt dauert gute zehn Minuten. Auf der anderen Seite angekommen, müssen wir ein Zelt durchqueren, in dem uns für zehn Yuan der Service angeboten wird, uns Wüstenschnürschuhe auszuleihen, die übergezogen verhindern sollen, dass uns der Sand in Schuhe, Socken und Hosen dringt. Alternativ kann man dies auch vermeiden, indem man barfuß umher läuft. Ich entscheide mich für die Schnürstiefel. Obwohl sie straff gebunden sind und nichts für Leute mit einer Neigung zu Krampfadern wären, lockern sich die Bänder nach einer Weile und die Schuhe rutschen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4sI/AAAAAAAAAU4/bqTHu-ULZPo/s1600-h/stiefel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4sI/AAAAAAAAAU4/bqTHu-ULZPo/s400/stiefel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341850581525186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man führt unsere Gruppe zum Kamelgehege. Wer für den Ritt bezahlt hat, darf hinein und sich sein Reittier aussuchen - falls es sich denn dazu bewegen lässt, sich zu erheben, was einige der störrischen Viecher trotz Reißens an dem ihnen durch den Oberkieferknochen getrieben Dorn oder heftigen Tritten an Kopf, Beine oder Hinterteil durch die Kameltreiber verweigern. Chinesen und Tiere, also ... Auch wenn ich keines habe weinen sehen, weiß ich nun zumindest, wie es sich anhört, wenn ein Kamel schreit. - Natürlich reicht die vorher bezahlte Zeit für die Tour nicht aus, und die Reiter werden hinterher erneut und gründlich zur Kasse gebeten. Ich habe diesen Service nicht gebucht, weil es mich irgendwie nicht gereizt hat. Ja, Kamele sind knuffig und haben ein dickes und langes Fell, ähnlich dem von Schafen, dass sich auch angenehm anfasst (ich habe gestern welche gestreichelt). Es ist auch nicht so, dass ich mich generell nie auf eines dieser Wüstenschiffe setzen würde (wenn auch nicht in der Wüste, gibt es dafür in Beijing noch genug Gelegenheit), obwohl ich die Klagen der Leute über ihre gestauchten Hintern und Rücken nach dem Pferderitt gestern noch im Ohr habe (und heute Abend werden sie noch mehr und lauter werden). Vielleicht ist es einfach nur deshalb, weil ich dieses ganze Zirkusprogramm für Touries nicht mitmachen will, das für alle immer vororganisiert wird und dem zudem noch der starke Geruch des Abzockens anhaftet.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQUCez5KI/AAAAAAAAAYo/rDQvUhSZmAE/s1600-h/kamel1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQUCez5KI/AAAAAAAAAYo/rDQvUhSZmAE/s400/kamel1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344075374584994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQUCez5LI/AAAAAAAAAYw/tNBvkuFWr2c/s1600-h/kamel2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQUCez5LI/AAAAAAAAAYw/tNBvkuFWr2c/s400/kamel2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344075374585010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Cez5CI/AAAAAAAAAXo/IpeYsl7WUO0/s1600-h/kamel3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Cez5CI/AAAAAAAAAXo/IpeYsl7WUO0/s400/kamel3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343714597332002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Während ein großer Teil unserer Gruppe also in Richtung der Sandskulpturen davon reitet, schaue ich mich ein bisschen anderweitig um. Die Möglichkeit, hier mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, ist ziemlich gering, aber das heißt nicht, dass man nicht Sachen zum Anschauen und Leute zum reden fände.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoCez5tI/AAAAAAAAAdA/uRGvvkTPC-w/s1600-h/duene.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoCez5tI/AAAAAAAAAdA/uRGvvkTPC-w/s400/duene.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346617995224786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Chinesen - und das ist typisch für den hier ubiquitären kapitalistischen Geist, hinter jeder Erscheinung Gelegenheit für einen potentiellen finanziellen Gewinn zu wittern - haben den Rand der Wüste in einen Freizeit- und Vergnügungspark verwandelt. Neben den Kamelausflügen gibt es noch verschiedene andere Möglichkeiten, die Zeit kostenintensiv totzuschlagen: Wer Spaß daran hat, kann sich in einer großen Gummikugel alleine oder zu zweit für 35 Kuai einmal den Hügel hinabrollen lassen; alternativ auch in einer Stahlkugel eine etwa zwanzig Meter lange, holperige Bahn. Auf einem Quod kann man für 50 Kuai in schnellem Tempo als Beifahrer einmal um eine Düne rasen - eine teure Minute, aber wem es Spaß macht ... Nicht viel länger, aber doppelt so teuer ist der Flug mit dem Parachut, der von einem Auto zweihundert Meter in die Wüste gezogen und der Gast dann anschließend wieder zurückgefahren wird. Auf einem Sandschlitten kann man den Hang hinab rodeln, muss dann aber leider zu Fuß an einer Bodenstrickleiter wieder hinaufklettern. Und den Besuch der Toilettenhäuschen würde ich zwar nicht unter Spaß, zumindest aber als Abenteuer zählen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Sez5EI/AAAAAAAAAX4/dFNf36epK4A/s1600-h/karavane.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Sez5EI/AAAAAAAAAX4/dFNf36epK4A/s400/karavane.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343718892299330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Sez5FI/AAAAAAAAAYA/iiZtheblTmU/s1600-h/kugeln1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Sez5FI/AAAAAAAAAYA/iiZtheblTmU/s400/kugeln1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343718892299346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Sez5GI/AAAAAAAAAYI/2VGQjhqpqUk/s1600-h/kugeln2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Sez5GI/AAAAAAAAAYI/2VGQjhqpqUk/s400/kugeln2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343718892299362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7yez43I/AAAAAAAAAWQ/8GyVqDgRX-o/s1600-h/quod.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuO7yez43I/AAAAAAAAAWQ/8GyVqDgRX-o/s400/quod.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342559251129202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrSez5AI/AAAAAAAAAXY/sa4UaTSmnPo/s1600-h/parachut.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuPrSez5AI/AAAAAAAAAXY/sa4UaTSmnPo/s400/parachut.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343375294915586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich mache ein paar Fotos, unterhalte mich dann eine Weile mit einem Kanadier, einer Chinesin und einem der Arbeiter dort, wobei ich auch mal öfter übersetzen muss. Nachdem die Kamelgruppe zurückgekehrt ist, probieren wir ein paar der anderen Sachen aus. Für einen Kuai pro Pfeil übe ich mich ein bisschen im Bogenschießen. Es ist nicht so einfach, wie man es sich eventuell vorstellt, und die Zielscheiben in etwa zehn Metern Entfernung zu treffen gelingt mir vielleicht gerade zwei Mal. Im Gallopp und vom Pferd zu zielen und zu treffen erfordert vieles an Übung oder ist ein reines Glücksspiel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuTOyez51I/AAAAAAAAAeA/mXsWU7csVCc/s1600-h/bogenschiessen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuTOyez51I/AAAAAAAAAeA/mXsWU7csVCc/s400/bogenschiessen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119347283715155794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einer der Reisebegleiter einer anderen Gruppe informiert uns dann, dass wir uns in zehn Minuten an den Bussen auf der anderen Seite des Tals auf dem Parkplatz einzufinden hätten. Mit dem Sessellift kehren wir zurück. Selbstverständlich lässt sich dieser Zeitplan bei der Masse der Leute nicht genau einhalten. Man realisiert, dass die Gruppen sich jetzt aufteilen werden, und verabschiedet sich vor den Bussen von den Glücklichen der Drei-Tages-Tour, für die es jetzt schon zurück geht. Ein paar Leute kaufen sich noch Getränke und Verpflegung, andere gehen nochmal zur Toilette. Unser Reiseleiter rennt derweil über den Platz und schreit in sein Handy. Auch am dritten Tag ist der kaputte Sitz nicht repariert. Da sich der Reiseleiter möglichst nicht mit den Männern streiten will, soll sich die Mutter mit ihrem Kind immer auf den kaputten Stuhl setzen. Sie akzeptiert, es noch einmal zu machen, aber beim nächsten Halt soll er repariert werden. Der Reiseleiter diskutiert mit dem Busfahrer, will die Aufgabe deligieren. Der Busfahrer antwortet, er habe weder Zeit noch Möglichkeiten, er könne das nicht. Unser Reiseleiter übersetzt der Frau: "Ja ja, beim nächsten Halt macht er es." Ich übersetze es ihn nachträglich und sitze für die Fahrt bis zum Mausoleum selbst auf dem Sitz. Am nächsten Tag ist die Lehne repariert.&lt;br /&gt;Als wir schließlich im Bus sind, sind aus den zehn Minuten knapp vierzig geworden, und er explodiert: "Ich habe gesagt: Zehn Minuten! Das sind keine zehn Minuten! Es ist jetzt zwanzig vor Zwölf! Ich habe gesagt: Zehn nach Elf!" Als sich Murren regt, versucht er es zu unterbinden, indem er uns anbrüllt: "Ich rede jetzt! Ihr hört zu! Wir haben einen Zeitplan ..." Das klappt vielleicht mit den Amerikanern, die sehr still sind, und mit den Asiaten sowieso, aber nicht mit den Deutschen und den Holländern. Die werden laut, es wird zurück gebrüllt, darauf verwiesen, dass wir die Gäste sind, die dafür bezahlen, dass sein Verhalten nicht passend sei und was er sich überhaupt erlaube. Auf einmal bricht es aus ihm heraus: "Ihr macht ja alle was ihr wollt, nicht was ich euch sage! Habe ich nicht gestern Abend jedem von euch ein Zimmer besorgt? Und was macht? Ihr schreit: Fuck you? Ich organisiere Reisen seit zwanzig Jahren! Hervorragende Reisen! Ich bin in China ein berühmter Reiseleiter! Ein Profi! - FUCK YOU!"&lt;br /&gt;Er schleudert uns mit eindeutiger Geste seine beiden Mittellfinger entgegen und wendet sich dem Fahrer zu: "Fahr los!" - "Da draußen sind noch drei Leute von uns", rufen wir und wollen, dass er anhält. Der Bus setzt sich in Bewegung. "Mach die Tür zu!", fährt er den Busfahrer an. Wir brüllen weiter auf ihn ein; die ersten erheben sich bereits von ihren Sitzen. Der Bus biegt um die Ecke und kommt an die Längsseite des Platzes zum Stehen. Die eine Niederländerin und die beiden Asiatinnen steigen ein. Dann braust der Bus davon. Jonas, der Schwede neben mir, wendet in seiner ruhigen Art ein, dass der Tourbegleiter auf der anderen Seite des Tals auch nicht alle Leute sofort gefunden habe; manche hätten ihre Sesselliftkarte erst viel später bekommen. Dem Reiseleiter wird bewusst, dass er sich hat hinreißen lassen. Er versucht, die Wogen zu glätten: "Oh, dann ist das mein Fehler. Mein Fehler", sagt er mit betonter Beiläufigkeit. "Es ist so, ich kann mich auf Englisch nicht gut ausdrücken. Ich rede auf Chinesisch ..." - "Dann versteht es ja keiner", protestieren die Deutschen, aber es ist auch nicht so schwer, ich kann es ihnen übersetzen, und er wiederholt nur das selbe von eben noch einmal. Dass wir einen Zeitplan hätten, dass er alles schon organisiert habe und wir alles durcheinanderbrächten. Doch die Stimmung hat sich soweit wieder beruhigt, dass wir zumindest weiterfahren können.&lt;br /&gt;Ob er in diesem Moment wirklich glaubt, dass es die durch uns entstandene Verzögerung von einigen Minuten ist (nicht zu erwähnen, dass auch er nicht im Bus war), die die mehreren Stunden, die wir letztendlich immer von seinen Planzusagen abweichen, verursachen? Oder lügt er die ganze Zeit? Organisisert er eigentlich überhaupt etwas vorher? Oder entscheidet er alles einfach so, wie es gerade eben kommt?&lt;br /&gt;Letzteres scheint sich immer wieder zu bestätigen. Dass wir nicht wirklich um 13 Uhr Mittag essen würden, war wohl jedem von uns nach dem bisherigen Ablauf der Reise klar. Während wir durchs staubige Nirgendwo brausen, bete ich inständig, dass wir auf unserer Fahrt durch Huhot kommen. Ich weiß, dass es dort sowohl einen Flughafen als auch einen Hauptbahnhof gibt, von dem eine direkte Linie nach Beijing führt. Ich werde ihn zwingen, den Bus anzuhalten, und mich alleine auf den Rückweg machen. Eigentlich muss es nicht einmal die Stadt direkt sein. Ein Straßenschild mit einem Hinweis würde mir reichen. Die Idee, durch den innermongolischen Outback zu trampen, schreckt mich kein bisschen - irgendwie werde ich mich schon zurechtfinden und zurückkommen. Alles ist vergnüglicher als das, und vom Land würde ich so schließlich auch noch mehr mitbekommen.&lt;br /&gt;Doch mein Wunsch geht nicht in Erfüllung. Kurz nach 15 Uhr halten wir schließlich vor dem offenbar billigsten Restaurant in einer namenlosen Kleinstadt. Die Belegschaft hat mit soviel Kundschaft offenbar nicht gerechnet und scheint einigermaßen überfordert. Es gibt das Billigste vom Billigen, preiswertestes Gemüse, kaum gekochte Pilze, Dofu. Dazu gibt es den traditionellen gesalzenen Tee, den die Mongolen früher tranken, da sie damals als Nomaden kein Gemüse kannten, und dieser Tee irgendwas an Vitaminen substituieren soll. Er scheint sich jedoch besser dafür zu eignen, das schmutzige Geschirr darin abzuspülen. Wegen der generell unhygienischen Situation habe ich schon seit einiger Zeit mehrere Aften im Mund; Essen, Trinken oder den Mund zu verziehen schmerzt. Die Stimmung ist auf einem Tiefpunkt. "Happy Tour is over!" rezitiert eine der Holländerinnen den letzten Satz aus dem dem Prospekt. Der Busfahrer sitzt heute an unserem Tisch; diesen Satz scheint auch er zu verstehen. Er schnaubt resignierend. Zwischen uns gibt es eine wortlose Verständigung, auch wenn er seine Meinung offenbar nicht so klar sagen kann. Wenig später beschwert er sich bei der Bedienung, dass das Dofu noch roh sei. Sogar er lässt das Essen nach kurzem stehen. Ich frage nach Erdnüssen, die ich auf dem Teller zweier Gäste beim Hereinkommen gesehen habe, doch mir wird gesagt, die seien im Moment aus. Als wir schließlich genug davon haben, die Küchenabfälle mit den Stäbchen auf dem Teller hin und her zu schieben, ohne auf nenneswerte Spuren von Nährwert zu stoßen, verlassen wir das Lokal und machen uns in den nahegelegenen Läden auf die Suche nach Snacks, Schokobisquits oder was sonst unser weiteres Überleben sichern kann. Als wir wieder im Bus sind, gesteht auch unser Reiseleiter, dass dieses Essen nicht gut war (welche Übertreibung!) und die Wahl auch für ihn eine Notlösung darstellte. (Und unter der Prämisse, knapp vierzig Leute mit einem selbstgesetzten Limit von weniger als 50 Kuai zu beköstigen, mag das durchaus stimmen.) Er entschuldigt sich für seinen Ausraster vom vormittag und verspricht uns, dass das Essen am Abend wieder besser sein würde. Außerdem seien wir in weniger als einer halben Stunde schon am Dshinghis Khan Mausoleum, und diesmal trifft seine Zusage sogar fast zu.&lt;br /&gt;Wir haben anderthalb Stunden für die Besichtigung. Obwohl das Gelände des Mausoleums flächenmäßig recht groß ist, gibt es eigentlich nicht viel zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoCez5rI/AAAAAAAAAcw/sovkWbg5edo/s1600-h/dkstatue.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoCez5rI/AAAAAAAAAcw/sovkWbg5edo/s400/dkstatue.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346617995224754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Über eine lange Treppe mit Absätzen von neun mal neun Stufen (diese Zahl symbolisiert den Himmel und den Kaiser) gelangt man nach oben.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoCez5sI/AAAAAAAAAc4/sw7mkAhJcoE/s1600-h/dkstufen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSoCez5sI/AAAAAAAAAc4/sw7mkAhJcoE/s400/dkstufen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346617995224770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Rechterhand finden sich verschiedene kleine Objekte, deren Unterteil wie ein Ofen konstruiert ist und auf einen Feuerkult verweist; auf dem Oberteil finden sich kleine Säulen, um die Hadas geknotet sind und so eine Beziehung zum tibetischen Lamaismus herstellt. Diese Objekte werden von einigen Leuten umrundet und dabei mit der Hand gestreift.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS-Cez5zI/AAAAAAAAAdw/tQOYOQCzFNI/s1600-h/dksaeule.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS-Cez5zI/AAAAAAAAAdw/tQOYOQCzFNI/s400/dksaeule.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346995952346930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSnyez5qI/AAAAAAAAAco/KA5AfAH8zk8/s1600-h/dksaeulen1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSnyez5qI/AAAAAAAAAco/KA5AfAH8zk8/s400/dksaeulen1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346613700257442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Stück weiter findet sich ein kleiner Schrein, in dem man Geld spenden kann. Daneben befindet sich eine weitere kreisrunde Installation, in deren Mitte ein Baum wächst, an dessen Zweige die Leute weitere Hadas knoten. Um den Stamm des Baumes hat sich ein großer Haufen Steinen aufgetürmt, die die Leute auf das Podest werfen, während sie es umrunden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRkCez5fI/AAAAAAAAAbQ/EBNh_DN4pCU/s1600-h/hadabaum1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRkCez5fI/AAAAAAAAAbQ/EBNh_DN4pCU/s400/hadabaum1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345449764120050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRQyez5WI/AAAAAAAAAaI/Tt_YRd1XUfs/s1600-h/hadabaum2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRQyez5WI/AAAAAAAAAaI/Tt_YRd1XUfs/s400/hadabaum2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345119051638114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mir ist nicht ganz klar, was das alles zu bedeuten hat, und die Leute, die ich danach fragen will, scheinen mich nicht zu verstehen oder geben unklare Antworten. Unter Altan Khan wurde der tibetische Buddhismus gewissermaßen als Staatsreligion unter den Mongolen eingeführt. Davor spielten schamanistische Religionen eine entscheidende Rolle, und die Synthese aus beidem prägt schließlich die spätere mongolischen Variante des Buddhismus, die zu erforschen sicher interessant wäre.&lt;br /&gt;Im linken Teil des Geländes findet sich schließlich noch ein Himmelsaltar, ähnlich denen am Tiantang oder im Ditan-Park in Beijing.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuTOyez52I/AAAAAAAAAeI/ZuO9zSkdMRI/s1600-h/dkht.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuTOyez52I/AAAAAAAAAeI/ZuO9zSkdMRI/s400/dkht.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119347283715155810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9iez5vI/AAAAAAAAAdQ/zg9qkZMv9no/s1600-h/dkhtschrein.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9iez5vI/AAAAAAAAAdQ/zg9qkZMv9no/s400/dkhtschrein.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346987362412274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Mausoleum besteht aus drei Flügeln, in denen Dshinghis Khans Geschichte und Errungenschaften - wie die Vereinigung der Stämme und die Ausdehnung des größten Weltreichs der Geschichte überhaupt - vorgestellt werden; zudem gibt es eine Halle für den lamaistischen Kult mittig hinter dem Eingang.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9yez5xI/AAAAAAAAAdg/HXXEq-C8qZI/s1600-h/dkmausoleum.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9yez5xI/AAAAAAAAAdg/HXXEq-C8qZI/s400/dkmausoleum.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346991657379602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9yez5yI/AAAAAAAAAdo/xrvr6hmijUs/s1600-h/dkmausoleumentr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9yez5yI/AAAAAAAAAdo/xrvr6hmijUs/s400/dkmausoleumentr.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346991657379618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zentral sind drei Ausstellungsstücke: ein Sattel, ein Bogen und ein Milcheimer, die Dshinghis Khan selbst gehört haben sollen. Dazu kommen einige kleinere Funde dieser Zeit in Vitrinen. Dshinghis Khans Eignerschaft dieser Stücke ist allerdings umstritten, ebenso wie die des ganzen Areals. Für eine nomadische Kultur ist ein festes Grabmal wie dieses wohl eher untypisch; zudem heißt es, dass die, die es gebaut haben, nach seiner Vollendigung getötet wurden, um die betreffende Stelle nicht verraten zu können. Anschließend seien die Soldaten, die die Arbeiter umbrachten, selbst hingerichtet worden, um das Geheimnis auch ganz sicher zu bewahren. Während es einige Zweifel hinsichtlich der Authentizität des Objekts gibt, ist das Mausoleum ein deutliches Symbol für die Rolle Dshinghis Khans und seine Bedeutung für die Selbstkonzeption der Meng-Ethnie und ihrer Abgrenzung von anderen. Vom chinesischen Standpunkt aus fällt es schwer, dies zu verstehen, da Dshinghis Khan selbst als Chinese betrachtet wird. Für die Mongolen jedoch ist er das Symbol, das ihnen ihre Eigentümlichkeit in einer ihnen ursprünglich fremden, aufgezwungenen Kultur begründet. Entsprechend groß ist seine Verehrung, es gibt keinen Laden, der nicht irgendwelche Dshinghis Khan Artikel im Angebot hätte, und selbst in dem ärmlichen Haus, das ich am zweiten Tag besuchte, fand sich sein Porträt an zentraler Stelle.&lt;br /&gt;Die Interessen sind unterschiedlich; die Amerikaner und Japaner ziehen in ihren eigenen Gruppen davon und haben den Parcours ziemlich schnell durchlaufen; die beiden Niederländerinnen stoßen auf eine Gruppe von anderen Holländern, die sich gleich mit ihnen verabreden wollen und sie in einige Bedrängnis bringen; die kolumbianische Mutter und ihre vierjährige Tochter, die uns immer noch während der Reise aufgemuntert hat, probieren die verschiedenen Gebetskissen aus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9yez5wI/AAAAAAAAAdY/uw045Zyyltw/s1600-h/dkkissen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuS9yez5wI/AAAAAAAAAdY/uw045Zyyltw/s400/dkkissen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346991657379586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein paar chinesische Kids wollen sich mit mir fotografieren lassen. Mongolinnen holen Touristengruppen vom Fuß der Treppe ab und geben ihnen Einführungungen auf dem Weg durchs Mausoleum; anschließend kehren sie alleine zurück. Auf meinem Rückweg komme ich mit einer davon ins Gespräch. Wir unterhalten uns ein bisschen über die Geschichte und das Mongolische, wobei mir die Grundkenntnisse in Manjurisch zumindest schon erlauben, die Namen zu entziffern, da beide Sprachen ja sehr ähnlich sind. Es ist eine interessante Erfahrung, da ich in Herrn von Mendes Seminaren immer im Hinterkopf hatte, dass es sich dabei um eine tote Sprache handle, nun jedoch diese sehr ähnlichen Buchstaben ständig im Gebrauch sehe und sogar noch ein bisschen was damit anfangen kann.&lt;br /&gt;Ich erfahre von ihr auch ein wenig mehr über die mongolische Situation. Was mich schon die ganze Zeit interessierte (und vielleicht die Aufgabe unseres Reiseleiters hätte sein können, würde er denn irgend etwas erklären), ist, wie, wann und warum die Mongolen von einer ursprünglich nomadischen Lebensweise den Wandel zu einer Ackerbaukultur vollzogen haben, als welche sich das Land zum größten Teil während unserer Tour - zumindest vom Bus aus - darstellt. Offenbar ist dieser Wandel noch nicht so lange her; erst mit der Fixierung von Grenzen und Provinzgrenzen vor ein paar Jahrzehnten wurde den zuvor nomadisierenden Mongolen die an einen festen Ort gebundene Lebensweise der chinesischen Kultur aufgezwungen, die ihnen eigentlich so wenig liegt. Die Führerin berichtet, dass ihre Großmutter noch auf diese Weise gelebt hat, die wir Europäer uns durchaus zutreffend so romantisch wie auch beschwerlich vorstellen. Die Unterschiede in der der Lebensweise sind nur einer der offensichtlichsten Reibungsstellen zwischen beiden Kulturen. Sie weist mich auf die Einfachheit des Mongolischen im Vergleich zum Chinesischen hin und darauf, dass ein besseres Kennenlernen ihrer Kultur lohnenswert wäre. Das braucht sie mir nicht zu sagen. In der kurzen Zeit unserer Unterhaltung habe ich mehr über die Situation und Kultur der mongolischen Bevölkerung gelernt als durch unseren Reiseleiter auf der gesamten Tour zusammengenommen, und unser gemeinsamer Weg die neun mal neun, in ihrer Zahl Himmel und Kaiser symbolisierenden Stufen hinab ist wie eine Metapher für meine Gefühle und Situation: Am unteren Ende der Himmelstreppe warten die Hundehölle unseres Reisegefängnisses. Ich kaufe mir in einem der Souvenierläden noch ein Buch "Yuedu Caoyuan" - Texte über Kultur und Geschichte des Graslandes, um mir dieses Gefühl ein bisschen länger zu erhalten und etwas mehr darüber zu erfahren, aber dieses Chinesisch ist schon ziemlich schwer.&lt;br /&gt;Im Bus gibt unser Reiseleiter den Plan für den letzten Tag bekannt. Wir können darüber abstimmen, ob wir früh aufstehen, zum Wudang-Tempel fahren und anschließend ein gutes Restaurant suchen, oder ausschlafen und dafür in der Nähe des Tempels essen wollen. In letzterem Falle garantiert er uns ein schlechteres Mittagessen, trotzdem entscheidet sich die Mehrheit für das Ausschlafen. - Die folgenden drei Stunden verbringen wir im Bus. Gegen neun Uhr bekommen wir in einem etwas besseren Restaurant unsere übliche Kost auf etwas gehobenerem Niveau als sonst, und ich habe das erste Mal Gelegenheit, mit einer der beiden Chinesinnen unserer Reisegruppe ein paar Worte zu wechseln, und auch sie empfindet die Organisation als äußerst schlecht. Auf eine gewisse Art beruhigt es, dass unsere Reise auch für chinesische Verhältnisse als desaströs wahrgenommen wird. Trotzdem werde ich mich nie wieder einer anderen Reisegruppe anschließen. - Unsere Zimmer schließlich sind nicht schlecht und nur mäßig schmutzig, obwohl sie äußerst billig sind und nur 40 RMB pro Nacht kosten. Aber schließlich ist das hier in Baotou auch etwas ab vom Schuss.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8Sez5RI/AAAAAAAAAZg/xftkBRhuXac/s1600-h/hotel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8Sez5RI/AAAAAAAAAZg/xftkBRhuXac/s400/hotel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344766864319762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Oktober - Wudang Tempel und Kunstgewerbefabrik&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der letzte Tag unserer Reise bricht an. Noch eine Nacht schlafen, und wir dürfen zurück nach Beijing. Diese Aussicht beflügelt uns, den Tag mit etwas Optimismus in Angriff zu nehmen. Das Frühstück im Hotel verpasst diesem Optimismus jedoch wieder einen Dämpfer. Eier, Mantous, eine geschmack- und inhaltsstofflose Suppe, sowie zwei Sorten von Gemüsesprossen. Die Armee isst besser. Draußen regnet es. Wir werfen unsere Rucksäcke in den Bus und machen uns auf den Weg zum Wudang-Tempel, wo wir um kurz vor 12 Uhr ankommen. Bis 13:30 Uhr gibt uns unser Reiseleiter Zeit, einen der größten lamaistischen Tempelkomplex außerhalb Tibets zu besichtigen. Die Architekturstil der Wohnunterkünfte der Mönche verdient Beachtung, da er für China untypisch und sehr von der tibetischen Bauweise mit den glatten, unverzierten Wänden, den schwarz umrandeten Fenstern und ihrer nach oben hin stets leicht schmaler werdenden Wänden beeinflusst ist.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOiez4dI/AAAAAAAAATA/Wj5iMqXSVZ0/s1600-h/wudan01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOiez4dI/AAAAAAAAATA/Wj5iMqXSVZ0/s400/wudan01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340682350420434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOiez4eI/AAAAAAAAATI/wto94QU_g6E/s1600-h/wudan02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNOiez4eI/AAAAAAAAATI/wto94QU_g6E/s400/wudan02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340682350420450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3iez4VI/AAAAAAAAASA/7b_o50MOivk/s1600-h/wudan03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3iez4VI/AAAAAAAAASA/7b_o50MOivk/s400/wudan03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340287213429074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3iez4WI/AAAAAAAAASI/aL9HmMPTpsU/s1600-h/wudan04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3iez4WI/AAAAAAAAASI/aL9HmMPTpsU/s400/wudan04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340287213429090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3yez4XI/AAAAAAAAASQ/O3XWwSOqHdo/s1600-h/wudan05.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3yez4XI/AAAAAAAAASQ/O3XWwSOqHdo/s400/wudan05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340291508396402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3yez4YI/AAAAAAAAASY/vudmjBbe5IY/s1600-h/wudan06.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM3yez4YI/AAAAAAAAASY/vudmjBbe5IY/s400/wudan06.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340291508396418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM4Cez4ZI/AAAAAAAAASg/YuhjPW_yddg/s1600-h/wudan07.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuM4Cez4ZI/AAAAAAAAASg/YuhjPW_yddg/s400/wudan07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119340295803363730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfSez4RI/AAAAAAAAARg/ZLqi83wpY7c/s1600-h/wudan09.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfSez4RI/AAAAAAAAARg/ZLqi83wpY7c/s400/wudan09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339870601601298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpSez4BI/AAAAAAAAAPg/0Q_1Wp8TEa4/s1600-h/wudan23.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpSez4BI/AAAAAAAAAPg/0Q_1Wp8TEa4/s400/wudan23.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337843377037330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpyez4CI/AAAAAAAAAPo/LIWoR-LPauo/s1600-h/wudan24.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpyez4CI/AAAAAAAAAPo/LIWoR-LPauo/s400/wudan24.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337851966971938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpyez4DI/AAAAAAAAAPw/jjoknw1TL_s/s1600-h/wudan25.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpyez4DI/AAAAAAAAAPw/jjoknw1TL_s/s400/wudan25.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337851966971954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpyez4EI/AAAAAAAAAP4/qAO2fH1oDoc/s1600-h/wudan26.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKpyez4EI/AAAAAAAAAP4/qAO2fH1oDoc/s400/wudan26.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337851966971970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKqCez4FI/AAAAAAAAAQA/93ZV1uGuSIw/s1600-h/wudan27.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKqCez4FI/AAAAAAAAAQA/93ZV1uGuSIw/s400/wudan27.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337856261939282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Tempelanlage besteht aus mehreren großen Hallen unterschiedlicher Funktion, mal für Gebete und gemeinsame Meditation genutzt, mal als Bibliotheken und zu Studium der Sutren. In den meisten der Räume ist es sehr dunkel und gibt kaum Licht; die aufwendigen Wandbemalungen sind kaum zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsCez4II/AAAAAAAAAQY/WnpEXVqXHh0/s1600-h/wudan20.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsCez4II/AAAAAAAAAQY/WnpEXVqXHh0/s400/wudan20.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119338990133305474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsSez4JI/AAAAAAAAAQg/86QM1Ft404o/s1600-h/wudan21.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsSez4JI/AAAAAAAAAQg/86QM1Ft404o/s400/wudan21.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119338994428272786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Verbindung zum tibetischen Lamaismus werden durch die verschiedenen Elemente und Farben deutlich. An Privilegierter Stelle findet sich allerdings nicht das Bildnis des Dalai Lama, sondern des Panchen Lama, der mit Billigung der chinesischen Regierung sein Amt ausfüllt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRjyez5dI/AAAAAAAAAbA/rKNkXyqBBcY/s1600-h/gebetsmuehle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuRjyez5dI/AAAAAAAAAbA/rKNkXyqBBcY/s400/gebetsmuehle.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345445469152722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Kloster erfuhr eine weitere Förderung unter der Politik des Qing-Manju-Kaisers Qianlong, der mit der Anknüpfung an verschiedene Traditionen und deren Verbindung auch seinen großimperialen Anspruch legitimiert. Schildtafeln sind daher hier wie andernorts oft in den vier Sprachen Manjurisch, Chinesisch, Mongolisch und Tibetisch beschriftet. Eine Spielwiese für Linguisten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSSez4pI/AAAAAAAAAUg/TJRW5l_SA6M/s1600-h/schild.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSSez4pI/AAAAAAAAAUg/TJRW5l_SA6M/s400/schild.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341846286557842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Fotografieren in den Hallen ist generell verboten. Die Mönche, deren hauptsächliche Beschäftigung das Lochen von Eintrittskarten geworden zu sein scheint, achten streng darauf. Normalerweise respektiere ich Überzeugungen und den Wunsch nach Grenzsetzungen, doch nach längerem Chinaaufenthalt habe ich die Erfahrung gemacht, dass diesen Verboten in der Mehrzahl der Fälle eher finanzielle statt religiöser Motive zu Grunde liegen: Man möchte die Bilder der Buddhastatuen zu überhöhten Preisen lieber selbst verkaufen. Meine Bereitschaft, den Wünschen der Mönche nachzukommen, ist daher gering, und so kann ich hier einige fotografische Eindrücke auch aus den Innenräumen präsentieren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfCez4QI/AAAAAAAAARY/9Cxb9_xLgbc/s1600-h/wudan08.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfCez4QI/AAAAAAAAARY/9Cxb9_xLgbc/s400/wudan08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339866306633986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfSez4SI/AAAAAAAAARo/zJCLAlPZFqM/s1600-h/wudan10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfSez4SI/AAAAAAAAARo/zJCLAlPZFqM/s400/wudan10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339870601601314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfiez4TI/AAAAAAAAARw/kZgQWjqRolA/s1600-h/wudan11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfiez4TI/AAAAAAAAARw/kZgQWjqRolA/s400/wudan11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339874896568626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfiez4UI/AAAAAAAAAR4/7MmnMPIR70Q/s1600-h/wudan12.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMfiez4UI/AAAAAAAAAR4/7MmnMPIR70Q/s400/wudan12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339874896568642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMDyez4LI/AAAAAAAAAQw/CZBo5NOeUR0/s1600-h/wudan13.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMDyez4LI/AAAAAAAAAQw/CZBo5NOeUR0/s400/wudan13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339398155198642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMDyez4MI/AAAAAAAAAQ4/HnvehHvNr5s/s1600-h/wudan14.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMDyez4MI/AAAAAAAAAQ4/HnvehHvNr5s/s400/wudan14.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339398155198658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMDyez4NI/AAAAAAAAARA/CI3lN84PlmM/s1600-h/wudan15.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMDyez4NI/AAAAAAAAARA/CI3lN84PlmM/s400/wudan15.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339398155198674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMECez4OI/AAAAAAAAARI/hrN_AgT5Dn4/s1600-h/wudan16.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMECez4OI/AAAAAAAAARI/hrN_AgT5Dn4/s400/wudan16.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339402450165986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMECez4PI/AAAAAAAAARQ/AFrU1WmBgF8/s1600-h/wudan17.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuMECez4PI/AAAAAAAAARQ/AFrU1WmBgF8/s400/wudan17.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119339402450166002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLryez4GI/AAAAAAAAAQI/Q0v6ZcuNY2U/s1600-h/wudan18.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLryez4GI/AAAAAAAAAQI/Q0v6ZcuNY2U/s400/wudan18.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119338985838338146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsCez4HI/AAAAAAAAAQQ/bLyuwyuk7z4/s1600-h/wudan19.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsCez4HI/AAAAAAAAAQQ/bLyuwyuk7z4/s400/wudan19.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119338990133305458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsSez4KI/AAAAAAAAAQo/7oVoZ3ZI7ew/s1600-h/wudan22.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuLsSez4KI/AAAAAAAAAQo/7oVoZ3ZI7ew/s400/wudan22.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119338994428272802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoSez4xI/AAAAAAAAAVg/26DQ51MAcm0/s1600-h/samsara.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOoSez4xI/AAAAAAAAAVg/26DQ51MAcm0/s400/samsara.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119342224243680018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unser Reiseleiter, der selbst einen Rundgang macht, verspätet sich über eine halbe Stunde. Wir lassen uns jedoch nicht dazu hinreißen, ihm eine Standpauke über unseren 'Zeitplan' zu halten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKSyez38I/AAAAAAAAAO4/4UjAiAZ6NC0/s1600-h/ziegenkarre.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKSyez38I/AAAAAAAAAO4/4UjAiAZ6NC0/s400/ziegenkarre.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337456829980610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Mittagessen in einem der kleinen örtliche Restaurants ist nicht, wie angekündigt, furchtbar, sondern hält sich, verglichen mit den Mahlzeiten der anderen Tage, etwa im Mittelfeld. Abgesehen davon, dass es nicht reicht und, da nichts nachbestellt werden kann, ich diesmal keinen Reis abbekomme, und Markus, ein anderer Deutscher mit einer Allergie gegen Paprika, ein Problem hat, da ausnahmslos in jedem Gericht Paprika verwendet wurde, gibt es nicht viel Grund zur Klage.&lt;br /&gt;Ich habe mich mit ein paar der anderen Reisenden verständigt und spreche unseren Reiseleiter noch einmal darauf an. Wir sind der Meinung, das Dinosauriermuseum wäre ein lohnenderes Ziel als die Nationalitäten-Kunstgewerbe-Fabrik. Er versucht sich erneut herauszureden, das Museum würde gerade umziehen, die Ausstellungsstücke seien an unterschiedlichen Orten, und er sei nicht sicher, ob denn dieses oder jenes, hier oder da ... Allerdings weicht er schon von seiner ersten Version am zweiten Tag, die da noch wie aus der Pistole geschossen kam, das Museum sei geschlossen, ab. Es war klar, dass er gelogen hatte. Schließlich sagt er uns zu, wir könnten dort vorbei schauen. Als wir in der Dunkelheit schließlich in Huhot ankommen, steht diese Option nicht mehr zur Debatte. Wir werden an einer großen Fabrikhalle aus dem Bus geworfen. "Etwas schneller", ruft uns der Busfahrer zu. Der Reiseleiter verteilt Zettel mit einer Nummer darauf, über die er vermutlich Provision erhält, wenn jemand von uns etwas kauft. Wir sind an der Nationalitäten Kunsgewerbe Fabrik angekomen, oder, wie ich sie bezeichnen würde: die "Dumme Ausländer verschleudern ihren letzten Fen für überteuerten Plunder" - Gallerie.&lt;br /&gt;Dass die Führung durch die Fabrik ein Alibi ist und nicht der Vermittlung von Kenntnis über die Produktionsweisen und -bedingungen dient, wird klar, wenn man einmal feststellt, mit welchem Tempo die Führerinnen die verschiedenen Gruppen durch die Räumlichkeiten der Arbeitshallen treiben. Schritt zu halten ist nur möglich, wenn man kleine Sprünge zwischen seinen Schritten macht. Kaum bleibt Zeit, die bereit liegenden Proben an Kamel- und Schafsfell zu befühlen, aus denen in späteren Hallen verschiedene Kleidungsstücke und Souvenirs von Arbeiterinnen hergestellt werden. In anderen Hallen sieht man Männer an großen Maschinen, wo Tierhorn zersägt, geschliffen und zu verschiedenen Artikeln verarbeitet wird.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Cez5DI/AAAAAAAAAXw/71XNtU-BAWs/s1600-h/kamelwolle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuP_Cez5DI/AAAAAAAAAXw/71XNtU-BAWs/s400/kamelwolle.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119343714597332018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5iez4oI/AAAAAAAAAUY/-kl-M4ao9Oo/s1600-h/werk1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuN5iez4oI/AAAAAAAAAUY/-kl-M4ao9Oo/s400/werk1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341421084795522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiCez4fI/AAAAAAAAATQ/2U_XYL3quWY/s1600-h/werk2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiCez4fI/AAAAAAAAATQ/2U_XYL3quWY/s400/werk2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341017357869554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiSez4gI/AAAAAAAAATY/sbZbGPbZZ5I/s1600-h/werk3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiSez4gI/AAAAAAAAATY/sbZbGPbZZ5I/s400/werk3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341021652836866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiSez4hI/AAAAAAAAATg/39fop18cezg/s1600-h/werk4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuNiSez4hI/AAAAAAAAATg/39fop18cezg/s400/werk4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119341021652836882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für eine nähere Betrachtung bleibt keine Zeit, und das Tempo lässt erst nach, als wir endlich dort angekommen sind, wo nach chinesischer Ansicht der passende Platz für Ausländer ist - in einer großen Einkaufsgallerie, wo sich tausende Langnasen für den überteuerten Schnickschnack begeistern sollen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSVCez5pI/AAAAAAAAAcg/L2c1id_l1V4/s1600-h/gallerie2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuSVCez5pI/AAAAAAAAAcg/L2c1id_l1V4/s400/gallerie2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119346291577710226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Cez5gI/AAAAAAAAAbY/6SpPht1UzH4/s1600-h/gallerie1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuR4Cez5gI/AAAAAAAAAbY/6SpPht1UzH4/s400/gallerie1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119345793361503746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich schon vor ein paar Jahren, als wir so eine ähnliche Tour in einer Seidenfabrik machten, das erste Mal gefragt, was sich Chinesen dabei denken. Glauben sie, man fühlt sich so richtig erst zum Geldausgeben motiviert, nachdem man die in dunklen, gefährlichen Hallen unter gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen im Akkord - und vermutlich für einen Hungerlohn (wenn nicht gar nur für eine Unterkunft und Essen) - schuftenden Frauen und Männer sieht, und danach in diese Glitzer-Schicki-Micki-Welt geführt wird? Der Drang, mir hier etwas zu kaufen, ist jedenfalls äußerst gering. Letztendlich werde ich dann aber doch schwach und hole mir die von Herrn Mende öfter erwähnte "Mengu Mishi", die "Geheime Geschichte der Mongolen" - auf Chinesisch allerdings. Der überwiegende Teil der Exponate ist allerdings nutzlose Schrott, zwischen dem es jedoch auch Skurriles zu entdecken gibt, wie die rosanen, gedrehten Lederpeitschen - definitiv zu kurz, zu kitschig und unzweckmäßig für die durchschnittliche Viehirtin. - Überlassen wir es der individuellen Fantasie, sich auszumalen, wo diese Kunstobjekte ihren Einsatz finden ...&lt;br /&gt;Das einzige, was sich viele kaufen, sind die Rouchuanr, die es an einem kleinen Imbissstand in der Nähe des Ausgangs gibt. Die Grasslands der Inneren Mongolei sind berühmt für Schafzucht, und viele der Spezialitäten bestehen daher aus Schafsfleisch und Milchprodukten, von denen wir weder das eine noch das andere während unserer ganzen Tour zu probieren in den Genuss kommen. - Als wir das Fabrikgelände schließlich verlassen, gibt es ein weiteres Problem: Durch die Regenfälle ist die Straße überschwemmt - rechts und links ist der Ausgang von Wasser umgeben, das bis zu den Knöcheln steht, wenn man hindurch waten wollte. Einige Leute springen, die amerikanischen Mädchen finden einen Taxifahrer, der sie die dreißig Meter bis zu unserem Bus fährt. Der Reiseleiter drängt zum Aufbruch. Den Bus näher an den Eingang fahren können sie offenbar nicht. Ich suche eine flache Stelle mit ein paar Steinen und helfe Jonas und der kolumbianischen Mutter mit ihrer Tochter auf dem Arm, in dem ich sie beim Springen mit der Hand packe und auf die andere Seite ziehe. Trotzdem gibt es genügend nasse Schuhe und Socken, die auf absehbare Zeit zudem nicht gewechselt werden können. Am nächsten Morgen wird es einige Erkältete geben.&lt;br /&gt;Wir deponieren unsere Sachen im Hotel und gehen schließlich auf der anderen Seite der Straße in ein gutes Restaurant, wo wir zur Selbsthilfe greifen und uns kurzer Hand noch etwas auf eigene Rechnung kommen lassen. Ich ordere eine Portion Tangcu Liji (paniertes Schweinefleisch süß-sauer), was bei den mittlerweile fleischentwöhnten Reisenden an unserem Tisch auf einheillige Begeisterung stößt. An einem Nebentisch hat einer der Koreaner die gleiche Idee. Ein paar andere Leute wollen noch einen Früchteteller bestellen, was jedoch scheitert, als uns die Bedienung nach kurzer Zeit mitteilt, dass der Laden, über den man seine Früchte normalerweise bestellt, bereits geschlossen habe. Was für eine Organisation! Von einem Einzeltisch wirft uns unser Reiseleiter scheele Blicke zu, während er auf seinen Jiaozi kaut. Vermutlich mag er es nicht, uns glücklich zu sehen.&lt;br /&gt;Die Amerikanerinnen, die diesmal mit an unserem Tisch sitzen, sind ebenso dumm wie langweilig. Jonas und ich beschließen, wenigstens noch ein bisschen von der Stadt zu sehen, und verabschieden uns, während die anderen Pläne machen, in eine Karaokebar zu gehen. Wir schlendern ein bisschen durch die Straßen, hinunter zum Hauptbahnhof von Huhot.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8iez5TI/AAAAAAAAAZw/i_GuhRvuW0s/s1600-h/huhothbf.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8iez5TI/AAAAAAAAAZw/i_GuhRvuW0s/s400/huhothbf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344771159287090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als er etwas Geld von seinem Konto abheben will, schluckt der Automat seine Karte. das passt! Wir gehen die Straße zur anderen Seite hinunter. Der Pförtner im Hotel hatte uns gesagt, in welcher Richtung das Dinosauriermuseum liege, und dass wir gleich morgen früh hinkönnten, wenn es aufmacht. Ich will mich wenigstens davor fotografieren. Letztendlich ist der Weg aber zu weit. Wir drehen eine größere Runde und kehren dann ins Hotel zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8iez5UI/AAAAAAAAAZ4/E9KeLsJqJ_A/s1600-h/huhotnacht1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8iez5UI/AAAAAAAAAZ4/E9KeLsJqJ_A/s400/huhotnacht1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344771159287106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8yez5VI/AAAAAAAAAaA/X9J95P7QN0Q/s1600-h/huhotnacht2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQ8yez5VI/AAAAAAAAAaA/X9J95P7QN0Q/s400/huhotnacht2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344775454254418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoCez5MI/AAAAAAAAAY4/Ui1OS6_8XiU/s1600-h/huhotnacht3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoCez5MI/AAAAAAAAAY4/Ui1OS6_8XiU/s400/huhotnacht3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344418971968706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dort gesellen wir uns zu den anderen in der Bar, die bereits einen größeren Vorspung in puncto ihres Blutalkoholgehalts haben. Ich kaufe mir ein Wasser; an einem Tisch stoßen wir dann mit ein paar Polizisten an. Einer ist bereits dermaßen besoffen, dass er seit einer halben Stunde nichts anderes tut, als zu wiederholen, dass wir Freunde seien und von einander lernen müssten.&lt;br /&gt;Ein anderer ist noch halbwegs nüchtern, so dass man sich ein wenig mehr mit ihm unterhalten kann. Er bedauert, dass unsere Reise zu wenig informativ und fehlorganisiert war, und gibt Ratschläge für eine selbstorganisierte Reise in Zukunft. Von ihm bekomme ich ein wenig von der chinesischen Sicht auf die Stadt und das Verhältnis zu der mongolischen Minderheit mit, die er als rückständig erlebt. Da aber auch er sich nach kürzerer Zeit zu wiederholen beginnt, verlasse ich den Tisch und spiele ein paar Runden Dart mit Jonas und den beiden Koreanern unserer Reisegruppe. Oliver, einer der BWLer, beginnt an einer der Amerikanerinnen, die wir gerade kennen gelernt haben, herumzukauen, worüber sich wieder eine Holländerin aufregt, bei der er es in den letzten Tagen schon, aber erfolglos versuchte (vielleicht hätte er nicht immer von seiner chinesischen Freundin reden sollen, die er ja 'zumindest für die Zeit hier' habe); Markus ist so besoffen, das seine üblichen pointenlosen Kalauer auf Einwortsätze zusammengeschrumpft sind. Die Stimmung wird aggressiver, und überhaupt sind alle schon total hacke. Ich fühle mich irgendwie in die Zeit der Oberstufe zurück versetzt und kann wieder einmal weniger verstehen, was Leute an dieser Art, ihre Zeit zu verbingen, finden. Da es mittlerweile ein Uhr ist, schalten die Chinesen einfach das Licht aus, um uns zu verstehen zu geben, dass auch sie ins Bett wollen. Als man in der Gruppe beschließt, eine andere Bar zu suchen, um sich noch weiter voll laufen zu lassen, klinke ich mich aus (es ist mir ohnehin schon zu spät). Jonas, mit dem ich mir das Zimmer teile, kommt wenige Minuten später nach, da auch er dieses Vorhaben für planlos und die Stimmung unter den Leuten für nicht mehr sehr angenehm hält. Eine kurze Nacht erwartet uns, doch die Aussicht, in weniger als 24 Stunden diese Reise ein für alle mal hinter sich zu haben, lässt uns mit gutem Gefühl kurz vor Zwei Uhr einschlafen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Oktober - Heimkehr&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzte Nacht ist wirklich kurz. Wir gehen wie vereinbahrt nach unten, geben die Keycard unserer Zimmer ab. Um halb Acht gibt es Frühstück im Hotel. Es ist auch am letzten Tag kärglich wie zuvor und gerade ausreichend, uns für die letzten Stunden diese Passionszeit am Leben zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoSez5OI/AAAAAAAAAZI/_VxYhiprcHA/s1600-h/jonaslitajuana.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuQoSez5OI/AAAAAAAAAZI/_VxYhiprcHA/s400/jonaslitajuana.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119344423266936034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir alle im Bus sitzen, geht es zuerst zu einer Tankstelle einen Häuserblock weiter, wo für weitere zehn Minuten Benzin getankt wird. Die Frage, warum nicht schon am gestrigen Abend oder vor unserem Aufbruch getankt wurde, stellen wir uns schon nicht mehr. Wir können keine schlechtere Meinung haben, eine Minderung unseres Respekts scheint nicht mehr möglich. Die Blicke der Reisenden sind dumpf und leer. Einige Leute haben sich erkältet. Es gibt keinen, der sich nicht sehnlichst nach Hause wünscht. Mittlerweile ist es hell geworden. Unsere Eindrücke von Huhot beschränken sich auf ein paar Straßen und Gebäude auf dem Weg aus der Stadt. Rund 420 km Autobahn trennen uns noch von Beijing. Dürfen wir hoffen, auf keine weiteren Schwierigkeiten zu treffen?&lt;br /&gt;Der Großteil der Leute versucht wie immer zu schlafen. Das Stuckern des Busses gleicht einem monotonen und einschläfernden Rhythmus, und die letzte Nacht war kurz. Auch für unseren Busfahrer. Im Rückspiegel kann man beobachten, wie sich Gähnen an Gähnen reiht. Er zündet sich eine Zigarette nach der anderen an, hält den Kopf aus dem Fenster. Nach einer Weile schaltet er den Boardfernseher an und spielt eine Karaoke-DVD ab, bis ihn die Leute, die schlafen wollen, bitten, es leiser zu machen und schließlich wieder ganz auszustellen. Mit einem unwohlen Gefühl sehen wir Wachgebliebenen, wie sein Kopf immer wieder nach vorne nickt, während der Bus in Schlangenlinien von einer Seite der Straße zur anderen pendelt. Wir beschließen, den Fahrer eine längere Pause machen zu lassen und die sich daraus ergebende Verzögerung in Kauf zu nehmen. "Anquan di yi!" Sicherheit an erster Stelle! Unser Reiseleiter sichert uns zu, an der nächsten Raststelle sofort eine längere Pause einzulegen. Leider haben wir gerade erst eine passiert, bis zur nächsten kann es noch gut eine halbe Stunde sein. Wir passieren ein Schild, dass die Entfernung bis Beijing mit 242 km angibt. Nach ca. 40 Minuten kommen wir an die nächste Raststelle - und fahren daran vorbei. Er hat uns angelogen, ein weiteres Mal. Ich stelle ihn zur Rede, und er sagt, wir müssten rechtzeitig vorher Bescheid sagen. Nach einem Halt auf dem Seitenstreifen, den einige Leute nutzen, um kurz zu verschwinden, geht es weiter. Die nächste Raststelle ist eine Weile hin. Als wir dort schließlich halten, gibt uns der Reiseleiter 20 Minuten - zu wenig, wie wir finden, um den Busfahrer sich ausruhen zu lassen. Doch der gibt auf Nachfrage an, nicht müde zu sein. Statt dessen bingt er die Pause damit zu, zahlreiche Flaschen Wasser in den Kühltank des Motors zu schütten.&lt;br /&gt;Wir sind etwa 150 km von Beijing entfernt, als der Bus auf den Seitenstreifen fährt. Unser Fahrer steigt aus und verschwindet hinter dem Wagen. Als er kurze Zeit später wiederkommt, sollen alle Leute ihr gekauftes Mineralwasser abgeben, das er dringend für die Kühlung des Motors braucht. Alle Leute geben ihm ihr Wasser, das er in den Wassertank füllt. Doch dieser scheint undicht zu sein. Jemand scherzt, wir sollten dann unsere Kaugummies rausrücken. Nach einer Weile kehrt der Fahrer in den Wagen zurück. Der Kühltank ist gesprungen, ein Schlauch ist undicht und das Wasser ist ausgelaufen. Wir bauen ein Warndreieck auf, einer der Koreaner geht nach hinten und signalisiert Hilfsbedarf.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTCez39I/AAAAAAAAAPA/Nx7Oy2wMxEs/s1600-h/bus1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTCez39I/AAAAAAAAAPA/Nx7Oy2wMxEs/s400/bus1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337461124947922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTCez3-I/AAAAAAAAAPI/oPV_TC_nHhY/s1600-h/bus2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTCez3-I/AAAAAAAAAPI/oPV_TC_nHhY/s400/bus2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337461124947938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTSez4AI/AAAAAAAAAPY/PWsjpF9XeIo/s1600-h/bus4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTSez4AI/AAAAAAAAAPY/PWsjpF9XeIo/s400/bus4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337465419915266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die ansonsten dreispurig befahrene Autobahn verwandelt sich plötzlich in eine einspurige Straße: Auf Sicht schwenken alle Autos auf die linke Spur, um an uns vorbeizubrausen. Im und auf dem Bus sammeln sich plötzlich hunderte von Fliegen wie auf einem großen, blauen Kadaver. Ich gehe nach draußen und fotografiere den Busfahrer und den Reiseleiter, die über den Motor gebeugt stehen und versuchen, etwas zu reparieren. Sie haben keinen Werkzeugkoffer dabei.&lt;br /&gt;Während wir warten, sehen wir einen Streifenwagen näher kommen. Er braust mit unverminderter Geschwindigkeit an uns vorbei. Unsere Ungläubigkeit wandelt sich bald mit die Erkenntnis, dass das eben die Weise ist, wie es in China läuft. Ab dem fünften Polizeiauto beginne ich sie zu filmen, doch auch das bringt sie nicht dazu, anzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTCez3_I/AAAAAAAAAPQ/_-MrOWPd_vM/s1600-h/bus3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuKTCez3_I/AAAAAAAAAPQ/_-MrOWPd_vM/s400/bus3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119337461124947954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir spekulieren, um ein ausgestreckter Mittelfinger uns eine Freifahrt ins Beijinger Gefängnis sichern könnte, halten den Plan dann aber für noch nicht ausgereift genug. Schließlich sind wir 37 Passagiere. Andererseits ist die Frequenz, mit der die Streifen an uns vorbeifahren, recht hoch. Vielleicht haben sie auch einfach wichtigeres zu tun und suchen die Autobahn nach Fahrzeugen mit einem Falun Gong Aufkleber oder so ab.&lt;br /&gt;Mittlerweile baut der Busfahrer tatsächlich aus Kaugummi, einer Plastiktüte und dem halben Holzgriff eines Schraubenziehers einen Pflock, der das Leck provisorisch abdichtet. Er füllt das letzte Mineralwasser in den Kühler, dann geht es weiter bis zur nächsten Tankstelle, wo er mit Wasser aus der öffentlichen Toilette erneut den Kühlwassertank auffüllt. Ich sehe ein Schild mit dem Hinweis Xiuli - Reperatur, und will vom Reiseleiter wissen, warum er den Schaden nicht reparieren lässt. "Ist schon repariert", wehrt er ab, "muss nicht mehr. Braucht nur Wasser." In Beijing könne das besser und schneller repariert werden, und wir würden sicher ankommen, ich solle ihm vertrauen. Ich übersetze es für die anderen, die sich, wie vorherzusehen, ebenfalls aufregen. Ein Flaschensammler kommt hinzu und beschuldigt uns, alle seine Flaschen geklaut zu haben. Im allgemeinen Chaos ringe ich dem Reiseleiter die Zusage ab, uns beim nächsten unfreiwilligen Stop Taxis zu rufen. Andernfalls werde ich ihn niederschlagen. Er hat Glück, wir schaffen es diesmal tatsächlich bis zurück.&lt;br /&gt;Gut 500 Meter von unserem Ziel halten wir ein weiteres Mal an einer Tankstelle. Es ist die pure Schikane, und die letzte Chance, in zu verprügeln. Aber vielleicht sind wir einfach schon zu sehr mit unseren Gedanken auf dem Weg nach Hause. Als wir ausgestiegen sind, versuchen ihn ein paar Leute noch zu seiner Abmachung zu zwingen, 100 RMB zurückzuerstatten, wenn die Tour überbucht und mehr als 32 Leute teilnehmen würden. Er versucht sich herauszureden und abzuwiegeln, es wird schrill. Ich habe nur noch genug und verschwinde einfach. Das Taxi bringt mich in wenigen Minuten zurück zu meiner Uni.&lt;br /&gt;Als erstes steuere ich das Restaurant in der Studentenmensa an. "Wollen sie hier was essen?", fragt mich eine Bedienung mit Blick auf meinen Rucksack. Ich ordere einen Teller Fleisch zum Abendbrot - kein Gemüse! Die Fuwuyuans im Wohnheim schnattern wie eh und je, und als mich Lee am Abend wieder mit seinen neuesten blödsinnigen Erkenntnissen zuschwallt, bin ich seltsam gelöst. Ja, beinahe könnte ich sagen, es ist ein Glücksgefühl, das mich durchströmt, wieder hier zu sein.&lt;br /&gt;Ich könnte einen langen, langen Urlaub gebrauchen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-8587313340395978244?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/8587313340395978244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=8587313340395978244' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/8587313340395978244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/8587313340395978244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/10/durch-die-hlle-des-ordos-oder-meine.html' title='Durch die Hölle des Ordos, oder: Meine Ferienreise in die Innere Mongolei'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RwuOSiez4rI/AAAAAAAAAUw/wgEcIQIx1kw/s72-c/stau.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-7024388837637723153</id><published>2007-09-25T15:32:00.000+08:00</published><updated>2007-09-25T16:20:02.904+08:00</updated><title type='text'>Eine kleine große Entdeckung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die seltenen Beiträge lassen vielleicht den - falschen - Eindruck entstehen, ich würde mich hier nur mit diesem und jenem rumärgern. Dabei geht es hier größtenteils ziemlich entspannt zu, und ich komme auch zu anderen Dingen. Heute habe ich mich z.B. spontan zu einem Besuch des Beijinger Paläonthologischen Museums entschlossen, an dem ich im vergangenen jahr zwar öfter vorbei gekommen, aber nie hinein gegangen bin. Das Museum befindet sich in der Nähe des Zoos, schräg gegenüber des Jialefu, etwa dort, wo der Bus gerade auf die Xizhimen Straße einbiegt, und vielleicht übersieht man es deshalb recht leicht, aber mir sind schon früher die davor stehenden kleinen Dinos aufgefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich heute in der Nähe war und zufällig etwas Zeit hatte und es noch früh war, bin ich einfach mal reingegangen (ich glaube ich war der einzige Besucher zu der Zeit - sehr ungewöhnlich). Das Museum ist zwar kleiner als unser Berliner Naturkundemuseum, es ist aber vollständig auf prähistorische Tiere spezialisiert, und die Anzahl der ausgestellten Exponate übertrifft die in Berlin in Zahl und vielleicht auch Spektakulärität. Im Museuem gibt es drei Ebenen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der untersten sind die großen Saurierskelette montiert. dazu zählen u.a. ein &lt;a href="http://www.dinosaurier-web.de/galery/pages_m/mamenchisaurus.html"&gt;Mamenchiosaurus&lt;/a&gt; , der unserem Brachiosaurus in Berlin in nichts nachsteht. Der Hals, der übrigens absurd lang ist, ist nur nicht nach oben, sondern nach vorne gerichtet. Gleich daneben steht ein vollständiges &lt;a href="http://www.dinosaurier-web.de/galery/pages_t/tyrannosaurus.html"&gt;Tyrannosaurus&lt;/a&gt;skelett. Allein um das mal aus der Nähe zu sehen, hat sich der Besuch schon gelohnt. Die Füße (nicht die Beine) sind so groß wie ich, und wenn er nach mir schnappen würde, würden nur noch meine Schuhe da stehen (weil der Kopf fast nur aus Maul zu bestehen scheinende Kopf fast so lang ist wie ich groß bin). Auf der anderen Seite steht dann ein &lt;a href="http://www.dinosaurier-web.de/galery/pages_t/tsintaosaurus.html"&gt;Tsintaosaurus&lt;/a&gt;  mit diesem grotesken, nach außen gehenden Nasenkanal (es sieht wirklich zuerst aus, als hätten sich die Wissenshcaftler da einen Scherz erlaubt). Überhaupt sind sehr viele Dinos offenbar in China ausgegraben worden, wie man an den namen auch erkennen kann. Auch die zweite Etage ist den Dinos vorbehalten, und es gibt noch zahlreiche weitere Skelette, ein Iguanodon, andere Raubsaurier, die dem TRex in Größe kaum nachstehen. Manchmal sind sie wie mitten im Kampf mit einem anderen Saurier montiert, manchmal allerdings auch komisch - steif. Das kann auch dem doch beschränkten Raum zur Decke im zweiten Stock geschuldet sein. Die oberste Ebene stellt dann prähistorische Säuger vor. Am beeindruckensten ist sicherlich das Stegodon-Skelett, einer dieser Riesenelefanten, 3,80 m hoch und mit Stoßzähnen so lang wie ein Auto. In einem weiteren Raum gibt es dann Funde zur Ur- und Frühgeschichte des Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze ist medial nicht so aufbereitet wie es das neuerdings in Berlin ist, und die Bilder - wo nicht Burian-Kopien - sehen eher semiprofessionell aus und zudem etwas naiv. (Die Urzeit muss total überfüllt gewesen sein - in jedem Bild drüngen sich Saurier aneinander, andauernd kämpfen diese und jene, manchmal liegen sie wie wassergefüllte Luftballons aufeinander - so, wie man sich Dinosex halt vorstellt &lt;oh&gt; Außerdem brechen andauernd im Hintergrund Vulkane aus - ungemütlich.) Die Stärke ist eindeutig die Masse der ausgestellten Tiere. Der Aufbau der Präparate ist manchmal gut, manchmal ungewöhnlich. (Oben gibt es z.B. ein Eichhörnchen, aber es ist nicht in seiner Lebendgestalt rekonstruiert, sondern einfach, naja - platt. Sieht so aus, als wäre es von nem profillosen Rad plattgefahren, und liegt dann da so rum.) Dafür gibt ein paar Sachen für Kinder, zum Beispiel Dinoskelette puzzeln am Touchscreen, einen Oberschenkelknochennachbau des Mamenchiosaurus zum probeweisen Hochheben, oder eine Computerwaage, bei der man sich in Animation als Gegengewicht verschiedene Dinosaurier geben lassen kann (und dann entsprechend in die Höhe geschleudert wird). Find es eine Frechheit, wie sehr mein Gewicht verfälscht wurde. Aber zumindest weiß ich nun, dass der Brachiosaurus 466 mal schwerer als ich war.&lt;/oh&gt;&lt;br /&gt;&lt;oh&gt;&lt;/oh&gt;&lt;br /&gt;&lt;oh&gt;Alles in allem sehr lohnenswert, dieser Ausflug, und ich werde sicher nicht das letzte Mal dort gewesen sein. Aber ein wenig frisch war es da drinnen, vielleicht sollte man sich zu einem Besuch nen Pulli mitnehmen.&lt;/oh&gt;&lt;br /&gt;&lt;oh&gt;&lt;/oh&gt;&lt;br /&gt;&lt;oh&gt;Ansonsten nichts neues hier; hab ein paar Schuhe gekauft und die Verkäufer mit meinen Feilschkünsten verblüfft (um 200+ Kuai runtergehandelt, aber garantiert immer noch zu viel bezahlt). Und auf dem Heimweg konnte ich zwei Chinesen beschreiben, wie sie am besten zur Xizhimen-U-Bahnstation kommen (nachdem ihnen die anderen Passanten nicht weiterhelfen konnten :-). Naja, man lebt sich ein ...&lt;/oh&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-7024388837637723153?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/7024388837637723153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=7024388837637723153' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/7024388837637723153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/7024388837637723153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/09/eine-kleine-groe-entdeckung.html' title='Eine kleine große Entdeckung'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-4034298350701937335</id><published>2007-09-20T19:06:00.000+08:00</published><updated>2007-09-20T23:39:00.969+08:00</updated><title type='text'>Im Osten nichts neues (oder: ruhig, gaaanz ruhig)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute mal wieder einer dieser kurzen, belanglosen Einträge, um euch auf dem Laufenden zu halten und mir ein bisschen Zeit zu sparen, wenn ich das immer nicht alles in persönlichen Emails schreiben muss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Alltag hat mich ziemlich schnell wieder eingeholt, der Unterricht ist stressig, aber im Großen noch unterhaltsam, Lee redet immer noch und auch wenn ich schon davon gehört habe, dass es anderen passiert ist, bin ich von Freizeit bisher beinahe völlig verschont geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den erfreulichen Sachen: Vor zwei Tagen begann unser Lehrer den Unterricht mit dem nicht ganz einfachen Wort "Wirbraucheneinenklassensprechersindallemitandreaseinverstanden? Dannherzlichenglückwunschundapplaus".  Hatte praktisch keine Chance. Das scheint jetzt jedes Semester zu passieren. Der Applaus ist eine Farce; das ist keine "Wahl", sondern ein Schutzreflex: schnell klatschen, solange es jemand anderes ist, muss ich es nicht machen. Che cazzo!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer jetzt denkt, dass Karriere machen die Erfüllung schlechthin ist, weiß vermutlich nichts über die steinige Seite dieses Ruhms. Während ich mich noch im Glanz meiner plötzlichen Beförderung sonne, kommt schon die erste Anfrage: Warum haben wir eigentlich noch keine Abendfeier gemacht? Joa, mag daran liegen, dass ich mein Amt auch erst seit 40 Minuten inne habe, aber hier ist nicht alles so einfach, wie man zunächst denkt. Da ich es gestern nicht gemacht habe, stelle ich heute eben die Frage: Was für ein Wochentag wäre euch denn recht, um mal essen zu gehen? - Schweigen. Keine Meinung. Ich versuchs ihnen zu erleichtern, mache ne Strichliste an der Tafel. Einer ist für Freitag. Einer für Samstag. Da das nicht gerade ein repräsentatives Ergebnis für eine Klasse von 15 Leuten ist, zieht sich das alles so fünf Minuten, bis irgendwann die Lehrerin mal Unterricht machen will. Später ist die Hälfte der Leute weg, die andere ist sich noch unschlüssig. - Oder ein zweites Problem: Stundenplanänderungswünsche. Die Leute wollen einen freien Tag. Komliziert, denn man kann nicht einfach so eins und eins tauschen. Also, viel hin- und herüberlegen, mit den Lehrern reden, fragen wie wäre es denn so oder so ... dabei habe ich gleich festgestellt, dass meine Yuedu-Lehrerin mit Lee was gemain hat - sie kann ganz schön lange reden ohne zuzuhören. Etwa so:&lt;br /&gt;"Wie wollt ihr denn den Stundenplan tauschen?"&lt;br /&gt;"Also ich habe Chen Laoshi gefragt, ob wir ..."&lt;br /&gt;"Ich finde ihr solltet den Plan so tauschen dass er an einem Tag zwei Stunden macht und dann habt ihr den einen Tag frei ..."&lt;br /&gt;"Hab ich ja, aber er hat an diesem Tag ..."&lt;br /&gt;"Ich finde ihr solltet den Plan so mal mit dem Office besprechen und dann chen Laoshi fragen. Ihr könnt ja von Montag tauschen, und dann hier und da umgestalten. Aber das wird sehr kompliziert ..."&lt;br /&gt;"Hab ich ja vor. Deshalb wollte ich erst mal Sie oder Frau Han fragen ..."&lt;br /&gt;"Also wenn das die Leute vom Office so geplant haben geht das sicher nicht zu ändern. Da ist ja mein Plan. Dann könnte man die Stunde von mir dorthin. Aber ich finde ihr solltet mit Lehrer Chen reden. habt ihr schon mit dem geredet. Also wenn der nicht tauschen kann - ich kann auch nicht tauschen. Das geht nicht. Wenn die Leute das vom Office so geplant haben kann man das ganz sicher nicht tauschen. Die haben das schon so angeschaut und festgemacht, und dann kann man das bestimmt nicht ändern. Ich finde ihr solltet mit herrn chen sprechen und mal fragen, ob er von Dienstag auf Mittwoch ..."&lt;br /&gt;"Aber das hab ich doch schon, und er kann nicht, deshalb wollte ich fragen ..."&lt;br /&gt;"Ja, rufen wir ihn mal an. Ich habe hier seine Handy Nummer ..."&lt;br /&gt;"Nein, also - das muss jetzt wirklich nicht sein. Ich frage nachher erst mal Frau han, ob sie ..."&lt;br /&gt;"Ich wähl dann schon mal ..."&lt;br /&gt;"Nein, also - nein, wirklich ..."&lt;br /&gt;"Hier ist das Handy, wir können ihn anrufen und ..."&lt;br /&gt;ARGH! - Es heißt, dass Herausforderungen formen und man mit Stress besser umgehen lerne. Aber ich glaube, das ist Bullshit. Die mit dreißig noch ohne Falten sind jedenfalls keine Klassensprecher gewesen. Und eins meiner nächsten Projekte wird sein, das Chengyu für "Amok in der Schule laufen" und "blutrünstig wüten" herauszufinden. Als Warnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend noch einen Wahlkurs besucht - und entschieden, ihn nicht zu besuchen. Hatte mich ursprünglich für zwei entschieden, beide schienen recht nützlich, sind es aber ganz und gar nicht. Das Buch im Kurs für das Training des noch flüssigeren Umgangs mit der Sprache hat einen Haufen nützlichster Beispiele - z.B. sich auf Chinesisch zoffen, ohne das es wie ein konfuzianischer klassiker klingt - und ich werde es sehr interessiert durcharbeiten. Aber der Kurs hat 80~90+ Teilnehmer und eine Lehrerin, die nicht weiß, dass das Mikrophon anzuschalten nichts bringt, wenn man anschließend nicht hineinspricht - was aber eigentlich nichts macht, da sie das Buch einfach vorliest. Chinesischer Unterricht eben. Gleiches gilt für den Kurs, der einen Gesamtüberblick über China verspricht. Heut wurde in zwei Stunden die chinesische Geschichte behandelt - ha, Deutschland, und bei Euch hab ich dafür zwei Jahre meines Studiums verschwendet!! Ich hätte mich fast dafür entschieden, zu bleiben, da hier tatsächlich noch nach marxschem Periodenschema Geschichte unterrichtet wird, aber die Faszination war dann doch nur kurzzeitig. Das Buch kann ich mir auch selbst durchlesen, und da sowieso nach chinesischer Methode offenbar keine Beteiligung vom Studenten gefordert wird, hab ich mich entschlossen, das auch zu knicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den Tag perfekt zu machen, hatte ich beim Abendessen noch eine Begegnung mit einem chinesischen Studenten, den ich zwei oder drei mal gesehen habe. "Hey, lass uns zusammen essen", meinte er, und ich dachte, klar, warum nicht. Das weiß ich nun, denn was er eigentlich wollte, mich zu belehren, wie ich und wir westlichen Studenten wohl allgemein es denn anstellen könnten, um endlich auch mal so gut zu werden wie die chinesischen Studenten; seiner Meinung nach sei es nämlich langsam dafür mal an der Zeit, aber wirklich. - Obwohl ich die Kunst des Tötens mit Essstäbchen theoretisch zumindest ganz gut beherrsche, fehlt mir aufgrund der kulturellen Rückständigkeit des Westens da wohl noch etwas die Praxis. Da mich allerdings nicht das erste Mal so einer Begegnung erfreuen durfte, bin ich jetzt am Grübeln, ob der Anteil an kleinen Klugscheißern unter chineschen Studenten tatsächlich so überproportional hoch ist wie es mir vorkommt, oder ob ich nur etwas an mir habe, was sie zu solchen Aktionen irgendwie verstärkt ermutigt. (Falls dieser Artikel von jemandem gelesen werden sollte, der noch im Sarkasmusanfängerkurs steckt: Natürlich kenne ich noch genug nette chinesische Stundenten, genauso wie es nicht wenige amerikanische, koreanische oder deutsche Dummbeutel gibt. Trotzdem ...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich irgendwie doch ziemlich froh bin, hier weiter studieren zu können, fühle ich mich manchmal echt ganz schön alt. In einer Woche sind jedenfalls die ersten Ferien, und habe nicht vor, mich während dieser Zeit mit dem Kram hier zu beschäftigen. - Für heute aber erst einmal genug. Genießt den Herbstbeginn!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-4034298350701937335?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/4034298350701937335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=4034298350701937335' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/4034298350701937335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/4034298350701937335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/09/im-osten-nichts-neues-oder-ruhig-gaaanz.html' title='Im Osten nichts neues (oder: ruhig, gaaanz ruhig)'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-220643283698334486</id><published>2007-09-03T20:14:00.000+08:00</published><updated>2007-09-03T20:53:26.628+08:00</updated><title type='text'>Schluss mit Lustich - Runde 2: Bigger, louder &amp; uncut</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe eine Weile überlegt, ob ich diesen Blog weiterführen sollte; im letzten Semester habe ich viel Zeit für die verschiedensten Sachen verschwendet, und aus Reue wie aus Ehrgeiz beschlossen, mich dieses Mal um so mehr hineinzuknien und auf alles, was dazu nicht wirklich Not tut, zu verzichten. Dazu würde wohl dieser Blog gehören. Andererseits ergibt sich hin und wieder vielleicht doch eine Gelegenheit; ich werde nur darauf verzichten, mich um Regelmäßigkeit zu bemühen und ausschweifende Berichterstattung jibbet jetzt auch nich mehr. Dazu habe ich vermutlich auch viel zu viel zu tun. Chengtian &amp; Felix, mit denen ich diesmal wieder in einen Kurs kommen wollte, haben sich in einem Akt des spontanen Größenwahns für die E+ Stufe entschieden. Also sind wir jetzt in F3, darüber gibt es noch genau eine Klasse, und danach wird man wohl gleich zum Professor für chinesische Sprache und Held des Chinesischen Volkes ernannt. - Okay, nach der ersten Woche gibt es die Option, zu wechseln; obwohl ich das für ziemlich verrückt halte, ist ja vielleicht die Herausforderung genau das Richtige. Also schaun mer halt mal.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/Rtv_FXEOueI/AAAAAAAAAOw/xcd-IUGyhnQ/s1600-h/thisismadness.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/Rtv_FXEOueI/AAAAAAAAAOw/xcd-IUGyhnQ/s400/thisismadness.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5105955070110775778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;"Madness? - This - is- Beijiiiiing!!!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hab mich gerade eben noch mit Wang Yixing getroffen, der den Tag heute damit verbrachte, sich seine Zeugnisse beglaubigen lassen. Dazu musste er ungefähr sechs Mal durch die Stadt fahren und war am Ende nur noch k.o. (Die Formularbürokratie in China stelle ich mir ja noch tödlicher vor.). Beim Essen hatten wir eine nette kleine Unterhaltung über Sachen, die man im Umgang mit der jeweils anderen Kultur am besten unterlassen sollte. Ich erzählte etwas über den Flug und dass ich ein Zwei-Wege-Ticket gebucht habe. Ich übersetzte das so, wie es dem Deutschen entspricht und wie ich mich auch daran zu erinnern glaubte, bis er mir erklärte, dass man das ganz anders ausdrücken müsste; so wie ich es gesagt hatte, würde ich eine Doppelveranstaltung bei einer Prostituierten buchen. Man dürfe das aber auch diesen gegenüber so nicht sagen (also ziemlich krass schlimm). Keine Ahnung, wieviele Chinesen ich damit beleidigt habe, als ich mein Rückflugticket kaufte ... Im Gegenzug konnte ich ihn darüber aufklären, dass die Geste des ausgestreckten Mittelfingers auf dem Foto, dass er dem älteren deutschen Ehepaar, denen er manchmal schreibt, von sich geschickt hat, in Deutschland nicht als Zeichen des Grußes verstanden und auch nicht von jedem als cool interpretiert wird. Er war am Boden zerstört. Immerhin war das deutsche Ehepaar so freundlich, ihm eine BMW-Mütze zu schicken. Auf der Mütze stand allerdings "Made in China". Da diese Mütze grün ist, und - wie ja vermutlich jeder weiß - in China eine grüne Mütze zu tragen bedeutet, ein gehörnter Ehemann zu sein, haben wir auch gleich wieder etwas über den sarkastischen "Witz" der Chinesen im internationalen Rahmen gelernt: Solche Mützen sind nämlich garantiert nur für den Export gedacht ...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-220643283698334486?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/220643283698334486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=220643283698334486' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/220643283698334486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/220643283698334486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/09/schluss-mit-lustich-runde-2-bigger.html' title='Schluss mit Lustich - Runde 2: Bigger, louder &amp; uncut'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/Rtv_FXEOueI/AAAAAAAAAOw/xcd-IUGyhnQ/s72-c/thisismadness.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-5402484298712626450</id><published>2007-03-12T17:23:00.000+08:00</published><updated>2007-03-12T17:32:17.534+08:00</updated><title type='text'>Applaus, Applaus, Applaaaaaauuuuussss!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern noch malte ich in einem Anflug jugendlichen Leichtsinns - oder war es Schwachsinn? - den roten Teufel an meine Blog-Wand, heute ist es dann tatsächlich passiert: Auf die Frage, wer denn die ideale Person sei, die Rolle des Klassensprechers auszufüllen, begann zuerst das Spiel der gegenseitigen Selbstverleugnung und Lobpreisung anderer (die man zwar nicht kennt, aber sicher nie wieder so in den Himmel loben wird wie zu dieser Gelegenheit), und - um es kurz zu machen - die Wahl viel auf: moi! "Sind alle einverstanden, dass Anjin den Klassensprecher wird?", fragte die Klassenleiterin. Es gab keine Gegenstimme, nur (erleichterten) Applaus. "Er ist ja ziemlich groß, dann kann er auch wie ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;großer Bruder&lt;/span&gt; für die Klasse sein", fügte sie noch hinzu, und ich schwöre, sie hat genau diese Wendung benutzt ...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-5402484298712626450?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/5402484298712626450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=5402484298712626450' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/5402484298712626450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/5402484298712626450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/03/applaus-applaus-applaaaaaauuuuussss.html' title='Applaus, Applaus, Applaaaaaauuuuussss!'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-2094234169478657982</id><published>2007-03-11T19:29:00.000+08:00</published><updated>2007-03-11T20:06:19.278+08:00</updated><title type='text'>Nachtrag</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Oh ja, das verspricht ja einiges an Abwechslung zu geben die nächsten Tage. Irgendwie ist es mir gelungen, den ganzen Krempel hier in einer Ecke zu verstauen inklusive des Kühlschranks und meines Koffers. Jetzt ist es kurz vor acht abends, und ich kann mich jetzt an die Hausaufgaben machen - theoretisch zumindest. Mein neuer Zimmergenosse ist nämlich noch groß am Räumen, die Alternative lautet beschlafbares Bett vs. begehbarer Fußboden. Ich habe auch schon einige interessante Charakterzüge an ihm entdeckt: So hat er z.B. die praktische Eigenschaft, mit sich selbst zu reden, und zwar die ganze Zeit. Eigentlich ist es egal, ob man antwortet, weg geht oder etwas fragt - der Redeschwall reißt nicht ab, wechselt manchmal vom Chinesischen ins Koreanische und enthält gelegentlich ein paar Englischbröckchen. Zwischendurch lacht er dann immer, worüber weiß Gott. Weil der Klang der eigenen Stimme aber evtl. zu monoton ist, läuft nebenbei der Fernseher - egal was, Hauptsache, es wird gebrabbelt. Angeblich um Chinesisch zu lernen, aber meiner Meinung nach würde dies bewussteres Aufnehmen bedeuten, und irgendwie ... also irgendwie kommt da oben nichts an. Manchmal dringt eine Frage durch, darauf folgt eine Antwort, aber dann ist er wieder mit sich selbst beschäftigt. Hat mir aber eben auch schon gesagt, dass er sehr erfreut ist, jetzt mit mir zusammen zu wohnen, und dass es Bestimmung gewesen sei. Wenn ich ihm jetzt noch beibringen kann, meine Sachen nicht immer anzugrabbeln und mich wie sein Arbeitsschwein zu tätscheln, während er mit sich selbst spricht, werden wir vielleicht ja noch Freunde ...&lt;/vs.&gt;&lt;br /&gt;&lt;vs.&gt;&lt;/vs.&gt;&lt;br /&gt;&lt;vs.&gt;Meine Halsschmerzen sind leider doch nicht weggegangen, und eigentlich würde ich morgen vielleicht gerne zum Arzt gehen, aber die Kampusklinik macht erst zu spät auf, um noch rechtzeitig vor Schulbeginn mit einer Krankmeldung zu kommen. Und die seit diesem Semester neu eingeführten Disziplinregeln legen fest, dass jedes Zuspätkommen pro Stunde mit dem Abzug eines halben Punktes von der Endnote bewertet wird, die Stunde selbst ab 15 Minuten Fehlzeit als generelle Fehlzeit gilt und überhaupt ein strengeres Maß dafür angelegt wird, bis wann man an der Prüfung noch überhaupt teilnehmen kann. Aber morgen wird ja sowieso unser Klassensprecher gewählt - die Rolle also, nach der sich alle reißen werden, weil sie die Wünsche der Unileitung an die Klasse weiterleiten und dort dann durchdrücken dürfen. Vielleicht werden wir ja wieder einen Kulturaustausch veranstalten, so einen, wo es keine Gewinner oder Verlierer gibt, aber alle froh sind, Teil des großen, glücklichen Kollektivs zu sein.&lt;/vs.&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-2094234169478657982?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/2094234169478657982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=2094234169478657982' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/2094234169478657982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/2094234169478657982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/03/nachtrag.html' title='Nachtrag'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-1320613016190631800</id><published>2007-03-11T14:32:00.000+08:00</published><updated>2007-03-12T07:07:15.115+08:00</updated><title type='text'>Victory! The sinister sisters strike again ...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine lange dramatische Geschichte ging heute zuende; sie in voller Länge noch einmal zu erzählen fehlt mir der Nerv, doch sie ist irgendwo bezeichnend für vieles hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sich Ben nach etwas über zwei Monaten entschloss, in ein Einzelzimmer zu ziehen, stand das zweite Bett in meinem Zimmer für eine Weile leer. Es wurmte die Angestellten hier unglaublich, nachts konnte ich sie mit den Zähnen knirschen hören, und als eines Tages der zweite Mitbewohner des Zimmers neben mir aus zog, dauerte es fünf Minuten, bis sie vor meiner Tür standen und von mir verlangten, ich solle umziehen. "Alleine wohnen ohne zu bezahlen geht nicht." Ich war etwas frustriert, denn mein Nachbar war ziemlich Hacke: Nicht nur, dass er irgendwie nie zur Uni zu gehen schien und jeden Tag zuhause blieb, dafür bis in die Nacht Filme sah und in einer wändedurchdringenden Lautstärke Musik hörte oder chattete; er soff auch wie Ochse und rauchte in seinem Zimmer seltsames Zeug. Vor seiner Tür lagen zerbrochene Schnapsflaschen, und unter der Tür quoll öfter gelbgrünlicher Rauch hervor. Nachts war er zu bekifft, um zu realisieren, dass drei Leute an seine Zimmertür hämmerten, um ihn dazu zu bewegen, die Musik leiser zu machen. - Mit ihm also sollte ich zusammen ziehen, und verständlicherweise war ich davon wenig begeistert. Wang Yixing hatte mir geraten, meine guten Manieren mal komplett zu vergessen, und die Wirksamkeit dieser Maßnahme hat mich wirklich einiges gelehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angestellten schliefen jedoch weiterhin schlecht, denn alleine wohnen und nicht bezahlen, das geht nicht. Vor kurzem zog noch der Mitbewohner eines Kubaners aus. Nun begannen sie, ihn und mich dazu zu drängen, zusammenzuziehen. Wir unterhielten uns jedoch mehrere Male, und auch wenn es vielleicht gegangen wäre, kamen wir zu dem Ergebnis, dem nicht nachzugeben. Die Bedingung des Stipendiums lautet, in einem Zweibettzimmer zu wohnen; ob es einen anderen Studenten gibt, ist nicht unser Problem, und jedes Mal umzuziehen, wenn einer sich zum Ausziehen entschließt, kommt nicht in Frage. Wir wurden noch mehrere Male angesprochen, aber wir verteidigten diese Meinung und setzten uns durch, indem wir uns verweigerten. Es passierte -- nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Punkt wurde uns klar, dass sie nichts in der Hand hatten, und dass sie uns zu gar nichts zwingen könnten. Für diese Umbelegung gab es irgendwie keinerlei rechtliche Handhabe, und da wir uns auch nicht verweigerten, jemand anderen in unsere Zimmer zu lassen, fiel auch keine zusätzliche Gebühr an. So blieben wir davon unangetastet und in unseren Zimmern. Und in den Angestellten rumorte es. Und es war Heulen und Zähneklappern: Einer alleine, ohne zu bezahlen? Das geht nicht, das geht doch einfach nicht ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen zog dann der Mitbewohner eines Koreaners aus. In den folgenden Tagen riefen sie ihn rund um die Uhr, früh morgens, tagsüber und am späten Abend, an und setzten ihn unter Druck, er solle ausziehen. Vorgestern traf ich mich dann das erste Mal mit ihm und versuchte ihm zu erklären, dass sie uns zu gar nichts zwingen könnten. Zuerst dachte ich, er würde es verstehen, denn er machte auf den ersten Blick einen vernünftigen Eindruck. Älter als ich, höhere Unterrichtsstufe und bereits abgeschlossen, studiert hier, um seinen Doktor zu machen, wie er sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, dieser erste Eindruck verflüchtigte sich sehr schnell, denn in etwa eineinhalb Stunden, die ich darauf lauerte, dass er einen Punkt, ein Komma oder irgend eine Atempause machen würde, um sein Zimmer fluchtartig zu verlassen, erzählte er immer wieder das selbe. Meine Argumente wurden mit einem "Du hast ja recht" quittiert, bevor seine immer und immer wieder gleichen Aussagen von vorne begannen. Kurz: Irgendwie sprach ich da mit einem großer koreanischen Goofy, der nichts, aber auch gar nichts von dem begriff, was ich sagte, und zwar nicht wegen der Sprache, sondern weil nichts oben ankam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, um es kurz zu machen, er ist eingeknickt, und sie haben ihn kleingekriegt, vor ein paar Minuten haben sie ihn dazu endgültig überzeugt, hier einzuziehen, und nun holt er gerade seine Sachen. Die sind mehr als doppelt so viele wie meine, in seinem Zimmer hatten sie schon so gut wie keinen Platz, und es wird nun eine schöne Gerümpelkammer hier werden. Nun, wie auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angestellten werden heute die erste Nacht wieder ruhig schlafen, und würde ich über solche Dinge spekulieren, würde ich vermuten, dass sie bei seiner Zusage so etwas wie einen Orgasmus erlebten, wobei es ihnen in den Ohren wie das Fallen kleiner Münze geklungen haben dürfte. Aber da wohnt ja immer noch ein Kubaner alleine, und die Freude wird nicht lange halten. Das seltsame an dieser ganzen Sache ist ja, es ist nicht ihr Geld. Sie verdienen dadurch nichts, dass sie einen Tölpel zu dieser Aktion überredet haben. Das einzige, was diese Aktion gebracht hat, ist, dass nun zwei Leute zu spüren bekommen, dass man ohne zu bezahlen hier &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt; ist. "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pay or die&lt;/span&gt;" - in meinem Fall nur aus Zerknirschung gesagt, ist diese Einstellung für viele Leute, die hier auf der Straße leben und in regelmäßigen Abständen auf Zeitungen am Straßenrand oder in den Unterführungen liegen, brutale Realität. Ich habe schon viele Chinesen über Leute steigen sehen, von denen ich nicht sicher war, ob sie überhaupt noch lebten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der einen Seite gibt es hier immer wieder Leute wie Deng Laoshi, von dem schon wieder eingeladen mir immer peinlich ist, da ich gar nicht mit dem revanchieren hinterher komme; auf der anderen Seite ist diese Haltung nicht nur eine Eigenheit der Angestellten in meinem Wohnheim, sondern auch sehr vieler anderer Chinesen, die es als ihre moralische Pflicht betrachten, Armut - oder Zahlungsunwillen - zu bestrafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, es nervt mich etwas, mit jemandem zusammen ziehen zu müssen, den ich für einen ziemlichen Deppen halte, und dessen ursprünglich verlockend klingendes Angebot, sich reichlich über die verschiedenen Kulturen auszutauschen, nach seinem Marathonmonolog eher den Beigeschmack einer Bestrafung hat. Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen unleidlich, weil ich gerade mal wieder etwas Fieber und ekelhafte Halsschmerzen habe, und eigentlich Hausaufgaben machen und mich auf den Unterricht morgen vorbereiten müsste, statt mein Zimmer umbauen, weil die Gegenstände jetzt plötzlich mehr sind, als die Kapazität des Inventars zulässt. Aber nichts auf der Welt wird mich dazu bringen, diesen geschminkten Laffen auch nur einen Fen mehr zu bezahlen, als ich gezwungen bin. Es geht hier ums Prinzip. Um Stolz, und irgendwo auch Moral.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den wahren Sozialismus! Amen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-1320613016190631800?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/1320613016190631800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=1320613016190631800' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/1320613016190631800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/1320613016190631800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/03/victory.html' title='Victory! The sinister sisters strike again ...'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-668674219802431609</id><published>2007-03-04T21:12:00.000+08:00</published><updated>2007-03-04T21:38:16.116+08:00</updated><title type='text'>Wenn dich der Packsinn irrt ...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;AAAAAAHHHH&lt;/span&gt;, also sowat jibbet doch überhaupt gar nich - der Scheiblettenkäse ist doch wirklich noch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;DREI MAL&lt;/span&gt; eingepackt. Ja, ich glaub es hakt ... Mit dem Verpackungsfimmel können die's auch übertreiben.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RerLtL8qaWI/AAAAAAAAAOk/t0ByqMOFEuE/s1600-h/datkaas.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RerLtL8qaWI/AAAAAAAAAOk/t0ByqMOFEuE/s400/datkaas.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5038063110329100642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-668674219802431609?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/668674219802431609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=668674219802431609' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/668674219802431609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/668674219802431609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/03/wenn-dich-der-packsinn-irrt.html' title='Wenn dich der Packsinn irrt ...'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RerLtL8qaWI/AAAAAAAAAOk/t0ByqMOFEuE/s72-c/datkaas.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-6799124231383882321</id><published>2007-03-04T19:10:00.000+08:00</published><updated>2007-03-04T19:18:40.143+08:00</updated><title type='text'>Yuanxiaojie - Laternenfest</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin nicht ganz sicher, was das Laternenfest ausmacht - auf chinesisch heißt es Yuanxiaojie, also Yuanxiao-Fest. Yuanxiao sind kleine weiße Mehlklöße mit einer süßen Füllung, die gekocht und dann kurz vor dem Zerfallen gegessen werden. Ich habe mittlerweile schon ein paar davon probiert und festgestellt, dass ich davon nicht zu viele vertrage, zumal die Suppe oder Brühe noch mitgetrunken wird - also Mehlwasser mit ein paar Gewürzen. Über das Fest gibt es vermutlich wieder viele erklärende Geschichten: Eine lässt einen Jäger aus Versehen eine Himmelsgans verwunden. Als die erzürnten Götter daraufhin die Erde abfackeln wollen, brennen die Laternen und werden Knaller gezündet, die ihnen den Eindruck vermitteln, dass dies nicht mehr Not täte. Praktisch bedeutet das feuerwerk wie den vergangenen Monat, nur mal wieder etwas stärker. Ein Glück geht die Uni erst am Dienstag los.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-6799124231383882321?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/6799124231383882321/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=6799124231383882321' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/6799124231383882321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/6799124231383882321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/03/yuanxiaojie-laternenfest.html' title='Yuanxiaojie - Laternenfest'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-5284167336810982987</id><published>2007-03-01T21:09:00.000+08:00</published><updated>2007-03-01T22:19:45.969+08:00</updated><title type='text'>Gong Wang Fu</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kevin und ich entschlossen uns kurzfristig, die ehemalige Residenz des Prinzen Gong - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gongwangfu&lt;/span&gt; - zu besuchen, und wir hätten Carla auch mitgenommen, wenn der nach fünf Wochen Reisen nicht mal nach etwas verschnaufen zumute gewesen wäre. Also machten wir uns alleine auf den Weg. Da die U-Bahn heute mal nicht an der Station, an der wir uns treffen wollten, hielt, kamen wir uns zu Fuß von unterschiedlichen Richtungen entgegen. Während dieses Marsches fing es dann an, zu regnen, das dritte oder vierte Mal erst, seit ich hier bin. Aber da wir so supercool sind, machte uns das bisschen Regen nichts aus, und als wir die Residenz schließlich erreichten, hatte es auch schon fast wieder aufgehört.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR4I/AAAAAAAAAMo/Xp47C6nTvR0/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR4I/AAAAAAAAAMo/Xp47C6nTvR0/s400/2007-03-01_Gongwangfu11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943380344358786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Hauptsitz selbst ist - wie so merwürdig viele Sehenswürdigkeiten - zugemauert; was zum Besichtigen übrig geblieben ist, ist die Gartenanlage. Die Regeln der chinesischen Gartenarchitektur, den Park möglichst verwinkelt anzulegen, dass er sich von dem Besucher nicht gleich zu Anfang ganz überschauen lässt, sondern nach und nach beim Durchwandern entdeckt werden muss, wurde hier wirklich sehr gut gehandhabt, und wenn man sich für Gärten begeistert, ist dieser sicher eine Sehenswürdigkeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR5I/AAAAAAAAAMw/hNh3YJ7cc4c/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu12.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR5I/AAAAAAAAAMw/hNh3YJ7cc4c/s400/2007-03-01_Gongwangfu12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943380344358802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einer Überlieferung zufolge leben in jedem Garten wohl vier Geister, der Fuchs, das Stachelschwein, das Wiesel und die Schlange. Dieser kleine, etwas erhöht gelegene Schrein diente ihrer Verehrung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR6I/AAAAAAAAAM4/n9j6zKFMcPM/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu13.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR6I/AAAAAAAAAM4/n9j6zKFMcPM/s400/2007-03-01_Gongwangfu13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943380344358818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUksuR7I/AAAAAAAAANA/LBTwQV1umkY/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu14.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUksuR7I/AAAAAAAAANA/LBTwQV1umkY/s400/2007-03-01_Gongwangfu14.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943384639326130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUksuR8I/AAAAAAAAANI/5Mk1-yO6ckg/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu15.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUksuR8I/AAAAAAAAANI/5Mk1-yO6ckg/s400/2007-03-01_Gongwangfu15.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943384639326146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRBUsuRzI/AAAAAAAAAMA/d4StEuLNcWc/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu06.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRBUsuRzI/AAAAAAAAAMA/d4StEuLNcWc/s400/2007-03-01_Gongwangfu06.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943053926844210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRBksuR0I/AAAAAAAAAMI/UmWZTAwobr4/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu07.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRBksuR0I/AAAAAAAAAMI/UmWZTAwobr4/s400/2007-03-01_Gongwangfu07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943058221811522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass die Steinklippen und Felsen künstlich zu Bergen zusammengesetzt sind, tut der Faszination keinen Abbruch. Durch die hohen Wände kann man um eine Ecke gehen und hat plötzlich eine ganz andere Aussicht vor Augen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRB0suR1I/AAAAAAAAAMQ/LdwmTLMNz-E/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu08.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRB0suR1I/AAAAAAAAAMQ/LdwmTLMNz-E/s400/2007-03-01_Gongwangfu08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943062516778834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In dieser kleinen Grotte befindet sich eine Kalligraphie des Kaisers Kangxi. Sie stellt das Schriftzeichen "Fu" (Glück) dar, und wenn man über die darüber angebrachte Glasscheibe rubbelt, kann man ein wenig dieses Glücks auf sich selbst übertragen. Zumindest etwa dasa sage die Reiseleiterin einer Chinesischen Gruppe vor uns, und die chinesischen Touristen fingen daraufhin an, alle der Reihe nach über das Bild zu streicheln. Kevin und ich hatten aber noch unser Glück von den verschiedenen Gimmicks im daoistischen Tempel nicht ganz abgenutzt und wussten auch nicht, ob sich das Daoistenglück mit dem Kaiserglück verträgt, gegenseitig aufhebt oder was. Deshalb wollten wir besser nichts riskieren und ließen es. Es ist aber enorm, wie sehr die Merchandisingindustrie auf diese eine Kalligraphie abgestimmt ist: Im ganzen Park gibt es Souveniershops, deren naehzu einziger Artikel (neben einem überteuerten Buch über Heshen) diese Kalligraphie ist - in Gold, in Glas, auf einem Teller, als Anhänger, als Bild ... Und als wir nach dem Parkbesuch noch in einem Restaurant essen waren, das etwa 20 Minuten Fußweg weiter weg war, bildete eins der zentralen Dekoelemente immer noch diese Kalligraphie.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRB0suR2I/AAAAAAAAAMY/fh6XtwJcmoM/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu09.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRB0suR2I/AAAAAAAAAMY/fh6XtwJcmoM/s400/2007-03-01_Gongwangfu09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943062516778850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRB0suR3I/AAAAAAAAAMg/oC9o-tfDNng/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRB0suR3I/AAAAAAAAAMg/oC9o-tfDNng/s400/2007-03-01_Gongwangfu10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036943062516778866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQr0suRuI/AAAAAAAAALY/oXDW69azwtA/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQr0suRuI/AAAAAAAAALY/oXDW69azwtA/s400/2007-03-01_Gongwangfu01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036942684559656674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In den verschiedenen chinesischen Parks werden immer versucht, die verschiedenen Elemente miteinander in Abgleich zu bringen, wobei durchaus ein Element vorherrschen kann, wie im falle dieses Parks das Wasser. Nach Ansicht der alten Chinesen (welcher?) ist wo immer das Element Wasser vorherrscht, der Drachenkönig zuhause. Aus diesem Grund gibt es in der Nähe des Eingangs einen dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Long Wang&lt;/span&gt; gewidmeten Altar.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQr0suRvI/AAAAAAAAALg/4nUTUTL8fIo/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQr0suRvI/AAAAAAAAALg/4nUTUTL8fIo/s400/2007-03-01_Gongwangfu02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036942684559656690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQsEsuRwI/AAAAAAAAALo/doomEt3ik30/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQsEsuRwI/AAAAAAAAALo/doomEt3ik30/s400/2007-03-01_Gongwangfu03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036942688854624002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQsEsuRxI/AAAAAAAAALw/7syneOJyrJ0/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQsEsuRxI/AAAAAAAAALw/7syneOJyrJ0/s400/2007-03-01_Gongwangfu04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036942688854624018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQsEsuRyI/AAAAAAAAAL4/dF6yxfn9raQ/s1600-h/2007-03-01_Gongwangfu05.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebQsEsuRyI/AAAAAAAAAL4/dF6yxfn9raQ/s400/2007-03-01_Gongwangfu05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036942688854624034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;* * *&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebX_EsuR-I/AAAAAAAAANY/Bmuopm1cNrY/s1600-h/chefkoch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebX_EsuR-I/AAAAAAAAANY/Bmuopm1cNrY/s400/chefkoch.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036950711853533154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im Kochstudio steht heute auf dem Speiseplan: Salat. Irgendwie hatte ich mal Bock darauf, zum einen, weil ich für das ölige und generell aus viel zu fleischhaltiger Kost bestehende Essen hier mal eine Alternative brauchte, zum anderen, weil das Essen machen hier eine nette Gelegenheit ist, mit Leuten ins Gespräch zu kommen.  Hab mir also die nötigen Utensilien gekauft, verschiedene Gemüsesorten, die ich kannte (Gurken - die sind hier jedoch klein und stachelig - Radieschen, Kartoffeln, Paprika usw.), dazu noch ein Dressing - voilá! Werde ich in Zukunft sicher öfter machen, dann aber auch mal das für mich noch weitestgehend Unbekannte probieren (solange es keine Saugnäpfe und Tentakel hat).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebX30suR9I/AAAAAAAAANQ/_SI9crXVUuk/s1600-h/2007-03-01_Salat.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebX30suR9I/AAAAAAAAANQ/_SI9crXVUuk/s400/2007-03-01_Salat.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036950587299481554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-5284167336810982987?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/5284167336810982987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=5284167336810982987' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/5284167336810982987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/5284167336810982987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/03/gong-wang-fu.html' title='Gong Wang Fu'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RebRUUsuR4I/AAAAAAAAAMo/Xp47C6nTvR0/s72-c/2007-03-01_Gongwangfu11.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-438362534019588982</id><published>2007-02-28T19:47:00.000+08:00</published><updated>2007-02-28T20:44:16.998+08:00</updated><title type='text'>Chefkoch empfiehlt: Baicai Jidan Subao</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReVxHEsuRtI/AAAAAAAAALM/TnpEpmJ6iS4/s1600-h/chefkoch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReVxHEsuRtI/AAAAAAAAALM/TnpEpmJ6iS4/s400/chefkoch.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036556124618114770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, mal ein ganz unpolitischer Eintrag - hab wieder was entdeckt, sowohl lecker als auch einfach: 白菜鸡蛋素包 ("Baicai Jidan Subao"), also eine  "Weißkohl Hühnerei Gemüsetasche", wobei man das "su" (vegetarisch) nicht ganz ernst nehmen darf - Hühnerei ist hier genauso vegetarisch wie alles mit einem Fleischanteil unter 30%. Gibt es eigentlich schon seit Anfang an in unserer Mensa für 5 Mao (also ca. 5 Cent) pro Stück, aber ich hab's erst jetzt entdeckt und werd mich daran wahrscheinlich dumm futtern, bis es mir wieder zu den Ohren heraus kommt. Besteht im Wesentlichen aus einer einfachen Teigtasche mit etwas gekochtem Weißkohl drinnen, dazu ein kleines bisschen Ei, wahlweise Fleisch, Glasnudeln, kleinen Morchelstückchen und ein paar Gewürzen, Bestandteile variierbar. Einfach selber zu machen und eine gute Idee zum Frühstück, weil die ganzen anderen gekochten, öltriefenden Sachen mir persönlich am frühen Morgen zu schwer sind.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReVr6EsuRsI/AAAAAAAAALA/UmO8qAdsMrw/s1600-h/baicaijidansubao.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReVr6EsuRsI/AAAAAAAAALA/UmO8qAdsMrw/s400/baicaijidansubao.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5036550403721676482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber nicht schlecht.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-438362534019588982?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/438362534019588982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=438362534019588982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/438362534019588982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/438362534019588982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/chefkoch-empfiehlt-baicai-jidan-subao.html' title='Chefkoch empfiehlt: Baicai Jidan Subao'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReVxHEsuRtI/AAAAAAAAALM/TnpEpmJ6iS4/s72-c/chefkoch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-1550151015995395499</id><published>2007-02-26T16:53:00.000+08:00</published><updated>2007-02-26T18:43:00.010+08:00</updated><title type='text'>Im Tempel der weißen Wolke - Baiyunguan</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Tempel der weißen Wolke ("Baiyunguan", 白云观) ist der einzige größere daoistische Tempel in der Stadt (die anderen sind alle buddhistisch). Deng und Zhu Laoshi hatten schon vor einer Weile angemerkt, dass auch sie an einem Besuch Interesse hätten, und heute haben wir dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Das Datum hatten sie vorgeschlagen, da heute der Geburtstag des Jadekaisers ist, der höchsten dort verehrten daoistischen Gottheit, es daher mehr zu schauen gab, die Anzahl der Besucher allerdings auch entsprechend hoch war. Um neun Uhr früh trafen wir uns an der Fremdsprachen-Uni und machten uns anschließend zu siebent - Deng &amp; Zhu Laoshi, Deng Wei, Meimei, Kevin, Yuki &amp;amp; ich - auf den Weg.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6UsuRiI/AAAAAAAAAIg/gTcfkNDiH0A/s1600-h/20070226_Baiyunguan06.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6UsuRiI/AAAAAAAAAIg/gTcfkNDiH0A/s400/20070226_Baiyunguan06.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764257202783778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Brauch, der mich zuerst ein wenig an das islamische Steinigen des Teufels in Gestalt der Steinsäule Mekka erinnerte, letztendlich aber eine ganz andere Bedeutung hat, gab es gleich nach dem Eingang zu bestaunen: In einer Grube war unter einem Torbogen ein Gong angebracht, in dessen Mitte sich nochmal eine Glocke befand.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6UsuRjI/AAAAAAAAAIo/bAEYBWggqiE/s1600-h/20070226_Baiyunguan07.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6UsuRjI/AAAAAAAAAIo/bAEYBWggqiE/s400/20070226_Baiyunguan07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764257202783794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;An Ständen kann man spezielles "Geld" kaufen - kupferne Metallscheiben, die anschließend auf den Gong geworfen werden können, was natürlich glückbringend wirkt. Nicht ganz einfach; noch schwerer ist es, die Glocke zu treffen. Wir haben es alle mal versucht, aber unser Glück hält sich in Grenzen - müssen wir also doch weiter selbst lernen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVksuRZI/AAAAAAAAAHY/tmQ_uhYKMoA/s1600-h/20070226_Baiyunguan17.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVksuRZI/AAAAAAAAAHY/tmQ_uhYKMoA/s400/20070226_Baiyunguan17.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763625842591122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgo0suReI/AAAAAAAAAIA/y0wmeNX8nFI/s1600-h/20070226_Baiyunguan12.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgo0suReI/AAAAAAAAAIA/y0wmeNX8nFI/s400/20070226_Baiyunguan12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763956555072994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgpEsuRfI/AAAAAAAAAII/VLSJfpHfr0I/s1600-h/20070226_Baiyunguan13.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgpEsuRfI/AAAAAAAAAII/VLSJfpHfr0I/s400/20070226_Baiyunguan13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763960850040306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgpEsuRgI/AAAAAAAAAIQ/9kAG7kymf9g/s1600-h/20070226_Baiyunguan14.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgpEsuRgI/AAAAAAAAAIQ/9kAG7kymf9g/s400/20070226_Baiyunguan14.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763960850040322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgpEsuRhI/AAAAAAAAAIY/L4grGonmKIc/s1600-h/20070226_Baiyunguan15.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgpEsuRhI/AAAAAAAAAIY/L4grGonmKIc/s400/20070226_Baiyunguan15.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763960850040338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVUsuRYI/AAAAAAAAAHQ/EUkAVLLsQv8/s1600-h/20070226_Baiyunguan16.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVUsuRYI/AAAAAAAAAHQ/EUkAVLLsQv8/s400/20070226_Baiyunguan16.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763621547623810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein ähnliches Gimmick gibt es ein bisschen weiter, wo man probieren kann, Geld in das Loch in der Rinde eines hässlichen Baums zu werfen. Oder durch Verbrennen von symbolischem Geld, Weihrauchstäben etc. Überhaupt ist der Gedanke an Glück sehr mit dem geben von Geld verbunden, was aus Sicht westlicher Religionen natürlich sehr ungewohnt wirkt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6ksuRmI/AAAAAAAAAJA/rEZt6L6lNoI/s1600-h/20070226_Baiyunguan10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6ksuRmI/AAAAAAAAAJA/rEZt6L6lNoI/s400/20070226_Baiyunguan10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764261497751138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgo0suRdI/AAAAAAAAAH4/dMFBu05DYVk/s1600-h/20070226_Baiyunguan11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgo0suRdI/AAAAAAAAAH4/dMFBu05DYVk/s400/20070226_Baiyunguan11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763956555072978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine Tafel erklärt den nicht immer ganz gebetsfesten Besuchern, wie man korrekt um etwas zu bitten hat. Überhaupt kann ich mir nicht vorstellen, dass wirklich alle Besucher von dem überzeugt sind, was sie dort tun. Es scheint mehr so eine Ansicht zu sein wie: "Ich glaube eigentlich nicht dran, aber es schadet sicher auch nichts."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6ksuRlI/AAAAAAAAAI4/O70t35LAo3o/s1600-h/20070226_Baiyunguan09.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6ksuRlI/AAAAAAAAAI4/O70t35LAo3o/s400/20070226_Baiyunguan09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764261497751122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6ksuRkI/AAAAAAAAAIw/u1KG_lW0c6o/s1600-h/20070226_Baiyunguan08.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6ksuRkI/AAAAAAAAAIw/u1KG_lW0c6o/s400/20070226_Baiyunguan08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764261497751106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNksuRqI/AAAAAAAAAJg/Q25EjkUS7CU/s1600-h/20070226_Baiyunguan04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNksuRqI/AAAAAAAAAJg/Q25EjkUS7CU/s400/20070226_Baiyunguan04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764587915265698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNksuRrI/AAAAAAAAAJo/_h8AjnNCYWg/s1600-h/20070226_Baiyunguan05.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNksuRrI/AAAAAAAAAJo/_h8AjnNCYWg/s400/20070226_Baiyunguan05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764587915265714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gibt, über den ganzen Tempel verteilt, verschiedene Gefäße, Statuen, Reliefs etc. die zu berühren in bestimmter weise glückbringend wirken soll. Ein Bronze-Pferd z.B. an bestimmten Stellen zu streicheln soll einen selbst, wenn man an dieser Stelle Probleme hat, innerhalb eines Tages kurieren. In einer bestimmten Halle betet man zu den Prüfungsheiligen wegen der Schwierigkeiten beim Lernen. Am Eingang des Tempelgeländes befinden sich Reliefs mit kleinen Tieren, deren Homophone auf die Bedeutung für Glück, langes Leben etc. verweisen. - Hier sieht man z.B. ein Bronzegefäß, auf das man mit geschlossenen Augen einige Schritte zuschreiten muss. Hat man schließlich den Drachenkopf in den Händen, ist das auch glückbringend. Im Gegensatz zu den Leuten, die vorbei laufen, tröstet das die Leute, die sich das Teil wegen zu schnellen Laufens in den Schritt gerammt haben, vielleicht darüber hinweg.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVksuRaI/AAAAAAAAAHg/SgGUvl5CsgU/s1600-h/20070226_Baiyunguan18.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVksuRaI/AAAAAAAAAHg/SgGUvl5CsgU/s400/20070226_Baiyunguan18.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763625842591138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVksuRbI/AAAAAAAAAHo/bBdhwEA74j4/s1600-h/20070226_Baiyunguan19.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgVksuRbI/AAAAAAAAAHo/bBdhwEA74j4/s400/20070226_Baiyunguan19.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763625842591154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgV0suRcI/AAAAAAAAAHw/_Fy3aKnq1LA/s1600-h/20070226_Baiyunguan20.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKgV0suRcI/AAAAAAAAAHw/_Fy3aKnq1LA/s400/20070226_Baiyunguan20.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763630137558466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Kontrast, den ich festhalten musste: Über den würdevollen alten Mönchsquartieren prangt eine superfette Sattelitenschüssel. Ist es Kabelfernsehen, Internet, Telefon? Welches Klischee wird durch solche Einbrüche der Moderne am ehesten entzaubert?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNksuRpI/AAAAAAAAAJY/PqEP5IBhW-U/s1600-h/20070226_Baiyunguan03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNksuRpI/AAAAAAAAAJY/PqEP5IBhW-U/s400/20070226_Baiyunguan03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764587915265682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Natürlich (muss ich sagen) wurden wir anschließend wieder alle zum Essen eingeladen. Da sie das ganze meistens hinter dem Rücken bezahlen, bleibt einem kaum die Chance, wenigstens der Form halber die eigene Beteiligung zu fordern. Trotz allem ein netter Tag. Ein wenig geschafft, aber das darf man auch sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNUsuRnI/AAAAAAAAAJI/9oUeCitQb_k/s1600-h/20070226_Baiyunguan01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNUsuRnI/AAAAAAAAAJI/9oUeCitQb_k/s400/20070226_Baiyunguan01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764583620298354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNUsuRoI/AAAAAAAAAJQ/KZrfrt_Nf0A/s1600-h/20070226_Baiyunguan02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKhNUsuRoI/AAAAAAAAAJQ/KZrfrt_Nf0A/s400/20070226_Baiyunguan02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035764583620298370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-1550151015995395499?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/1550151015995395499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=1550151015995395499' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/1550151015995395499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/1550151015995395499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/im-tempel-der-weien-wolke-baiyunguan.html' title='Im Tempel der weißen Wolke - Baiyunguan'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKg6UsuRiI/AAAAAAAAAIg/gTcfkNDiH0A/s72-c/20070226_Baiyunguan06.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-3386435881266614821</id><published>2007-02-24T22:51:00.000+08:00</published><updated>2007-02-26T17:52:47.965+08:00</updated><title type='text'>Ein Wiedersehenstreffen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während der Zeit in Berlin habe ich mich - wenn es die Zeit erlaubte - gelegentlich mit Xiaoming getroffen, um ein wenig gegenseitig die Sprache zu lernen (wobei meine Fortschritte im Gegensatz zu ihren nicht wirklich messbar waren). Eine gute Gelegenheit, sich zu treffen, bot sich jetzt, da sie mit ihrem Freund zum Frühlingsfest ihre Eltern besuchte. Da Xiaoming ursprünglich auch aus Beijing kommt und sogar an der selben Uni studiert hat wie ich jetzt, war ein Treffen hier auch ein bisschen so etwas wie ein paar alte Erinnerungen aufzufrischen, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt nur wehmütig sind. (Als sie sich z.B. vor ihrem Auslandsstudium exmatrikulieren lies, wurde sie zur Schulleitung gerufen, die ihr vorrechnete, wieviel die Uni an Geld verlieren würde, wenn sie nicht über die volle Distanz bliebe. - Darf man das erzählen? Ich denke schon. Außerdem ist es das Denken vieler so eine charakteristisch verdeutlichende Anekdote.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf6ksuRVI/AAAAAAAAAGs/o7yuC6lrxSw/s1600-h/20070224-01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf6ksuRVI/AAAAAAAAAGs/o7yuC6lrxSw/s400/20070224-01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763161986123090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem kurzen Spaziergang über den Uni-Campus fuhren wir drei, Xiaoming, David und ich, noch zu ihren Eltern, die uns zum Essen eingeladen hatten. Es ist ein gutes Stück Weg, aber auch interessant, denn ich war noch nie auf der anderen Seite des Sommerpalasts und habe die Berge jetzt also auch mal von dort aus gesehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf60suRWI/AAAAAAAAAG0/E9W_SrBrkPk/s1600-h/20070224-02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf60suRWI/AAAAAAAAAG0/E9W_SrBrkPk/s400/20070224-02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763166281090402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Interessant auch, weil ich jetzt nach Deng Laoshis Wohnung mal eine zweite chinesische Familie zuhause kennen gelernt habe. Einiges ist schon anders, aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, nicht zuletzt die, dass man es nicht ansatzweise schafft, als Gast so etwas wie ein Gefühl von leichtem Hunger zu entwickeln. Nach einem opulenten Feuertopf-Mittagessen wurden uns Süßigkeiten und Kuchen angeboten, um die Zeit bis zum Abendbrot zu überbrücken. (Wir haben auch einen kleinen Spaziergang im Viertel gemacht um das Schlimmste zu verhindern.) Als die Zeit des Abschieds kam, bot mir Xiaomings Mutter schließlich noch an, jederzeit wiederzukommen, wenn ich mal gut essen wolle. - Ich glaube, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Milefo&lt;/span&gt; heißt der kleine rundliche Wohlstandsbuddha, dessen Figurideal ich mich hier immer mehr annähere. Ich glaube, ich sollte mal ernsthaft darüber nachdenken, für eine Weile eine fleischlose Diät einzulegen, sonst fangen die Leute auf der Straße bald an, mir den Bauch zu streicheln, weil das auch Glück bringe. Soweit lasse ich es besser nicht kommen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf60suRXI/AAAAAAAAAG8/zmdMY3BN2aE/s1600-h/20070224-03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf60suRXI/AAAAAAAAAG8/zmdMY3BN2aE/s400/20070224-03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035763166281090418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-3386435881266614821?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/3386435881266614821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=3386435881266614821' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/3386435881266614821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/3386435881266614821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/ein-wiedersehenstreffen.html' title='Ein Wiedersehenstreffen'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReKf6ksuRVI/AAAAAAAAAGs/o7yuC6lrxSw/s72-c/20070224-01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-6735905256672164284</id><published>2007-02-20T21:41:00.000+08:00</published><updated>2007-02-24T21:50:22.009+08:00</updated><title type='text'>Miaohui - Ein Jahrmarktbesuch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein ursprünglich religiöser, heute meist jedoch nur noch aus Tradition oder Spaß befolgter Brauch ist ein Besuch des Tempels, Simiao, zu Beginn des neuen Jahres. Davon abgeleitet ist Miaohui, eine Art Jahrmakrt auf dem Parkgelände, mit hunderten Ständen mit ebenso unnützem wie begehrenswerten Krempel oder kleinen überteuerten Imbissen. Alles steht im Zeichen des Jahres des Schweins, obwohl wir auch einige Männer mit Playboy-Bunny-Ohren ausmachen konnten (leider nicht fotografiert). War mit Kevin, Yuki-San und ein paar Freunden von seiner Uni dort, hier ein paar Bilder. Was man dort hauptsächlich besichtigen konnte, waren Menschenmassen. - Das kann einen ziemlich schaffen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA0UsuRRI/AAAAAAAAAF8/7TNqjf1VVgM/s1600-h/2007-02-20_Miaohui01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA0UsuRRI/AAAAAAAAAF8/7TNqjf1VVgM/s400/2007-02-20_Miaohui01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035095651053880594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA0ksuRSI/AAAAAAAAAGE/EMGVe64B-OI/s1600-h/2007-02-20_Miaohui02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA0ksuRSI/AAAAAAAAAGE/EMGVe64B-OI/s400/2007-02-20_Miaohui02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035095655348847906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA00suRTI/AAAAAAAAAGM/Hy8gjJwR3GY/s1600-h/2007-02-20_Miaohui03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA00suRTI/AAAAAAAAAGM/Hy8gjJwR3GY/s400/2007-02-20_Miaohui03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035095659643815218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA00suRUI/AAAAAAAAAGU/dS1FtMIDGWQ/s1600-h/2007-02-20_Miaohui04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA00suRUI/AAAAAAAAAGU/dS1FtMIDGWQ/s400/2007-02-20_Miaohui04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035095659643815234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-6735905256672164284?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/6735905256672164284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=6735905256672164284' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/6735905256672164284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/6735905256672164284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/miaohui-ein-jahrmarktbesuch.html' title='Miaohui - Ein Jahrmarktbesuch'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/ReBA0UsuRRI/AAAAAAAAAF8/7TNqjf1VVgM/s72-c/2007-02-20_Miaohui01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-3851190686991563200</id><published>2007-02-19T13:58:00.000+08:00</published><updated>2007-02-19T14:13:29.495+08:00</updated><title type='text'>Englisch auch sein ganz schön schwer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während man mit den Zeichen kämpft, sorgt es im Alltag immer wieder für etwas Erheiterung, zu sehen, dass auch die westlichen Sprachen für Chinesen keinesfalls einfach zu meistern sind. Wenn man eine Weile hier lebt, geht man über solche regulären Kleinigkeiten wie "Hamburger with real Chincken" meist schon einfach hinweg. Es fällt auf bei Büchern - die chinesisch-englischen Klassiker, die ich mir geholt habe, sind - obwohl laut eigener Angabe von Meistern der Sprache übersetzt - in einem fürchterlichen Englisch, aber mit etwas Phantasie kann man den Inhalt noch raten (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"The third watch sounded, he sensed tiredness so fell to it."&lt;/span&gt;) Ein wenig unterhaltsamer wird es, wenn die Übersetzungsfehler einen Sinn ergeben - aber einen anderen als gedacht. (Z.B. preist ein Schuhgeschäft ein Stück die Straße rauf "Mini Gartenhacken" - oder, nach Dialekt, Prostituierte - an.) Einen Beitrag zur chinesischen Fremdsprachenverwüstung, den man sich nicht entgehen lassen sollte, gibt es auf der Seite der &lt;a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6361860_TYP6_THE_NAV_REF_BAB,00.html"&gt;Tagesschau&lt;/a&gt;. Grund genug, auch wieder auf &lt;a href="http://www.engrish.com/"&gt;Engrish.com&lt;/a&gt; hinzuweisen, die solche Patzer ja schon seit längerem mit großer Freude sezieren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-3851190686991563200?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/3851190686991563200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=3851190686991563200' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/3851190686991563200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/3851190686991563200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/englisch-auch-sein-ganz-schn-schwer.html' title='Englisch auch sein ganz schön schwer'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-1225177394492956581</id><published>2007-02-18T02:10:00.000+08:00</published><updated>2007-02-18T02:32:22.716+08:00</updated><title type='text'>Xinnian kuaile!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bis vor zwei Jahren war das Feuerwerk zum chinesischen Neujahr in der Stadt aus Sicherheitsgründen verboten; wer trotzdem etwas sehen wollte, musste nach außerhalb oder aufs Land fahren. Seit dem letzten Jahr ist es auch innerhalb der Stadt wieder erlaubt, und zwar bis zum fünften Ring, wobei sich daran wohl kaum jemand außerhalb halten dürfte. Geböllert wird hier jedenfalls schon seit gut einer Woche, und die nächsten acht Tage wird es noch so weitergehen. Anders als bei uns beginnt der Spaß hier also nicht erst um Mitternacht und ist dann auch nicht so schnell wieder vorbei. Und selsbt wenn die Knaller hier verhältnismäßig günstig sind, werden hier Massen verballert, die unser Neujahrsfest doch eher klein aussehen lassen. Und ja: Die berühmten Chinaböller kommen von hier (daher der Name)! Und voll total krass fett laut, ey!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem Abend mit Kevin, seiner Freundin Yuki und ein paar Leuten aus seiner Uni (zu viel geschappert, natürlich, grrr) waren wir noch kurz auf der Straße. Der Fehler meiner Kamera, bei dunklen Szenen die Lichter zu verzerren und die Bilder durch ihre Langsamkeit unscharf werden zu lassen, hat in diesem Fall - dem Fotografieren von Feuerwerk - sogar mal einen richtigen positiven Effekt. Ein paar Aufnahmen einer chinesischen Feuerwerksnacht:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0iI/AAAAAAAAAEs/81PQ4aug-IA/s1600-h/chuxiwanshang02.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0iI/AAAAAAAAAEs/81PQ4aug-IA/s400/chuxiwanshang02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567717749903906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0jI/AAAAAAAAAE0/X4zangh82FY/s1600-h/chuxiwanshang03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0jI/AAAAAAAAAE0/X4zangh82FY/s400/chuxiwanshang03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567717749903922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFf_SU0cI/AAAAAAAAAD8/ChEH3vb9woI/s1600-h/chuxiwanshang04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFf_SU0cI/AAAAAAAAAD8/ChEH3vb9woI/s400/chuxiwanshang04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567524476375490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgPSU0dI/AAAAAAAAAEE/wu4X27f2XSM/s1600-h/chuxiwanshang05.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgPSU0dI/AAAAAAAAAEE/wu4X27f2XSM/s400/chuxiwanshang05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567528771342802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgPSU0eI/AAAAAAAAAEM/h_SuIRuQR1E/s1600-h/chuxiwanshang06.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgPSU0eI/AAAAAAAAAEM/h_SuIRuQR1E/s400/chuxiwanshang06.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567528771342818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgfSU0fI/AAAAAAAAAEU/8xnNSMgAk7s/s1600-h/chuxiwanshang07.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgfSU0fI/AAAAAAAAAEU/8xnNSMgAk7s/s400/chuxiwanshang07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567533066310130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgfSU0gI/AAAAAAAAAEc/1KPKza0GxIg/s1600-h/chuxiwanshang09.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFgfSU0gI/AAAAAAAAAEc/1KPKza0GxIg/s400/chuxiwanshang09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567533066310146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSPSU0XI/AAAAAAAAADU/6oGWIbztSZk/s1600-h/chuxiwanshang08.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSPSU0XI/AAAAAAAAADU/6oGWIbztSZk/s400/chuxiwanshang08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567288253174130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSfSU0YI/AAAAAAAAADc/wnZpbE_KLww/s1600-h/chuxiwanshang10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSfSU0YI/AAAAAAAAADc/wnZpbE_KLww/s400/chuxiwanshang10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567292548141442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSvSU0ZI/AAAAAAAAADk/WPj029LVBEw/s1600-h/chuxiwanshang11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSvSU0ZI/AAAAAAAAADk/WPj029LVBEw/s400/chuxiwanshang11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567296843108754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSvSU0aI/AAAAAAAAADs/zOFnphNANow/s1600-h/chuxiwanshang12.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFSvSU0aI/AAAAAAAAADs/zOFnphNANow/s400/chuxiwanshang12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567296843108770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So ein Feuerwerksknaller noch am Abend gekauft ist richtig teuer: Wie z.B. ein Fahrrad, eine Einladung ins koreanische BBQ-Restaurant, eine Taxifahrt durch die ganze Stadt - aber es funkelt dafür auch so nett.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFS_SU0bI/AAAAAAAAAD0/ULnEeQiNJWg/s1600-h/chuxiwanshang13.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFS_SU0bI/AAAAAAAAAD0/ULnEeQiNJWg/s400/chuxiwanshang13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567301138076082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kevin und Yuki. He-he, das haben sie nicht erwartet. - Dass ich dieses Bild ins Netz stellen würde, wohl ebenso wenig.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0hI/AAAAAAAAAEk/5XnMemJE1YA/s1600-h/chuxiwanshang01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0hI/AAAAAAAAAEk/5XnMemJE1YA/s400/chuxiwanshang01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032567717749903890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;All denjenigen, die meine supertolle Flash-Neujahrskarte nicht bekommen haben, noch kurz gesagt: Ich habe Euch nicht vergessen. Google ist Schuld. Und Microsoft. Und wen die Illuminaten sonst noch kontrollieren. Ich wünsche Euch trotzdem allen ein gesundes neues - schweinisches - Jahr!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddGBvSU0kI/AAAAAAAAAE8/AurLDxr_fJM/s1600-h/kissed_on_the_r%C3%BCssel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddGBvSU0kI/AAAAAAAAAE8/AurLDxr_fJM/s400/kissed_on_the_r%C3%BCssel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5032568104296960578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-1225177394492956581?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/1225177394492956581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=1225177394492956581' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/1225177394492956581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/1225177394492956581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/xinnian-kuaile.html' title='Xinnian kuaile!'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RddFrPSU0iI/AAAAAAAAAEs/81PQ4aug-IA/s72-c/chuxiwanshang02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-6405864454461517530</id><published>2007-02-12T12:27:00.000+08:00</published><updated>2007-02-14T22:31:20.956+08:00</updated><title type='text'>Zivilisierungskampagne</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Vor kurzem habe ich meinen Zwischenbericht für den DAAD abgegeben, worin ich auch schon ein wenig über die "Extremsituationen" geschrieben habe. Rudi hat mich jetzt auf einen &lt;a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6401938_REF3,00.html"&gt;Artikel&lt;/a&gt; über eine Kampagne hingewiesen, der ich allen Erfolg wünsche: der Tag des "Freiwillig-in-der-Schlange-Stehens". Einerseits kann man nach kurzer Zeit hier die Erfahrung machen, dass Chinesen in der Mehrzahl der Fälle sehr freundlich sind, die Chance, als Ausländer auf der Straße von jemandem angeranzt zu werden, sind wesentlich nierdriger als z.B. in Deutschland. All diese Freundlichkeit und Gelassenheit verschwindet jedoch in den Extremsituationen, von denen ich bereits verschiedene kennen gelernt habe und hier kurz vorstelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlimmste ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu den Stoßzeiten. Das Beijinger Nahverkehrsnetz ist mit der Masse der zu transportierenden Menschen hoffnungslos überfordert. Wer es sich leisten kann, nimmt ein Taxi oder fährt im eigenen Auto, doch die Straßen sind zu diesen Zeiten so überfüllt, dass man zu Fuß noch schneller vorankommt. Manchmal manövrieren sich die Autos in eine so in einander verkeilte Position, dass nichts mehr geht, und die ganze Kreuzung zum Stillstand kommt. Die meisten Leute benutzen daher Busse oder eine der nur drei U-Bahn-Linien. Doch obwohl es unüberschaubar viele Buslinien gibt, ist ein Transport der Masse der Menschen einfach nicht zu bewerkstelligen. Um in die Busse zu gelangen wird gestoßen, geschubst und hin und wieder kommt es auch zu Schlägereien in und vor den Bussen. Drinnen ist die Situation nicht besser, man steht so eng zusammen, dass wirklich kein Blatt mehr dazwischen geht. Manchmal wird man durch die nachdrückenden Leute in eine Haltung gezwungen, die mehr als ungenehm ist, steht dann eine Dreiviertelstunde mit verdrehter Hüfte und einem Fuß, den abzustellen man keinen Platz findet. Es gibt nicht umsonst die Warnung an Schwangere, kleine Kinder und alte Leute, den Bus wenn möglich nicht zur Berufsverkehrszeit zu benutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den U-Bahnen ist die Lage ähnlich katastrophal. Eine Art zivilisierter Regel, wie "erst ein- dann aussteigen" sucht man hier vergebens. Sobald sich die Türen öffnen, stürzen die Leute, nach rechts und links die Ellenbogenhiebe verteilend, in die Bahn. Wer hinaus will, muss schon mit einigem an Entschlossenheit dagegen halten (und es schadet sicher nicht, sich vorher noch mal "Braeheart" anzusehen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz so schlimm ist die Lage beim Einkaufen, aber ich muss gestehen dass ich auch noch nie in einem dieser Kaufhäuser am Wangfujing, die im Artikel erwähnt werden, eingekauft habe, hauptsächlich, weil es dort auch für Touristen und deshalb teurer ist. Der Laden gegenüber dem Zoo ist zwar immer sehr überfüllt und man muss sich auf den Gängen durchdrängeln, aber an die Stände kommt man dann doch noch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine echte Probe der Selbstbeherrschung kann es hingegen sein, während der Mittagspause in der Mensa essen zu gehen. Ich würde mich eigentlich als größtenteils friedlich bezeichnen, doch wenn sich die fünfte chinesische Studentin, halb so groß und halb so schwer wie ich, vordrängelt und das Essen, das ich ursprünglich wollte, alle ist, bevor ich etwas bestellen konnte, bin ich nur einen Schritt davon entfernt, zum Hulk zu werden, sie beidhändig zu knicken und in den Suppentopf zu stopfen. Vermutlich bauen sie darauf, dass man sich als Westler zusammenreißt. Sie sollten sich besser nicht irren. In vielen Kungfu-Filmen gibt es oft einen oder mehrere westlichen Rüpel, die scheinbar völlig ohne Grund Frauen schlecht behandeln und rumschubsen, bevor sie ein drahtiger Chinese verprügeln darf. Mittlerweile habe ich jedenfalls meine eigene Theorie über die Motivation der Grobiane. Ich denke, wenn man Größen-, Kraft- oder Gewichtsvorteile mitbringt - oder sonst eine Fähigkeit in der Kunst des Tötens auf zehn Schritt - sollte man nicht zögern, diese auch einzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz: Es gibt in dieser Richtung einiges, was hier geändert werden könnte und müsste. Das Problem ist aber vermutlich nicht nur eine Frage der Manieren. Zu viele Menschen, zu wenig Verkehrsmittel nötigen quasi dazu, will man nicht die ganze Nacht dort warten. Eine Benimm-Kampagne hat aus diesem Grund vermutlich wenig Erfolg, wenn sie nicht mit einer dringend notwendigen Ausbesserung des Nahverkehrsnetzes einher geht. Und die wird schwierig, denn die Straßen sind jetzt bereits so überfüllt, dass bspw. für noch mehr Busse eigentlich gar kein Platz wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einzig in der Frage des Spuckens könnte sie Erfolg haben, auch wenn eine Verbesserung der Luftqualität dazu vielleicht ein Übriges tun würde. Ich habe allerdings noch nie gesehen, dass jemand für Spucken zur Kasse gebeten würde. Auch würde mich interessieren, wie man den Rückgang der öffentlichen "Spuckvorgänge von 8,4 auf 4,9 Prozent" praktisch erfasst (igitt!) und vor allem: von welchem Wert es einen Anteil darstellt. Denn soviel ist sicher: Wenn schon das gegenwärtige Verhalten mit 4,9% damit weniger als ein Zwanzigstel eines ursprünglichen Werts ausmacht, dann muss man zu Zeiten der 100% mit dem Boot zum Einkaufen gestakt sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-6405864454461517530?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/6405864454461517530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=6405864454461517530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/6405864454461517530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/6405864454461517530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/zivilisierungskampagne.html' title='Zivilisierungskampagne'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-912908007376159697</id><published>2007-02-11T20:06:00.000+08:00</published><updated>2007-02-11T20:09:10.405+08:00</updated><title type='text'>Abendspaziergang</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Okay, das Wetter war mild, die Luft für Beijinger Verhältnisse sogar klar (ich konnte tatsächlich einen Stern sehen), also machte ich nach dem Abendessen einem spontanen Entschluss folgend einen kleinen Spaziergang, der letztendlich dann doch zwei Stunden dauerte. Als erstes wollte ich herausfinden, ob es außer dem Haupttor auch auf dem Westcampus noch andere Eingänge gibt. Obwohl ich die Außenmauer abgelaufen bin, habe ich keinen gefunden, zumindest keinen offenen. Möchte ich auf die Straße hinter der Westmauer kommen, muss ich also tatsächlich immer den Umweg über das Haupttor an der Ostmauer nehmen und südlich um den Campus herumlaufen, ein Weg von etwa einer Viertelstunde bei zügigem Gehen. Aber dafür können wir uns dank dieser Mauer um so sicherer fühlen. Hach ... Vermutlich hat mich dieser Umweg aber bisher abgehalten, Erkundungen auch mal in westlicher Richtung zu unternehmen. Zeit, das zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währendich noch auf dem Campus zwischen den Wohnhäusern umherwanderte, kam ich in der Südwestecke an einem winzigen haus vorbei. Ein mann kam gerade heraus und ging weg. Durch ein Fenster konnte ich eine der Frauen erkennen, die bei uns im Studentenheim putzen. Das Haus war aus, wie es schien, unverputzen Ziegeln gebaut; es war ungefähr zwei mal zwei Meter in der Fläche groß, etwa ein Drittel meines Doppelzimmers. Durch das Fenster konnte ich ein Doppelstockbett erkennen, vor dem anderen Fenster türmten sich Kleidung, Stoff, Gerümpel. Ich fragte mich, ob sie dort zu zweit wohnten, zu dritt ... Kein Grund zwar, sich schuldig zu fühlen, denn es ist nichts an dieser Situation, was verschuldet wäre. Aber ein Moment, in dem man sich fragt, womit man das Glück, das man insgesamt so hat, eigentlich verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wanderte also Richtung Westen, die Neubauten verschwanden, ich lief über ein großes, dunkles Feld, eine Brücke und eine Straße entlang, als ich in der Ferne Hohe Häuser und große Leuchtreklame ausmachte. Je nähe ich kam, desto monströser wurden diese Bauten, bis ich schließlich vor einem Gebäudekomplex stand, der sich eine ganze Straße hinunterzog. Yansha Youyi Shangcheng - Nordhebei-Freundschafts-Einkaufsstadt, ein Name, der nicht übertrieben ist. Gegen diesen Komplex wirkt das KadeWe wie ein Tante Emma Laden. Ich brauchte eine Ewigkeit, um überhaupt über den Parkplatz zu kommen. Drinnen kam ich über die Schmuck- und Anfänge der Modeabteilung kaum hinaus. Schrecklich groß, schrecklich schick, schrecklich teuer, auch für europäische Verhältnisse. Wer hier einkaufen geht, muss es ziemlich haben, und ein Laden dieser Größe scheint zu sagen, dass es hier viele Leute gibt, denen es gut genug geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Nachhauseweg dann wieder eine Zimmer an der Straße, die Größe einer Abstellkammer, Wohn- und Schlafraum, ein vor die Tür gestellter, mit Lappen bedeckter Tisch das Geschäft: Fahrradreparateure, Wasserlieferanten, Kleinarbeitsvermittler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist leicht, während der Zeit in Beijing nur auf den Wegen zu bleiben, die für Ausländer vorgesehen sind. Die hellausgeleuchteten Straßen enden mit den Neubauten und Geschäftszentren. Aber da ist noch ein anderer Teil von Beijing, überraschend unauffällig für seine Größe, doch in stärkstem Kontrast zur Glitzerwelt, die man als vorübergehender Besucher zu sehen bekommt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-912908007376159697?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/912908007376159697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=912908007376159697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/912908007376159697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/912908007376159697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/abendspaziergang.html' title='Abendspaziergang'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-8567243449695645533</id><published>2007-02-03T11:50:00.000+08:00</published><updated>2007-02-03T14:33:48.266+08:00</updated><title type='text'>Kurzer Zwischenbericht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Nachdem der letzte Eintrag jetzt aus verschiedenen Gründen über einen Monat zurückliegt, wird es Zeit, sich mal wieder zu melden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die längere Internetabstinenz gibt es mehrere Gründe: Zum einen haben die gekappten Leitungen vor der Küste Taiwans und die darauf folgende Limitierung des Internetverkehrs durch die Regierung jegliches Arbeiten im Netz nahezu unmöglich gemacht. Eine Seitenaufbaudauer von - wortwörtlich - Stunden (wenn überhaupt), eine Verbindungsgeschwindigkeit, die einen sich voller Wehmut in die Zeiten eines 28k-Modems zurück sehnen lässt, Emailprogramme, die mit Mails und Anghängen größer als 5 KB nicht zurecht kommen ... kurz: ein großer Haufen Affenpupu! Montag verkündete die Regierung dann stolz, die Reparaturarbeiten seien beendet, die Limitierungen aufgehoben und der normale Betrieb könne wieder aufgenommen werden. Dass bedeutet: Ab sofort wird der Internetverkehr wieder nur noch durch die regulären Zensurmechanismen behindert, nicht mehr durch die Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen standen die Prüfungen vor der Tür, für die es noch einmal besonders zu lernen galt, und tatsächlich sind die Ergebnisse ein wenig besser als die der Semesterzwischenprüfung, was zeigt, dass es schon kleine Fortschritte gibt. Nicht, dass es mir so, wie es gerade läuft, genügen würde. Aber zumindest ein kleines Erfolgserlebnis, wenn ich es mit dem Stand vom Anfang vergleiche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist sonst so in der Zwischenzeit passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvester habe ich mit Kevin, Carla, Sandra und noch ein paar anderen verbracht, wobei der Abend mit jeder Veränderung der Lokalität (wovon es einige gab in dieser Nacht) merkwürdiger wurde. Den Beginn des Abends bildete ein Besuch in einem Pizzarestaurant in der Nähe des Wudaokou. Normalerweise sind die Pizzas (Oder Pizzen? Ich krieg das nicht rein!) in China ziemlich fad, die koreanischen noch schlimmer, aber hier hat es uns so gut geschmeckt, dass wir noch eine zweite Runde nachlegten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQiLZ929nI/AAAAAAAAABM/tZpoT7k1AAE/s1600-h/2006-12-31_Neujahr1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQiLZ929nI/AAAAAAAAABM/tZpoT7k1AAE/s400/2006-12-31_Neujahr1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027180663396562546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollten uns später mit Sandra, ihrer Freundin und ihren Freunden in einer Bar in der Nähe meiner Uni treffen, doch da es noch zu früh war, fuhren wir zuerst noch in Richtung Osten in die Nähe des Houhai in eine Reggeae-Bar, deren Besitzer irgendwie ein Bekannter von Carla ist. Dort gab es an diesem Abend Live-Musik, guten depressiven Suizidal-Rock in einer Lautstärke, wie man sie zum Ertauben einfach braucht. Nach einer guten Stunde machten wir uns auf zurück in Richtung meiner Uni, wo wir uns mit den anderen dann schließlich in der Bar trafen, in auch der sehr viele andere, wesentlich jüngere Studenten feierten. Mau. Die Preise war ohnehin unrealistisch überzogen, für Männer noch höher, so dass Kevin und ich mindestens 36 Liter Cola hätten trinken müssen, damit es sich rentiert (wahlweise auch ein paar der depressiven Ziergoldfische verspeisen). Da wir mindestens ein Jahrzehnt älter als der Schnitt waren, hielten wir es auch da nicht lange aus. Sandra und ihre Freundin wollten tanzen gehen, Carla wollte auch noch irgendwas machen, und irgendwie rangen wir uns dann dazu durch, in einen Klub zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQiLZ929oI/AAAAAAAAABU/_hTo40RPRm4/s1600-h/2006-12-31_Neujahr2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQiLZ929oI/AAAAAAAAABU/_hTo40RPRm4/s400/2006-12-31_Neujahr2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027180663396562562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer in kürzester Zeit Körperkontakt mit möglichst vielen fremden Menschen haben möchte, findet so ein Gedränge sicher prickelnd. Ich habe nur kurz versucht, mal ein paar Meter weit hinein zu gehen. Nach altem europäischem Recht hätte ich anschließend mindest 15 mal heiraten müssen, zu zwei Dritteln Männer. Während sich Sandra und ihre Freundin ins Getümmel stürzten (und danach auch nicht mehr gesehen wurden), blieben wir anderen lieber draußen, wo Kevin und ich gebratene Auberginen bei einem damit katastrophal überforderten Straßenkoch bestellten und den Besoffenen/Bekifften Klubbesuchern beim Ersticken an ihrem eigenen Erbrochenen zukuckten. - Wenn ich manchmal Zweifel habe, ob ich nicht doch was verpasse, wenn ich in der Regel auf solche Sachen verzichte, ist so ein Event bestens dazu geeignet, mir zu versichern, dass diese Sorge unbegründet ist. Trotzdem war es nett, den Abend mit Freunden verbracht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die anschließende Zeit war hauptsächlich vom Prüfungslernen und dem regulären Stoff bestimmt. Nennt mich Streber, aber ich möchte hier wirklich was lernen. Nur leider fliegt es mir nicht so zu wie anderen, deshalb ist das Lernen sehr zeitaufwendig (aber es macht mir auch Spaß). Die Ergebnisse der Prüfung waren diesmal deshalb vielleicht auch etwas besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Urlaub traf ich mich noch mit Deng und Zhu Laoshi, um mir von ihnen ein paar Tips über die sehenswertesten Orte in Beijing zu holen. Natürlich hätte ich mir das selbst raus suchen können, aber ich wollte mich auch mal wieder treffen. Wir trafen uns in einem modernen Teehaus (traditionelle scheint es in Beijing keine zu geben, aber ich halte die Augen offen), wo die beiden mich - schon wieder! - einluden (es war schon bezahlt, bevor ich kam). Wir verabredeten auch, dass wenn wir uns z.B. das daoistische Kloster &lt;em&gt;Baiyunguan&lt;/em&gt; anschauen würden, sie Interesse daran hätten, mitzukommen. Dazu kam es dann leider doch nicht, aber vielleicht holen wir das auch zusammen mit Kevin nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über den anschließenden Urlaub mit Nicole werdet Ihr zuhause sicher bald aus erster Hand etwas hören. Unser Hotel in der Shuangqinglu war wirklich nicht schlecht, wenn man nicht allzu große Zimmer braucht (worauf man, wenn man viel unterwegs ist, eigentlich ganz gut verzichten kann), wenngleich es auch ziemlich ab vom Schuss liegt (aber dafür auch relativ preisgünstig ist). Die Gegend ist allerdings "gewöhnungsbedürftig" und nicht unbedingt das, was Touristen zu empfehlen wäre, für Sinologen mit ein wenig Hunger nach Erfahrung abseits der für Ausländer gedachten Wege allerdings empfehlenswert - ein paar Schritte abseits der Hauptstraße in die schmalen Gassen zwischen zerfallende Behausungen und merkwürdige "Läden" können manchen die Augen öffnen und lassen einen die euphorischen (Selbst-)Darstellungen, wie sie über die offiziellen Kanäle und häufig auch die deutschen Medien immer wieder popularisiert werden, aus einem anderen Blick sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir an Sehenswürdigkeiten in dieser Zeit sahen, war mir zur Hälfte schon bekannt und ich habe auch früher hier schon Bilder gepostet. Für unsere Tour zu Großen Mauer am ersten Tag wählten wir diesmal nicht &lt;em&gt;Badaling&lt;/em&gt;, sondern &lt;em&gt;Mutianyu&lt;/em&gt;, einen weiter abgelegenen und nicht so gut besuchten Abschnitt der Mauer. An diesem Tag allerdings war es wirklich äußerst ruhig. Kaum ein Mensch war da, man konnte auf der Mauer tatsächlich einzelne Vögel in weiter Ferne hören - für deutsche Ohren klingt das vielleicht nach nichts besonderem, aber wenn man eine Weile hier in Beijing gelebt hat, sieht man die Dinge anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn0p929uI/AAAAAAAAACM/oZiIDgWHR6c/s1600-h/urlaubsbilder01.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn0p929uI/AAAAAAAAACM/oZiIDgWHR6c/s400/urlaubsbilder01.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027186869624305378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich als Dolmetscher/Fremdenführer hier beginnend noch am meisten gestresst hat, waren die dauernden Verhandlungen um den Preis irgendwelcher Sachen, beginnend mit den Transportkosten bis hin zu den Klimbim-Artikeln für Touristen. Auf der Hut sein muss man immer, denn hier versucht einen beinahe jeder radikal abzuzocken, und dass Ausländer nicht den Überblick wie die Einheimischen haben wird hier oft gnadenlos ausgenutzt. Im Laufe der Tage wurden wir darin aber immer besser, und am Schluss machte das Um-den-Preis-Feilschen Nicole selbst wohl ziemlichen Spaß, aber es ist ist immer auch ein Glücksspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den nächsten Tagen besuchten wir den Beijinger Zoo und das Auquarium (auch hier war so gut wie niemand), den &lt;em&gt;Yiheyuan&lt;/em&gt; (neuen Sommerpalast), wo ich endlich mal die Gelegenheit hatte, auch auf den Berg zu steigen (der Blick dahinter ist allerdings ernüchternd, denn dann erkennt man, dass man die ganze Zeit nur in einer kleinen grünen, künstlichen Oase mitten in der großen schmutzigen Stadt verweilte). Der gesamte See war zum Großteil ausgetrocknet und zugefroren - interessant, wenn man den Garten im Sommer kennen gelernt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn0p929vI/AAAAAAAAACU/RLrREmzxzn4/s1600-h/urlaubsbilder05.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn0p929vI/AAAAAAAAACU/RLrREmzxzn4/s400/urlaubsbilder05.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027186869624305394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn05929wI/AAAAAAAAACc/QmYRmqem-VQ/s1600-h/urlaubsbilder04.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn05929wI/AAAAAAAAACc/QmYRmqem-VQ/s400/urlaubsbilder04.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027186873919272706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den weiteren besuchten Sehenswürdigkeiten zählten der &lt;em&gt;Beihai&lt;/em&gt;-Park und der &lt;em&gt;Yonghegong&lt;/em&gt; Lama-Tempel. Leider machte uns eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung, und da Nicole auch vorübergehend ihren Geschmackssinn verlor, hätte der Einladung zum Essen von Deng Laoshi zu folgen auch keinen Sinn gemacht. Vielleicht holen wir das aber eines Tages nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn05929xI/AAAAAAAAACk/o2HzfNU3WTs/s1600-h/urlaubsbilder03.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn05929xI/AAAAAAAAACk/o2HzfNU3WTs/s400/urlaubsbilder03.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027186873919272722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn05929yI/AAAAAAAAACs/2qJwLCJvkVA/s1600-h/urlaubsbilder02.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQn05929yI/AAAAAAAAACs/2qJwLCJvkVA/s400/urlaubsbilder02.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027186873919272738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQoa5929zI/AAAAAAAAADI/4jXUC5W83Dg/s1600-h/urlaubsbilder06.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQoa5929zI/AAAAAAAAADI/4jXUC5W83Dg/s400/urlaubsbilder06.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027187526754301746" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder im Studentenheim gibt es jetzt noch einiges zu tun: Zum einen muss ich noch einiges für den DAAD schreiben, zum anderen habe ich mir fest vorgenommen, diese Ferien nicht zu verbummeln, sondern mal wirklich was zu tun (also so wie immer aber &lt;em&gt;wirklich&lt;/em&gt; wirklich dieses Mal). Der Ausflug nach Harbin fällt aus, da Kevin bereits während unseres Urlaubs fuhr, da es keine verlässlichen Angaben über die Dauer des Eislampenfestes zu geben scheint und er es auch nicht verpassen wollte. Aber vielleicht unternehmen wir noch etwas anderes. Fürs erste habe ich allerdings noch einiges dringenderes zu erledigen. Eigentlich ist die Atmosphäre dafür hier gerade sehr gut: Die meisten Studenten scheinen für das Frühlingsfest nach Hause gefahren zu sein oder reisen umher, und das Haus wäre eigentlich ruhig, gäbe es da nicht ein paar kiffende, dauerbesoffene russische Studenten auf meinem Flur, die von 16 Uhr (also wenn sie aufstehen) bis fünf Uhr früh Musik in einer Lautstärke hören, die die Tasse auf meinem Tisch klirren lässt (und die Tasse ist aus Metall), auf dem Flur um drei Uhr nachts Fussball spielen, oder einfach nur brüllen oder stundenlang an eine Tür hämmern, weil sie ihre Karte vergessen haben, der drinnen aber so zu ist, dass er es einfach nicht mehr peilt. Ich hingegen schon. Was dazu geführt hat, dass ich die Nächte nach dem Urlaub bisher nicht wirklich geschlafen habe, sondern gelesen oder ferngesehen. Und so geht das mit dem Bummeln wieder los ... :-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, und auf dem Weg zur Weltherrschaft hat Google nun auch Blogger gekauft. Für eine Menge überflüssigen Schnickschnacks und ein "viel besseres und einfacheres Handling" (solange man nicht selbst kreativ werden möchte, sondern vorgegebenen Mustern folgt - ansonsten lernt man besser zwei neue Programmiersprachen) muss man eigentlich nichts machen außer alle Daten freigeben, mit Minimum-Sicherheitsstufe surfen und sich verpflichten, eine Webcam für Googel zu installieren, die auch nachts läuft. Dafür werde ich zwar jedes Mal rausgekickt, wenn ich mehr als zwei Bilder hochlade, aber nothing's perfect, was? - Im ernst: Überlegt euch gut, ob ihr euer Blog updaten wollt. Es ist nicht alles besser.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-8567243449695645533?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/8567243449695645533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=8567243449695645533' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/8567243449695645533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/8567243449695645533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2007/02/kurzer-zwischenbericht.html' title='Kurzer Zwischenbericht'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_rgt1IH08KJE/RcQiLZ929nI/AAAAAAAAABM/tZpoT7k1AAE/s72-c/2006-12-31_Neujahr1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-5051288536105678513</id><published>2006-12-30T13:23:00.000+08:00</published><updated>2007-01-19T13:26:32.308+08:00</updated><title type='text'>Erster Schnee</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNSJNlAI/AAAAAAAAAAM/FNWVdB8hwaA/s1600-h/2006-12-30_Schnee1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNSJNlAI/AAAAAAAAAAM/FNWVdB8hwaA/s400/2006-12-30_Schnee1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5021608370726867970" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNSJNlBI/AAAAAAAAAAU/rGrOQXpEMPI/s1600-h/2006-12-30_Schnee2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNSJNlBI/AAAAAAAAAAU/rGrOQXpEMPI/s400/2006-12-30_Schnee2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5021608370726867986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNiJNlCI/AAAAAAAAAAc/QIZGYmuGgP4/s1600-h/2006-12-30_Schnee3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNiJNlCI/AAAAAAAAAAc/QIZGYmuGgP4/s400/2006-12-30_Schnee3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5021608375021835298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNiJNlDI/AAAAAAAAAAk/CcLjdrH6u9s/s1600-h/2006-12-30_Schnee4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNiJNlDI/AAAAAAAAAAk/CcLjdrH6u9s/s400/2006-12-30_Schnee4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5021608375021835314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-5051288536105678513?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/5051288536105678513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=5051288536105678513' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/5051288536105678513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/5051288536105678513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/12/erster-schnee.html' title='Erster Schnee'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_rgt1IH08KJE/RbBWNSJNlAI/AAAAAAAAAAM/FNWVdB8hwaA/s72-c/2006-12-30_Schnee1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116697530126553274</id><published>2006-12-24T23:38:00.000+08:00</published><updated>2006-12-25T00:47:10.940+08:00</updated><title type='text'>Shengdanjie kuaile!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Eigentlich wollte ich gestern hier noch einen Eintrag verfassen über geldgierige Angestellte, Paragraphenreiterei und die niederträchtige Kombination aus beidem, die hier das eine oder andere Mal den Berzeker in mir triggern. Letztendlich bin ich aus Gründen der Zeit und Arbeit nicht dazu gekommen. Wäre ich es, dann wäre der heutige Beitrag dazu ein absoluter Kontrast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deng Laoshi hatte mich für heute zu sich und seiner Familie nach Hause zu einer kleinen Weihnachtsfeier eingeladen, und in dieser Umgebung ist sich weiter zu ärgern absolut keine leichte Aufgabe. Irgendwie scheinen die Dengs die positiven Clichés über China zu verkörpern. Die Ruhe und Ausgeglichenheit, die von Deng und Zhu Laoshi ausgestrahlt wird, hat schon beinahe etwas Meditatives, dabei ist die Atmosphäre alles andere feierlich, sondern vielmehr ziemlich fröhlich. Zudem sind sie manchmal so spendabel, dass es einen schon in Verlegenheit bringen kann. Tatsächlich brauche ich bei all dem Obst und den Schokosnacks, die ich als Weihnachtsgeschenk und Proviant für unterwegs mitbekommen habe, wohl die nächste Woche nicht mehr einkaufen zu gehen (au, mein Rücken). In diesem Fall aber konnte ich mich ein bisschen revanchieren, weil ich für Meimei, Deng Laoshis Enkelin, einen superweichen Berliner Bären aus Stoff und ein großes chinesisches Buch über alle möglichen Tiere mitgebracht habe, das neben vielen Bilder auch kurze Texte enthält - vielleicht das richtige, wenn sie in die Schule kommt und anfängt, lesen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen vom Spaß des Zusammenseins war das ganze auch eine gute Tingli-Übung, auch wenn es doch eher wenig war, was ich verstanden habe (aber das Lernen hier zahlt sich schon aus). Wir waren zusammen in einem Restaurant und haben einige für mich neue Sachen ausprobiert - ich wünschte nur, ich hätte mir die Namen merken können, verflixt! Es werden aber auch insgesamt mehr Wörter, die ich verstehe, und manchmal erfasse ich sogar den ganzen Sachverhalt ;-) Zum Beispiel wurde Meimei nach dem idealen &lt;em&gt;Baimawang&lt;/em&gt;, den Prinz auf dem weißen Pferd also, gefragt und ob er z.B. wie Deng Laoshi sein könne. Aber der wäre zu alt. Whuiii! Aber ich hätte auch keine Chance, denn "Baimawang meiyou huzi"! Tja, aber ich mag meinen Bart grad so. Nichts zu machen also ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/499784/2006-24-12_SDJ02.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/426601/2006-24-12_SDJ02.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der anschließende Abend mit der Familie zu Hause gehörte dann Meimei, die ein richtiges Programm mit einigen kurzen Klavierstücken aufführte (und sie machte das wirklich ziemlich gut), später noch etwas sang, im Elfenschmetterlingskostüm zu "Für Elise" tanzte und schließlich etwas mit Karten vorzauberte und mit imaginärem Essen bewirtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/255802/2006-24-12_SDJ03.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/827277/2006-24-12_SDJ03.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/766757/2006-24-12_SDJ01.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/655915/2006-24-12_SDJ01.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Chance für mich, die chinesischen Familienverhältnisse mit ihren hundertzwanzig unterschiedlichen Bezeichnungen für jede Möglichkeit (jetzt schon) auf die Reihe zu bekommen. Dengs Sohn war noch in Japan, und auch Duan Laoshi hatte leider keine Zeit. Dafür lernte ich einige andere Mitglieder der Familie kennen, deren Namen ich hoffentlich beim nächsten Mal noch weiß (aber nicht darauf spekulieren würde).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/76020/2006-24-12_SDJ04.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/749275/2006-24-12_SDJ04.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deng sagte auch, dass er sich freuen würde, die anderen Studenten, die hier sind, mal zu treffen. Sobald Kevin und Carla ihre Prüfungen hinter sich haben, sollten wir das auf jeden Fall ins Auge fassen. Zwischen all dem Stress und manchem Ärger war das mal ein richtig toller Tag! Frohes Fest und Shengdanjie kuaile Euch allen da drüben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116697530126553274?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116697530126553274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116697530126553274' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116697530126553274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116697530126553274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/12/shengdanjie-kuaile.html' title='Shengdanjie kuaile!'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116677492131810729</id><published>2006-12-20T16:06:00.000+08:00</published><updated>2006-12-22T17:36:14.183+08:00</updated><title type='text'>Weihnachten in der deutschen Botschaft</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Am selben Abend hatte der deutsche Botschafter, &lt;a href="http://www.peking.diplo.de/Vertretung/peking/de/02/Botschafter__und__Abteilungen/Behoerdenleiter__CV.html"&gt;Dr. Volker Stanzel&lt;/a&gt;, der wirklich sehr sympatisch wirkt, noch eine Weihnachtsfeier für die deutschen Studenten in Beijing gegeben. Es gab eine kurze Ansprache, viele Weihnachtslieder und ziemlich leckeres Essen, mal nicht nur chinesisch, was bei aller Liebe auf Dauer auch ein bisschen anstregend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/231350/2006-19-12_WDB01.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/312032/2006-19-12_WDB01.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/255703/2006-19-12_WDB02.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/638451/2006-19-12_WDB02.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Fotos von mir prinzipiell nichts zu werden scheinen, hier ein nur mäßig Überbelichtetes: Tobias mit dem Botschafter und dessen Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/44824/2006-19-12_WDB03.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/280665/2006-19-12_WDB03.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116677492131810729?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116677492131810729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116677492131810729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116677492131810729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116677492131810729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/12/weihnachten-in-der-deutschen-botschaft.html' title='Weihnachten in der deutschen Botschaft'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116677399558758295</id><published>2006-12-19T15:36:00.000+08:00</published><updated>2006-12-22T17:54:09.330+08:00</updated><title type='text'>Weihnachtsneujahrswettkampf</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Auch wenn Weihnachten und Neujahr in China viel weniger bedeutsam sind als im Westen, heißt das nicht, dass sie hier nicht zur Kenntnis genommen würden. Für die Führung der Beiwai war es beispielsweise Grund genug, einen Neujahrsweihnachtswettkampf anzuordnen. Und weil Weihnachten somit politisches Programm ist, wurde es auch knallhart durchgezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Idee ist, dass jede Klasse einen selbstgewählten Act aufführt, sei es Gesang, Tanz oder Schauspiel. Als Anreiz sollte es auch etwas zu gewinnen geben. Da ich mich von Beginn an kategorisch weigerte, daran teilzunehmen, machten es die anderen (oder einige der anderen) ohne mich, und sie haben es wirklich gut gemacht. - Und manchmal kann selbst so ein verweigerter Weihnachtsfestwettstreit zu etwas gut sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/317772/2006-19-12_bloggercomstinkt.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/744524/2006-19-12_bloggercomstinkt.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wettstreit war so, wie man es in etwa erwarten durfte: Schlecht organisiert, chaotisch und dass viele nur dem Zwang der Stunde gehorchten und etwas aufführten, weil sie mussten, ist wohl auch keine Überraschung. Man kann allerdings nicht sagen, dass sich nicht viele auch große Mühe gegeben hätten, und dabei herausgekommen sind mehrere wirklich nicht schlechte Beiträge (besonders in Anbtracht der kurzen Zeit).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/405141/2006-19-12_bloggercomstinkt2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/773594/2006-19-12_bloggercomstinkt2.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Stück wird z.B. Jesus verprügelt und der Weihnachtsmann deprimiert. Aber der Cheerleaderengel war ganz nett. Leider war GOTT der einzige, der ein Mikrophon hatte ...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/592391/2006-19-12_SDJBS03.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/779797/2006-19-12_SDJBS03.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beiträge, die mir am besten gefallen haben, waren zwei kurze Stücke einer D-Klasse über Chabuduo-Xiansheng ("Herr Beinahe"), ein sehr amüsantes Stück über einen Mann, der alles in seinem Leben "cha-bu-duo" macht und wohl auf einer kurzen Story von Hu Shi beruht (muss ich noch herausfinden). Der andere Beitrag war der unserer Klasse, die eine Chengyu-Gushi, also eine Geschichte zu einem chinesischen Sprichwort szenisch umsetzten. &lt;em&gt;Ziji Maodun&lt;/em&gt; heißt "sich selbst widersprechen", wörtlich aber "selbst Speer-Schild": Ein Straßenhändler preist seine Speere als unaufhaltsam und jeden Schild durchdringend an, im selben Atemzug aber auch seine Schilde als undurchdringlich, bis ihn jemand auf diesen Widerspruch aufmerksam macht. Obwohl es nicht sehr lange dauerte, war es ziemlich unterhaltsam, hauptsächlich getragen von Chengtian in der Rolle des Händlers, einem Japaner mit einer echten Begabung für Komisches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/553403/2006-19-12_SDJBS04.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/644840/2006-19-12_SDJBS04.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/753842/2006-19-12_SDJBS05.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/258113/2006-19-12_SDJBS05.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/555244/2006-19-12_SDJBS06.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/777531/2006-19-12_SDJBS06.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Preisverleihung war undurchsichtig, wie man es erwarten durfte: Niemand wusste, nach welchen Kriterien bewertet wurde, noch wer eigentlich bewertete. Unsere Klasse hat den zweiten Preis gewonnen in irgendeiner der Kategorien, aber so ganz haben wir auch nicht herausbekommen können, wer eigentlich den ersten Preis gewann, noch nach welchen Kategorien die Aufführungen eingeteilt wurden. Kurz: Es war alles mehr als chaotisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/902017/2006-19-12_SDJBS07.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/265905/2006-19-12_SDJBS07.jpg" border="0" /&gt; &lt;/a&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nicht direkt Involvierter bin ich über diese Veranstaltung ein bisschen ins Nachdenken gekommen. Die starke Überwachung und Zensur, die es in China gibt, hat auf der anderen Seite mit dem Problem zu kämpfen, dass generelle Kontrolle die Menschen geistig und auch in bezug auf Eigeninitiative immobil macht. Für ein vitales System ist die Frage, wie man Menschen anspornen und motivieren kann, entscheidend. Einer dieser Anreize scheint die Option, viel Geld zu verdienen zu sein, China ist so kommerziell, dass es manchmal einfach zum kotzen ist. Eine andere Methode bilden die zahllosen verordneten Wettkämpfe. Unser Ausflug zum Xiangshan war eigentlich als Bergsteigewettkampf gedacht (was uns allerdings herzlich egal war). Geht es um die Auswertung von Hausaufgaben oder Klausuren, zieht der Lehrer Vergleiche mit anderen Klassen. Leistungen sind noch immer individuell, wenn es manche Studenten vorziehen, 80% der Unterrichtszeit zu schlafen oder zu feiern, ist das allein deren Problem. Sollte man sich mit ihren Prüfungsergebnissen dann trotzdem "identifizieren"? Kristian berichtete von seiner Uni, dass sein Lehrer dort jede Stunde als Wettkampf zu gestalten versucht. Die Schüler unterlaufen dieses Vorhaben meist. Entscheidend ist der Gedanke, dass den Leuten beigebracht werden soll, sich als Kollektiv zu fühlen und den individuellen Charakter zurückzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde diesen Gedanken in zwei Beziehungen interessant: einmal in bezug auf die Frage, wie sich Gruppen und Massenbewegungen konstituieren, wie es zum Beispiel in Ländern wie China möglich sein kann, die Menschenmassen für &lt;strong&gt;ein&lt;/strong&gt; Interesse auf die Straße zu bekommen, auf der anderen Seite auch im Hinblick auf die Frage, wie sich die Gruppe als solche begreift und deren Abgrenzungskriterien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lust auf den Aufführungswettbewerb hatte ursprünglich keiner, geweigert haben sich alle dann aber doch nicht, sei es aus Furcht vor Konsequenzen (die aber nicht einmal herauszufinden versucht wurden) oder einfach, weil man diese Entscheidung nicht als die eigene erkannte. Mit der Überwindung und dem anschließenden Erfolgserlebnis, es hinter sich gebracht und eventuell noch einen Preis gewonnen zu haben (in unserem Fall für zwei Leute Tütensuppen, ein Dartbrett oder für die ersten einen Stoffhasen), stabilisiert sich die Gruppe und isoliert auf Dauer die, die sich weigern. Das Sich-Fügen unter die Vorgabe wird belohnt.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das ist im Einzelfall nichts schlimmes, vielleicht ist etwas Zwang in manchen Fällen auch nicht vekehrt. Ein Problem für die Individuen kann es aber werden, wenn in allen Bereichen der Gesellschaft so vorgegangen wird. Dass dabei spielerisch vorgegangen und belohnt wird gehört zum Dressurmechanismus. Es funktioniert nur, wenn man als Gruppe arbeitet. Ich glaube, ich habe das Danwei-Prinzip der chinesischen Gesellschaft erst hier verstanden: Früher dachte ich, dass es sich dabei einfach um eine Einheit aus Arbeits- und Lebensmittelpunkt in einigen Betrieben handelt. Aber es ist mehr ein Raster, das die ganze chinesische Gesellschaft durchzieht - oder durchziehen soll - und die Menschen zu Gruppen zusammenfasst, aus denen auszubrechen heute vielleicht nicht mehr bestraft wird, aber zumindest noch isoliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind nur kurze Überlegungen, die einem hier andauernd kommen und die alle aufzuschreiben einfach auch die Zeit fehlt. Auch aus diesem Grund ist es unverzichtbar, hierher zu kommen und sich ein Bild vor Ort zu machen. Und manchmal bringt "Nein" zu sagen einen auf ganz neue Ideen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116677399558758295?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116677399558758295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116677399558758295' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116677399558758295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116677399558758295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/12/weihnachtsneujahrswettkampf.html' title='Weihnachtsneujahrswettkampf'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116633259915299142</id><published>2006-12-07T13:11:00.000+08:00</published><updated>2006-12-22T15:35:18.673+08:00</updated><title type='text'>... und die Straßen von Beijing</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Und hier noch ein paar Beijinger Impressionen von einem Spaziergang durch die Stadt: Vor dem geologischen Museum versucht sich Kevin an einem Hinkelstein, und ich schwör er hat ganz leicht gewackelt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/752204/2006-06-12_Beijing01.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/517358/2006-06-12_Beijing01.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beijinger Verkehr und Oberleitungskabelsalat. In dieser Straße nicht weit vom Bai Tasi gibt es hauptsächlich Schmuck und Brautmode. Ein Geschäft, in das wir dann doch mal rein mussten, war sehr ungewöhnlich: Ein christliches Devotionaliengeschäft. Für ein paar Minuten haben wir uns wie im Bibel-Belt-Drugstore gefühlt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/939453/2006-06-12_Beijing02.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/537306/2006-06-12_Beijing02.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Tor in Form eines zerbrochenen Regenbogens. Sehr symbolträchtig. wenn ich es nur deuten könnte ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/590754/2006-06-12_Beijing03.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/659105/2006-06-12_Beijing03.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Leute ließen Drachen steigen. Denkt man sich den Verkehrslärm weg, wirkt diese Abendstimmung fast romantisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/313935/2006-06-12_Beijing04.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/707625/2006-06-12_Beijing04.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein typisches Beijinger Bild: breite Straßen und lange Reihen monumentaler Bauten, die schon bald im Dunst der Stadt verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/285965/2006-06-12_Beijing05.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/620572/2006-06-12_Beijing05.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116633259915299142?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116633259915299142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116633259915299142' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116633259915299142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116633259915299142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/12/und-die-straen-von-beijing.html' title='... und die Straßen von Beijing'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116633046596073646</id><published>2006-12-06T12:28:00.000+08:00</published><updated>2006-12-25T09:27:18.770+08:00</updated><title type='text'>Bai Tasi</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Mit einiger Verspätung nun auch noch dieser Eintrag: Hab mich am 06.12. mal mit Kevin getroffen. Die Entfernungen in Beijing sind wesentlich größer als in Berlin, und sich irgendwo zu treffen ist für so faule Säcke wie uns manchmal einfach tai mafan. Um so netter, dass wir es nun doch mal auf die Reihe bekommen haben. Angesehen haben wir uns ein buddhistisches Kloster in der Nähe des Lu-Xun-Museums, den "Bai Ta Si".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/965908/2006-06-12_Baitasi01.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/41296/2006-06-12_Baitasi01.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Schrein am Eingang des Klosters sitzt ein fröhlicher Wohlstandsbuddha. - Es ist wirklich deprimierend, dass man auch nach drei Jahren noch mit einem nur aus acht Zeichen bestehenden Schild solche Probleme haben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/903992/2006-06-12_Baitasi02.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/763705/2006-06-12_Baitasi02.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessante Bäume ... Es wundert mich immer wieder, wie in Beijing überhaupt Pflanzen wachsen können: Der Boden ist steinhart und knochentrocken und es regnet so gut wie nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/193742/2006-06-12_Baitasi03.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/601908/2006-06-12_Baitasi03.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Glocke ist sowas wie ein Cheat im Computerspiel: Erlösung und Erleuchtung kann hier statt durch langwierigen, freudlos-asketischen Lebenswandel durch Läuten der Glocke erlangt werden (Benutze Baumstamm auf Glocke) - gehen Bahres, versteht sich. Ein mal läuten kostet allerdings nur einen Kuai, und man steigt in der Erlösungshierarchie gleich einen ganzen Level auf. Neun mal dagegenschlagen ist das Maximum, und man hat damit laut erklärendem Schild den Freifahrtscheins ins Nirvana so gut wie sicher und ist dafür nur zehn Kuai ärmer (klingt mehr als fair für mich). Was passiert, wenn man die Glocke ein zehntes mal bongt, war uns nicht klar. Nachdem wir ein Stück weiter gegangen waren, hörten wir jemanden die Glocke leuten - acht mal, was uns sehr vernünftig vorkam. Wenigstens ein Level sollte man sich als Motivation fürs Leben übrig lassen. Als Erleuchteter mit absoluter Klarheit über die Erde zu wandeln wäre wirklich zu langweilig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/448090/2006-06-12_Baitasi04.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/927878/2006-06-12_Baitasi04.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese interessant aussehenden Gefäße sind für Weihrauchopfer gedacht. Vermutlich aus brandschutztechnischen Gründen weist ein großes Schild daneben allerdings darauf hin, dass das Abbrennen von Räucherstäbchen verboten sei, was die Atmosphäre natürlich ziemlich schmälert. Trotzdem kaufen die Leute ihre Stäbchen und werfen sie unangezündet in den Behälter. Auf diese Weise könnte man sie eigentlich immer wieder verkaufen, ähem ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/963616/2006-06-12_Baitasi05.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/505988/2006-06-12_Baitasi05.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/247909/2006-06-12_Baitasi06.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/995535/2006-06-12_Baitasi06.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihrauchstäbchen werden auch in die entsprechenden Halter vor den in verschiedenen Hallen platzierten Buddhafiguren gesteckt. Vor diesen Statuen liegen Kissen auf dem Boden, auf die sich die Leute niederknien können, wenn sie zu den entsprechenden Heiligen beten. Ich kenne die Figuren nicht alle, aber der rechte der dreien ist offenbar eine Art Medizinbodhisattva, den man vielleicht in Krankheitsfällen anrufen kann. Obwohl ich eigentlich kaum damit gerechnet habe, kam während unseres Besuchs einige Leute, für die diese Religion offenbar kein Relikt vergangener Zeiten war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/884242/2006-06-12_Baitasi07.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/31046/2006-06-12_Baitasi07.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den Wänden sind noch weitere, von der Bedeutung offenbar eher nachgeordnete Heiligenfiguren aufgestellt. Die Glaswand bildet mit zwei Seitenwänden und der steinernen Rückwand jeweils einen Behälter um die Figuren. Was man vielleicht im Foto nicht gut erkennen kann: Diese Behälter sind etwa zu einem Drittel gefüllt mit Geld. Das asiatische Verhältnis der Gläubigen zu den Objekten ihrer Verehrung ist weit pragmatischer als das in den monotheistischen Religionen der Fall wäre: Will man die Heiligen um etwas bitten, muss man dafür blechen. Selbstverständlich spielen auch im Christentum und allen anderen Religionen finanzielle Aspekte eine entscheidende Rolle, auch wenn man sich dort alle Mühe gibt, diesen Aspekt zu verschleiern. Aber die Direktheit, in der sich hier der kommerzielle Charakter der Religion offenbahrt, ist für westliche Augen schon recht gewöhnungsbedürftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/264810/2006-06-12_BTS8.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/743906/2006-06-12_BTS8.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der weiße Stupa sieht spannend aus, aber man kommt nicht hinein. Nepp! Den Spekulationen ist damit Raum gegeben ... In einem kleineren Modell in einem Raum daneben liegen so etwas wie Päckchen, scheint so, als sei der Turm &lt;strong&gt;randvoll&lt;/strong&gt; mit Geschenken! Im Übrigen ist so etwas für China sehr typisch und auch bei anderen Sehenswürdigkeiten die Praxis: In das eigentliche Gebäude kommt man nicht hinein, aber in einem kleinen Austellungsraum daneben findet man Modelle und Fotos, auf denen oft auch Mao und seine Tongzhimen dargestellt sind und beschrieben wird, wie sie sich schon damals für den erhalt von diesem und jenem eingesetzt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/907057/2006-06-12_BTS9.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/492734/2006-06-12_BTS9.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später wurden wir noch Zeuge einer Zeremonie, die wir zwar nicht ganz verstanden, die aber trotzdem interessant genug war, stehen zu bleiben und sie zu beobachten. Eine Gruppe von Menschen folgte einem Mönch auf die Rückseite der Halle, wo sie Weihrauchstäbchen anzündeten und an einem kleinen Schrein opferten (siehe auch das nächste Bild). Sie umrundeten den Stupa und bildeten anschließend einen Kreis vor der einen Halle, wo der Mönch in ihre Mitte trat, auf tibetisch zu chanten begann und dabei jedem die Hand auf den Kopf legte. Die Zeremonie wurde mit allen wiederholt, anschließend gab der Mönch den Leuten noch jeweils eine CD und sie ihm dafür Geld. Wir wissen nicht genau, was das alles zu bedeuten hatte: Kevin meinte, es wäre vielleicht der Gesang zum nochmaligen Anhören für zuhause, ich vermute eher, es waren selbstgebrannte Kopien von "Sieben Jahre Tibet". Nein, im Ernst - ich habe keine Ahnung, was das alles bedeutete, aber ich habe fest vor, die Sprache so gut zu lernen, um bald fragen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/330651/2006-06-12_BTS10.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/81721/2006-06-12_BTS10.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine interessante Sache am Opfer in diesem Schrein ist, dass das kleine Pfirsichbäumchen aus Plastik besteht. Interessant deswegen, weil es etwas über das Religionsverständnis aussagt: Das Entscheidende des Opfers ist offenbar die Intention, nicht die Authentizität des geopferten Gegenstandes. Im antiken römischen Kult gab es eine ähnliche Haltung, wenn aus Mangel an für das Opfer vorgeschriebenen echten weißen Stieren ein schwarzer einfach mal weiß angemalt wurde, ohne dass damit jemand ein Problem hatte. Der Gedanke, dass hier Plstikfrüchte und -blumen dargebracht werden, irritiert ein bisschen. Aber warum eigentlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/87374/2006-06-12_BTS11.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/210271/2006-06-12_BTS11.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/1600/175131/2006-06-12_BTS12.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7657/3400/400/665999/2006-06-12_BTS12.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116633046596073646?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116633046596073646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116633046596073646' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116633046596073646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116633046596073646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/12/bai-tasi.html' title='Bai Tasi'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116390841273869348</id><published>2006-11-19T11:52:00.000+08:00</published><updated>2006-12-18T17:22:16.663+08:00</updated><title type='text'>Chinesisch lernen I</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Nach längerer Pause mal wieder ein Blog-Eintrag: Die Semesterzwischenprüfungen sind vorbei, doch auch wenn aktuell keine Test ansteht und es bis zur nächsten Klausur noch gut einen Monat hin ist, ist meine Zeit ziemlich knapp. Das Lernen der Sprache ist eine Lebensaufgabe, und jenachdem wie intensiv man es betreibt kann man dafür den ganzen Tag aufwenden. Und die Nacht. Chinesisch ist keine Sprache "normale" Sprache, Fortschritte macht man nur sehr langsam, die Vergessensrate ist hoch und stellt bereits Gelerntes wieder in Frage. Ich beneide die Leute mit besonderem Talent für Sprachen und jene, die das ganze schlicht als unterhaltsame Herausforderung sehen können. Wenn man unter dem Druck der Zeit und der Vorgabe, es bis zum Abschluss seines Studiums einigermaßen zu können, steht, um damit zu arbeiten, stresst es jedenfalls schon ein bisschen. (Und so wirtschaftlich der BA in Sinologie für die Universitäten auch sein mag, in praktischer Hinsicht ist er mal voll für'n 屁股 (pìgu)!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chinesisch ist faszinierend und erschreckend zugleich. Der interessanteste Aspekt ist die Schrift. Die Differenz zwischen gesprochenem und geschriebenem Chinesisch ist eine Besonderheit der Sprache, die sie auch zugleich sehr schwer zu lernen macht. Dabei sind diese alten Zeichen für sich genommen unglaublich interessant. Nicht nur wegen ihres ungewöhnlichen, einzigartigen Aussehens oder wegen des Systems, das hinter dem Aufbau dieser "Hanzi" steckt. Der für mich faszinierendste Aspekt ist, dass die Zeichen einen Einblick in die Denkweise und Wahrnehmung der Menschen, die sie geschaffen haben, bietet, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so offensichtlich zu sein scheint und auch den Chinesen im Alltag die Geschichte eines Zeichens sicher nicht immer gegenwärtig ist. Doch wenn man sich Zeit nimmt (was vor allem bedeutet, dass man sie haben muss), um darüber nachzudenken, kann man allein aus den Zeichen unglaublich vieles erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zeichen 愁 (chóu) bedeutet zum Beispiel "sich sorgen". Es besteht aus drei Bestandteilen, für sich einzelne Zeichen: (1) links oben 禾 (hé), ein Zeichen, das eine Getreideähre darstellt, (2) rechts daneben 火 (huo), das Feuer (zusammengeschrieben bedeuten sie wiedrum 秋 (qiū), der Herbst), und darunter (3) 心 (xīn), das Herz. Ein Großteil der Chinesen durch die Geschichte waren Bauern, und das Konzept dieses Zeichens entstammt diesem Umfeld: Das Herz schlägt schnell vor Sorge, dass Feuer an das Getreide kommen und die Ernte verbrennen könnte. Dem Herbst als Jahreszeit vor dem Winter dürfte von den Bauern auch mit mulmigem Gefühl entgegengesehen werden. Das Zeichen erklärt ein abstraktes Konzept, hier ein Gefühl, mit Hilfe einer kleinen szenischen Beschreibung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes, komplexeres Beispiel: Das Zeichen 先 (xiān, "zuerst"), setzt sich aus den Zeichen 止 (zhi, "Fuß") bzw. dessen veränderter Form (ohne Aussprache) und darunter 儿 (ér, Sohn) oder 人 (rén, "Mensch") zusammen. Es bedeutet "den Fußspuren derer, die zuerst gegangen sind, folgen". In Kombination mit dem Geh-Radikal 辶 (chuò, "gehen") wird das Zeichen 选 (xuan) gebildet - "wählen": Die Wahl hat, wer entscheiden kann, zuerst zu gehen (das Langzeichen hierfür sieht etwas anders aus). Ein anderes Zeichen, dass ebenfalls wenn auch erst auf den zweiten Blick, dem bäuerlichen Denken entsprungen ist, ist 美 (mei, "schön"). Es setzt sich zusammen aus den Einzelzeichen 羊 (yáng, "Schaf") und darunter 大 (dà, "groß") und offenbart ziemlich klar, was die chinesischen Bauern als begehrenswert empfanden: Ein großes, fettes Schaf ist schön. Fügt man beide Zeichen nun zu einem Wort zusammen, so erhält man 选美 (xuanmei) - das Wort für einen Miss-Wahl-Schönheitswettbewerb. Und mit dieser Erklärung erfasst man das Wesen solcher Veranstaltungen doch ziemlich eindeutig, selbst wenn es durch so irritierende Sachen wie die Reden, die Misses in spe halten müssen, verschleiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein letztes Beispiel, das mir auch sehr gut gefällt, ist 马虎 (mahu), das chinesische Wort für "sorglos", "fahrlässig" oder "verwirrt". Es besteht aus zwei einzelnen Zeichen 马 (ma, "Pferd") und 虎 (hu, "Tiger") und leuchtet wohl ein: Ein Pferdchen, das so dicht an einen Tiger heran kommt, kann man nur als fahrlässig bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre sicher interessant, wie sich die stark linguistisch geprägte Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts im Anschluss an &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_de_Saussure"&gt;Saussure&lt;/a&gt; (bzw. Bally und Sechehaye), die die Sprache als System von abstrakten Zeichen, die ihre Bedeutung nur durch die Differenz zu anderen Zeichen, nicht aber aus sich selbst heraus erhalten und die darauf aufbauenden Konzepte von Gesellschaft und Individuum als linguistische Kategorien unter einer besseren Kenntnis des Chinesischen entwickelt hätte. Vielleicht gibt es dazu bereits etwas, mir fehlt da der Überblick, und ich bin auch weder Philosoph noch Linguist (und das Thema wäre auch definitiv zu groß, um es nebenbei zu behandeln).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider scheint der Gott der chinesischen Sprache gedacht zu haben, eine visuell so eindeutige Schrift müsse an anderer Stelle bestraft werden. Das gesprochene Chinesisch ist sicherlich die am schlechtesten zu verstehende Sprache (ausgenommen vielleicht diese eine afrikanische Sprache mit den ganzen Klicksern, Schnalzern und Rülpsern). Ein Grund dafür ist, dass die chinesische Sprache nur etwa 420 Silben in vier Tönen kennt, insgesamt also 1680. Das Kangxi Cidian als umfangreichstes Wörterbuch listet über 85.000 Zeichen (allerdings nicht alle gebräuchlich) auf - verständlich, dass dieses Verhältnis einige Probleme mit sich bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sucht man beispielsweise die Silbe "yi", dann findet mein elektronisches Wörterbuch dafür 135 Resultate, davon 72 im vierten Ton. Die Homophone machen das Chinesische einerseits in kulturgeschichtlicher Hinsicht so überaus reizvoll: Warum Fische und Fledermäuse (und etwa zwanzig weitere Tiere) Glück bringen, weshalb der Affe auf dem Pferd den Wunsch für eine Beförderung ausdrückt oder warum man als Mann keinen grünen Hut tragen sollte, versteht man oft nur, wenn man die vielen gleichlautenden Worten kennt. In der Alltagssprache allerdings stellen sie ein fast unüberwindbares Hindernis dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn man äußerst genau auf die Aussprache hört (und oft ist es hier weniger als nur eine Nuance, weil auch viele Chinesen hier auf der Straße nicht unbedingt Putonghua sprechen, bzw. Töne schon mal ganz ignorieren), gibt es dank der vielen gleich klingenden Wörter permanent das Problem: "Welches war jetzt wieder gemeint?" Im Gegensatz zu anderen Sprachen wie Deutsch, Englisch oder Französisch sind die Worte vom Klang her ja keineswegs einzigartig; aus diesem Grund probiert man auch beim Hören noch visuell zu denken. Für mich persönlich ist es wichtig, zu wissen, wie das dazugehörige Zeichen aussieht, da ich sonst größte Schwierigkeiten habe, etwas zu verstehen. Es kann auch vorkommen, dass man etwas erst versteht, wenn man es geschrieben sieht. Wenn die Lehrer etwas erklären wollen, hat das ganze bei entsprechend vielen unbekannten Wörtern manchmal den gegenteiligen Effekt, und man sitzt irgendwann nur noch da und denkt: --blip-blip-bliiiep--.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versucht man, auf der Straße etwas im Vorbeigehen von anderen Leuten aufzuschnappen, stellt man oft fest, dass man denkt, Worte zu verstehen, es jedoch nicht wirklich versteht, weil einem der Anfang fehlt. Da Chinesisch eine so vergleichsweise wenig vielseitige gesprochene Sprache ist, sind die den Satz strukturierenden Elemente ausgesprochen wichtig. Die Bedeutung vieler Wörter erkennt man z.B. erst durch die ihnen zugeordneten Zähleinheitswörter, und davon gibt es extrem viele. Da es auch viele Auslassungen gibt, kann man Sätze oft auch nicht einfach so verstehen, sondern nur, wenn man auch das, was davor gesagt wurde, weiß. Auch Chinesen haben mitunter das Problem, dass kurze Antworten nicht verstanden werden. Zudem gibt es noch Spezialitäten wie die sogenannten Chengyu, feststehende viersilbige Redewendungen, die aus dem klassischen Chinesisch stammen und rein sprachlich ohne Kenntnis der entsprechenden Geschichte gar nicht mehr zu verstehen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chengyus spielen allerdings eine Rolle, wenn z.B. der eigene Intellekt unterstrichen werden soll. Schwierige (auszusprechende) Wörter gibt es hier ja nicht so wie bei uns: Wenn man "rund" sagen kann, kann man auch gleichzeitig "Pelochelys bibroni" (eine Weichschildkrötenart) sagen - beides heißt "yuán". Bildung zeigt sich also mehr durch Zitate &amp; Kenntnis von schwierigen Zeichen. Dazu kommt, dass es scheinbar immer 20 verschiedene Möglichkeiten gibt, das selbe zu sagen, manchmal mit minimalen Bedeutungs- oder Verwendungsunterschieden. Eine reichhaltige Sprache würde bei uns viele Begriffe für die unterschiedlichsten Sachen bedeuten, in China versteht man darunter eher viele Worte für die selbe Sache.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und um dem armen Student den Rest zu geben folgen die Wortarten hier ihrer ganz eigenen Logik. Ein Grammatikbuch, das ich mir kaufte, erklärt z.B. auf Seite 13 den Unterschied zwischen "turán" und "hurán" (die beide "plötzlich" oder "abrupt" bedeuten): So kann "turán"´als Prädikat, Objekt und Komplement verwendet werden, während "hurán" nur als Adverb funktioniert. (Wenn man versucht, "plötzlich" z.B. als Objekt eines deutschen Satzes zu verwenden, stößt man schnell an Grenzen. Oder was kann man mit einem "plötzlich" so anstellen?) Oder wenn man bei einem komischen Satz fragt, wo denn das Verb sei, und die Antwort "zurück" lautet. - Mit solchen Problemen schlägt man sich hier also durch Hausaufgaben und Klausuren, und Multiple-Choice-Tests sind hier alles andere als einfach, auch wenn es so scheint, weil man sich auf die eigene Sprache nicht verlassen kann. (Ein wenig erinnert es an die Zeit, als die Sesamstraßenspiele noch eine Herausforderung bildeten: "Eins von diesen Wörtern ist nicht wie die anderen - Dreirad, Zitrone, fliegen, Apfel und neun." Und die richtige Antwort wäre "Zitrone", weil alles andere hier Adjektive sind.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Komplexität der Sprache und der Schwierigkeiten beim Lernen ist man natürlich immer in Versuchung, die Zeit lieber für etwas anderes zu nutzen. Das habe ich früher auch gedacht, und vermutlich ist das ein Grund, weshalb ich hier manchmal so große Probleme habe. Es ist auch der Grund, weshalb ich jetzt außer zu lernen zu so wenig anderem - wie dieses Blog zu aktualisieren komme. Aber zumindest weiß ich jetzt, dass ich damit nicht alleine bin: Herr Magone hat mich auf einen sehr lesenswerten Artikel von David Moser aufmerksam gemacht. Probleme mit der Sprache scheinen ein generelles Problem der Sinologen zu sein. Damit können wir umgehen. Aber eine Warnung sollte Bestandteil jedes studienvorbereitenden Gesprächs sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116390841273869348?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116390841273869348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116390841273869348' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116390841273869348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116390841273869348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/11/chinesisch-lernen-i.html' title='Chinesisch lernen I'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116320660857089860</id><published>2006-11-10T08:45:00.000+08:00</published><updated>2006-11-11T10:21:56.973+08:00</updated><title type='text'>Xiangshan</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Das Chóngyángjié (重阳节) ist ein Fest, das nach der traditionellen Zeitrechnung auf den 09. 09. fällt. Da der Mondkalender mit unserem zeitgenössischen Kalender jedoch nicht übereinstimmt, fällt dieses Fest in diesem Jahr auf den 9. November. In der chinesischen Numerologie (z.B. im Yijing) ist 9 (3 x 3) die Zahl, die das Höchste und Vollkommenste repräsentiert, den Himmel. Damit verbunden war der Glaube, am 09. 09. durch Besteigen eines möglichst hohen Berges die eigene Lebenszeit erheblich verlängern zu können. (Erzähl das niemand den deutschen Krankenkassen!) Auch wenn heute niemand mehr daran glaubt, ist es ein Brauch, den man beibehalten hat, denn die Bewegung kann ja wirklich nicht schaden. Und dass es ausgerechnet an diesem Tag ist ... Tradition eben. Kein besonderer Grund :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Universität aus wurde für die ausländischen Studenten eine Fahrt zum Xiangshan, dem/n Duftberg/en organisiert. In unserer Klasse schienen es nur drei Leute mitbekommen zu haben, die anderen machten an diesem nachmittag den regulären Unterricht und verpassten dadurch einige spektakuläre Ausblicke, auch wenn ich sagen muss, dass der Wirbel, den die Chinesen um diesen Berg machen, schon ein bisschen übertrieben ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan5.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan5.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserem PCR Lehrbuch hatten wir einen Lektionstext, in dem Gubo und Palanka auf den Xiangshan wollen. Es ist Herbst, und Li Laoshi sagt ihnen, dass nun die Zeit dafür am besten sei, da alle Blätter rot seien und der Berg jetzt ja so schön wäre. Diesen Satz habe ich in den letzten Tagen ziemlich oft gehört; irgendwie scheinen sich da aber auch wirklich alle komplett einig zu sein, es ist schon fast unheimlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es direkt zu sagen: Ja, der Berg ist schön und sicher auch außerhalb der besten Herbstzeit einen Besuch wert. Aber der Troubel, der um die roten Blätter gemacht wird, ist deutlich übertrieben. Zumindest als wir da waren, war die vorherrschende Farbe grün, obwohl es schon einige Bäume gab, die rote Blätter hatten. Diese Bäume stehen jedoch meist auf dem Gipfel oder in schwer erreichbarer Höhe, da die chinesischen Touristen sie sich gerne als Souvenier mitnehmen und die Bäume am weg dementsprechend "geplündert" sind. (Der erste der Eindrücke im Park war eine Chinesin, die eine Tasche in einen Baum warf, u ein paar Blätter herunterrieseln zu lassen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten roten Blätter findet man allerdings vor dem Berg: Bevor man überhaupt in den (natürlich nicht kostenlosen) Bergpark gelangt, muss man eine lange Straße voller Geschäfte passieren. Die überwiegende Anzahl dieser Geschäfte machen Souvenierläden aus, und das meistangebotene Souvenier sind gepresste rote Blätter in Plastikfolien. - Wenn es einen soweit auffälligen Charakterzug gibt, dann ist es meiner Meinung nach die Geschäftstüchtigkeit der Chinesen. Hier wird alles versucht zu Geld zu machen, und nach meiner bisherigen Erfahrung ist China das in dieser Beziehung kapitalistischste Land, das ich kenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan6.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan6.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan7.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan7.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schöne an diesem Park ist, dass, auch wenn die Leute am Eingang wie immer sehr zahlreich sind, sich das ganze durch die Größe nach einer Weile verläuft. Wählt man einen der alten, kleinen Wege (die im übrigen nicht sehr sicher und besonders im Winter nicht gut zu benutzen sind, da unmittelbar neben dem Weg oft ein sehr tiefer Abhang liegt und es keine Geländer gibt) erreicht man nach einer kleinen Weile vielleicht sogar einen Punkt, an dem man nahezu allein ist, was in China ja sehr selten der Fall ist. In solchen Momenten kann man mit einem solchen Ausblick erahnen, was es für eine Stimmung war, in der die alten Dichter und Maler ihre Kunstwerke schufen, in denen die Natur so überwälrigend ist und der Mensch nur einen Punkt in der Landschaft ausmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan8.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan8.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan9.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan9.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan10.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan10.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan11.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan11.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan12.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan12.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan13.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan13.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan14.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan14.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan17.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan17.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan18.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan18.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Beschwerde bekommen, auf meinen Bildern selbst zu wenig drauf zu sein. Um das zu ändern, kommen hier gleich ein paar wunderbare Bilder, featuring &lt;em&gt;me&lt;/em&gt; and &lt;em&gt;myself&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan20.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan20.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir in den Bergen herumwanderten, fand ich einen Wurzelstock, der wegen seiner verschnörkelten Form bei allen Fantasy- und Rollenspielfrans so beliebt war, dass sie in Folge alle mit ihm posieren wollten. Hier also: Bild 1: Der &lt;em&gt;Stock&lt;/em&gt;! &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;(rechts im Bild: mein muskulöser Unterarm)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan15.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan15.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bild 2: Der &lt;em&gt;Stock&lt;/em&gt; mit mir! &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;(Ich bin der rechts im Bild.)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan16.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan16.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 3: "I am Gandalf the Gray!" &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;(eher the Blue hier)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; (grimmig)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan19.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan19.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherheit (安全, &lt;em&gt;Anquán&lt;/em&gt;) wird in China bekanntlich großgeschrieben, und selbst die verwinkeltesten Ecken auf dem Berg kommen nicht ohne Kameras aus, um die Wanderer zu überw... zu beschützen. - Wir wollen glauben, dass es der Bergsicherheit dient und im Falle, dass jemand den Abhang auf Grund des fehlenden Geländers oder der brüchigen Wege hinabstürtzt, sofort eine chinesische Bergrettungsmannschaft auf den Weg geschickt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan21.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan21.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan22.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan22.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;An diesem Teich lassen sich Brautleute oft fotografieren. Als wir da waren, saß da sogar eine Braut in ihrem weißen Kleid (und fror), während sie fotografiert wurde. Die Reiher in der Mitte des Teiches sind übrigens Atrappen. Außer den Elstern, die man auch ab und zu in der Stadt sehen kann, haben wir nur noch ein paar dieser grauen Eichhörnchen beobachten können. Es gibt wirklich nicht viele Tiere in und um Beijing (den Zoo und die Restaurants ausgenommen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan23.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan23.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Matthias auf den Stufen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan24.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan24.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ist der Baum jetzt durch die Mauer gewachsen, oder hat man sie um ihn herumgebaut? - Die buddhistische Antwort lautet übrigens: Es gibt weder Mauer noch Baum, sie sind verkannte Aspekte deines nichtexistierenden Selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan25.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan25.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan26.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan26.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan27.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan27.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan28.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan28.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na also, es geht doch: Eine Stele in manjurischer, mongolischer, chinesischer und sanskritischer Schrift, errichtet von Qianlong. Etwas verwittert zwar bereits, aber noch erkennbar. An dieser Stelle befand sich ein Tempel, der wie so vieles - und die erklärenden Tafeln werden niemals müde, dies zu erwähnen - von den Engländern und Franzosen zerstört wurde. - Auch wenn man ein bisschen suchen muss, findet man doch noch einige Zeugnisse in manjurischer Sprache. Nur spricht das in ganz China offenbar niemand mehr. Sehr merkwürdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan29.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan29.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tobias in einem Torbogen ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan30.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan30.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan31.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan31.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-11-09_Xiangshan32.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-11-09_Xiangshan32.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn wir nicht an dem geplanten Bergsteigewettkampf zum Gipfel teilgenommen haben, sondern einfach nur so umhergeschlendert sind, war es eine interessante Tour, und ich werde sie sicher noch einmal machen, auch um mal nach ganz oben zu kommen. Der Besuch war eine kleine Auflockerung im ansonsten gerade nur vom Lernen für die für nächste Woche anstehenden drei Prüfungen bestimmten Alltag. -  Und genau daran werde ich mich jetzt auch wieder machen. Ein schönes Wochenende Euch allen (allen &lt;em&gt;neun&lt;/em&gt;)! &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116320660857089860?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116320660857089860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116320660857089860' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116320660857089860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116320660857089860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/11/xiangshan.html' title='Xiangshan'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116203727887137177</id><published>2006-10-28T19:34:00.000+08:00</published><updated>2006-10-28T20:07:58.896+08:00</updated><title type='text'>Lebenszeichen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Okay, ich gebs zu: Etwas schreibfaul geworden bin ich. Andererseits lässt mir das Lernpensum kaum Freiräume. Andere Themen habe ich im Moment auch nicht, so dass der nächste Beitrag sicher von den Schwierigkeiten beim Chinesischlernen handeln wird. Ein kleiner neuer Stein auf dem Weg: Hatte Andrej noch vor ein paar Tagen gepostet, dass die Wikipedia nun auch von China aus zugänglich sei, wird die Möglichkeit, das als Zeichen einer Entspannung in Sachen Netzzensur zu deuten, nun z.B. dadurch zunichte gemacht, dass einige andere Sachen geblockt werden - wie z.B. &lt;em&gt;blogger.com&lt;/em&gt;, der Host u.a. meines grandiosen Blogs. Wie es scheint, hat das große chinesische Anstandsministerium, dass uns hier ja auch vor so verwerflichen Seiten wie &lt;em&gt;Free&lt;/em&gt;net.de bewahrt und z.B. Emailkontakt mit Leuten, die von dieser Adresse aus schreiben, rigoros unterbindet, eine weitere Gefahr entdeckt, vor der wir jetzt dankenswerter Weise beschützt werden. Das letzte Mal war dies 2005, als in einem der 100.000 Blogs Adressen zu Anonymizern gepostet wurden, mit denen man ungefiltert gebloggte Seiten hätte lesen können. Geblockt wurden in Folge alle Blogger-Seiten, wie es auch jetzt wieder Fall zu sein scheint. Bis jetzt kann man nur raten kann, wie lange das bleiben wird und ob es überhaupt rückgängig gemacht werden soll. Das Bloggen selbst macht es zumindest komplizierter - Uploads funktionieren nicht richtig, Vorschauseiten können nicht angezeigt werden, der gerade geschriebene Text löscht sich merkwürdigerweise, und das Blog selbst lässt sich nur über Anonymizer aufrufen - dann aber nicht editieren! &lt;em&gt;The &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Big Red Brother&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; (Nein, nein - nicht &lt;em&gt;Hellboy&lt;/em&gt; - der andere ...) &lt;em&gt;is watching you&lt;/em&gt; eben überall. - Es ist schon ein Kreuz! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116203727887137177?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116203727887137177/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116203727887137177' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116203727887137177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116203727887137177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/lebenszeichen.html' title='Lebenszeichen'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116023131036939634</id><published>2006-10-07T22:14:00.000+08:00</published><updated>2006-10-07T22:28:30.383+08:00</updated><title type='text'>Sun Yatsen Park</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der Sun Yatsen, bzw. Sun Zhongshan Park liegt direkt neben der Verbotenen Stadt. Er wurde im Laufe der Zeit mehrere Male umgestaltet und unterschiedlichen Zwecken gewidmet, vom Opferaltar für Erd- und Erntegottheiten bis zum Gedenkplatz für den geistigen Vater des modernen Chinas. Ein relativ kleiner, nett gestalteter Park, und nicht so überlaufen wie das Palastmuseum über die Mauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_Sunyatsenpark.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_Sunyatsenpark.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_Sunyatsenpark2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_Sunyatsenpark2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_Sunyatsenpark3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_Sunyatsenpark3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_Sunyatsenpark4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_Sunyatsenpark4.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich war mit Ulf, Steffi und Cora da, und erneut stürzten sich alle Chinesen auf die Kleine. Schon irgendwie seltsam, und obwohl sie die Aufmerksamkeit mag, wird ihr das nach einer Weile auch zuviel. An solchen Beispielen werden aber Mentalitätsunterschiede deutlich: Würde bei uns so ein Aufstand um ein chinesisches Kind geprobt? -- Doch höchstens, um die Debatte des kinderlosen Deutschlands anzuleiern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_CoraSteffi.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_CoraSteffi.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_Sunyatsenpark5.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_Sunyatsenpark5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116023131036939634?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116023131036939634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116023131036939634' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116023131036939634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116023131036939634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/sun-yatsen-park.html' title='Sun Yatsen Park'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116023043095428040</id><published>2006-10-07T00:41:00.000+08:00</published><updated>2006-10-07T22:13:54.236+08:00</updated><title type='text'>Wangfujing Food Market</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/wangfujing.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/wangfujing.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wangfujing&lt;/em&gt; ist eine berühmte Einkaufsstraße in Beijing. Hier gibt es unter anderem ein Kaufhaus für Kindersachen, Modegeschäfte, ein relativ günstiges Musikaliengeschäft, den Foreign Language Bookstore und das berühmte &lt;em&gt;Baihuodalou&lt;/em&gt;-Warenhaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/Baihuodalou.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/Baihuodalou.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Berühmt sein dürfte auch die &lt;em&gt;Wangfujing Xiaochijie&lt;/em&gt; - die Imbissmarktstraße - vor allem bei Westlern wegen der hier angebotenen, bisweilen recht grotesken "Snacks". Neben Dönern recht ähnlichen Speisen gibt es hier sehr süße Spezialitäten, an denen die Wespen nur so kleben (wortwörtlich, wenn auch nicht beabsichtigt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_WangfujingFoodmarket3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_WangfujingFoodmarket3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich weiß nicht, wer diese Sachen wirklich ist und wie man sie überhaupt essen kann. Die Seepferdchen sehen sehr trocken aus, und die Skorpione werden lebendig auf die Stäbchen gespießt und zappeln noch, während sie dort auf ihre Käufer warten. Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie ich etwas essen sollte, dass versucht, mich dabei in die Zunge zu stechen. Ich habe aber auch niemanden gesehen, der dies essen oder kaufen würde. Kevin hatte mal spekuliert, dass dies nur für die Westler sei, die diese Sachen besonders spektakulär fänden. Aber an manchen Ständen wird nichts anderes verkauft, so dass ich vermute, irgend jemand muss das schon kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_WangfujingFoodmarket.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_WangfujingFoodmarket.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Diese Käfer oder Raupen habe ich bereits auf dm Xi'aner Nachtmarkt gesehen. Keine Ahnung, wie man das ist oder wie es schmeckt. Sieht schon cross aus, aber Essen mit Augen, Krabbelbeinen oder nichts von alledem ist mir generell etwas suspekt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_WangfujingFoodmarket4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_WangfujingFoodmarket4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Drittes Leckerli: Tintenfische (oder Arme) am Stil! Für Sachen wie dies kommen Westler (wie ich) hier her: es ist diese Art von Exotismus, die man erwarten würde, in Beijing aber kaum findet, da es schon eine sehr westliche Stadt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-07_WangfujingFoodmarket2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-07_WangfujingFoodmarket2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich denke, wenn ich das so sehe, ich sollte bald mal etwas über das Essen in Beijing allgemein schreiben.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116023043095428040?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116023043095428040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116023043095428040' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116023043095428040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116023043095428040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/wangfujing-food-market.html' title='Wangfujing Food Market'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116015381299027365</id><published>2006-10-06T00:55:00.000+08:00</published><updated>2006-10-07T21:09:30.386+08:00</updated><title type='text'>Das Mittherbstfest: Zhongqiujie</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Das Mittherbstfest oder auch Vollmondfest findet am Abend des 6. Oktobers bei Vollmond statt. Eigentlich liegt die Symbolik im Vollmond, der die wiedervereinigte Familie symbolisieren soll. Dazu isst man dann &lt;em&gt;Yuebing&lt;/em&gt;, Mondkuchen, Teigkuchen mit verschiedenen Füllungen, die von Bohnenmehl und Fruchtfüllungen über Schokolade bis hin zu salzigem Ei reichen können. Normalerweise kann man auf dem Kuchen selbst eingebacken lesen, woraus die Füllung besteht, aber das klappt nicht immer. Ich war mit meiner Sprachpartnerin im Jialefu und wir haben uns dort jeder zwei Mondkuchen geholt, die irgendwie in arabischer Schrift beschrieben waren. Nicht alle sind sehr lecker (und die aus der Mensa sollte man besser lassen, wo sie sind). Abends sitzt man normalerweise beisammen und bestaunt den Mond (und darf sich angeblich etwas dabei wünschen), aber die gute Beijinger Luft hat es gestern unmöglich gemacht, irgendeinen Mond zu sehen. Oder Sterne. Oder die Häuser auf der anderen Straßenseite. Für Chinesen sicher ein besondereres Fest als für uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-06-Yuebing2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-06-Yuebing2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-06-Yuebing4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-06-Yuebing4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-06-Yuebing3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-06-Yuebing3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-06-Yuebing.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-06-Yuebing.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-06-Yuebing5.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-06-Yuebing5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116015381299027365?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116015381299027365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116015381299027365' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015381299027365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015381299027365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/das-mittherbstfest-zhongqiujie.html' title='Das Mittherbstfest: Zhongqiujie'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116015317866243555</id><published>2006-10-04T00:43:00.000+08:00</published><updated>2006-10-07T21:01:24.693+08:00</updated><title type='text'>Yiheyuan - Der neue Sommerpalast</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Zusammen mit Ulf, Steffi und ihrer Tochter Cora, die gestern zwei Jahre geworden ist, waren wir heute im neuen Sommerpalast. Jeder Tourist wird wohl einmal hier her gebracht, und auch für die Chinesen ist es ein beliebtes Ausflugsziel. Gerade während der Ferien war der Park nahezu überlaufen, doch nach einer Weile verteilt sich das alles etwas, und es wird etwas ruhiger und übersichtlicher. Das Wetter hat auch mitgespielt: Blauer Himmel, was in Beijing sehr selten ist, es war schön warm und überhaupt ein sehr angenehmer Spätsommertag. Ein paar Eindrücke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Yiheyuan.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Yiheyuan.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Yiheyuan2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Yiheyuan2.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das berühmte Marmorboot, das sich Kaiserinwitwe und Regentin Cixi selbst zum Geschenk machte (wie auch den Park), statt in eine Armee gegen die Westmächte zu investieren. Zumindest ihr hatte diese Strategie noch einen ruhigen Lebensabend beschehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Marmorboot.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Marmorboot.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Schildkröte auf einem Lotosblatt. Die selben gibts hier übrigens im Kaufhaus zumin die Suppe tunken. Grausam, ich weiß ... Sich auf Lotosblättern sonnend sind sie mir auch lieber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04-Schildkroete.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04-Schildkroete.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der lange Wandelgang mit Landschaftsbildern und Szenen aus den berühmten vier chinesischen Romanen. Die alte Version des Kinos ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Changlang.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Changlang.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brücken haben einen speziellen Stil. Auf der Löwenkopfbrücke haben die Brückenpfeiler individuelle Verzierungen in Form von Löwenköpfen, aber der Name klingt spektakulärer als die Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Loewenkopfbruecke.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Loewenkopfbruecke.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant auch die sehr hohe Bauform der Brücken: Vielleicht waren die Boote früher höher? Oder es ist eine bautechnische Frage gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Br??cke.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Br%3F%3Fcke.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Parkwiese.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Parkwiese.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ulfs und Steffis Tochter ist wirklich sehr niedlich. Aber die Chinesen übertreiben es total. Kaum steht man irgendwo, bildet sich sofort eine riesige Traube von Menschen, die sich mit dem kleinen blonden Kind fotografieren lassen will. Natürlich ist sie niedlich, und irgendwo ist es amüsant. Aber nach einer weile wird es lästig. Ich dachte schon, man könne ihr vielleicht ein Schild umhängen "Lass dich mit mir fotografieren für 100 Kuai" oder so. Manchmal kommen aber auch kleine chinesische Kinder, und dann ist es wieder ganz lustig. Hier kam ein chinesischer Junge im selben Alter, und die beiden sind dann hand in Hand durch die Gegend gelaufen und posierten, verfolgt von zahllosen Erwachsenen mit Kameras. Leider standen sie für meine Kamera nicht ruhig genug. Anyways: Hen ke ai!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_ErsteFreundschaft.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_ErsteFreundschaft.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_ErsteFreundschaft3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_ErsteFreundschaft3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_ErsteFreundschaft2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_ErsteFreundschaft2.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sind das keine Seerosen, sondern Lotos. Es gibt einige so bewachsene Teiche hier, aber wird sind wohl etwas zu spät gekommen, um sie blühen zu sehen. Alles hat seine beste Zeit hier: In den Xiangshan-Park soll man gegen Ende Oktober gehen, weil dann die roten Blätter das Optimum an Ästhetik darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Seerosenteich.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Seerosenteich.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Seerosenteich2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Seerosenteich2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Seerosenteich3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Seerosenteich3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Seerosenteich4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Seerosenteich4.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch eine Szene, für die es sich wirklich gelohnt hat: Sonnenuntergang über dem See. Das Licht, das Wetter, die Landschaft und Perspektiven ... alles war ideal, und die Fotos sind wirklich sehr schön geworden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang5.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang6.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang6.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang7.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang7.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-04_Sonnenuntergang8.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-04_Sonnenuntergang8.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116015317866243555?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116015317866243555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116015317866243555' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015317866243555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015317866243555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/yiheyuan-der-neue-sommerpalast.html' title='Yiheyuan - Der neue Sommerpalast'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116015329456624605</id><published>2006-10-03T12:46:00.000+08:00</published><updated>2006-10-07T20:33:37.973+08:00</updated><title type='text'>Beijing Zoo Teil 2: Das Aquarium</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Das Aquarium befindet sich wie im Westberliner Zoo innerhalb des Tierparks, und man muss einen zusätzlichen Eintritt von 100 Kuai bezahlen, was ich - besonders für chinesische Verhältnisse - schon ziemlich viel finde. (Es sei denn, man hat mich wieder übers Ohr gehauen.) Wie auch immer - es ist durchaus sehenswert, erinnert in vielen Punkten ans Seaworld, auch wenn es hier noch etwas größere Fische gibt. Ich habe probiert, verschiedene Tiere zu fotografieren, aber meine Kamera hat Probleme mit Aufnahmen im Dunkeln, insbesondere, wenn die Fische immer in Bewegung sind. Deshalb gibt es nur ein paar wenige Bilder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Aquarium.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Aquarium.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das Aquarium ist in mehrere Bereiche unterteilt: Regenwaldfische, Riffbecken, Meeressäuger usw., durch die man der Reihe nach laufen oder von einer Verzweigung in der Mitte aus direkt erreichen kann. Dies hier ist ein großer Steinkopf, der die Regenwaldabteilung schmückt.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Stilelement.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Stilelement.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Viele interessante Zierfische, deren Namen ich leider nicht kenne (alles Goldfische, irgendwie :-). Leider sehr schwer zu fotografieren: Mit Blitzlicht reflextiert man selbst in der Scheibe, oder es ist zu dunkel und stillhalte würden die kleinen Leckerlis wohl nur auf einem Teller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Goldfische2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Goldfische2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Goldfische.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Goldfische.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Karpfen.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Karpfen.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Glubschaugengoldfische.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Glubschaugengoldfische.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Weissfisch.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Weissfisch.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Weissfisch2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Weissfisch2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Apropos: Auch wenn das eben wie ein Witz geklungen hat, sind die Chinesen in dieser Beziehung wirklich erfindungsreich. In der Mitte des Komplexes, wo alle Wege auch zusammenlaufen, gibt es tatsächlich Fischspezialitäten am Stand oder im Restaurant. In Folge des Bratens zieht ein starker Geruch von frittiertem Fisch durch das gesamte Aquarium, den man unaufhörlich in der Nase hat. Fisch ist sicher lecker, Fische betrachten ist interessant, aber Fische betrachten und dabei andauernd den Bratfischgeruch in der Nase haben ist irgendwie pervers. Das Verständnis und die Betrachtungsweise von Tieren differiert hier schon etwas von der bei uns.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Fischsnacks.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Fischsnacks.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das Riffbecken: Das Spektakulärste war hier wohl, als eine mutige Frau im Taucheranzug ins Becken stieg und die Fische aus der Hand fütterte. Die Rochen waren recht zahm (wir haben ja alle von dem tragischen Unfall dieses manischen Australiers gehört), aber diese schwimmenden Riesenschildkröten sind gefährlicher, als man es zuerst vielleicht glaubt. Wenn man weiß, wie kärftig bereits Mathias' Kröte zuschnappen kann, kann man sich vielleicht ausmahlen, was eine über einen Meter lange Schildkröte so anrichten könnte. Eine von denen hier war jedenfalls sehr mobil und offenbar hungrig: Andauernd schwamm sie auf die Taucherin zu und versuchte, nach ihr zu schnappen. dass die nichts für sie hatte, störte sie nicht. Schildkröten schnappen eben einfach gerne. Die Frau konnte sich immer nur dadurch retten, dass sie die Kröte mit einem kräftigen Druck in den Nacken unter sich drückte und dadurch ein paar Sekunden gewann, bis diese gewendet und zum neuen Angriff ansetzte. Zum Schluss bekam sie auch noch etwas Leckeres für Schildkröten, und die Zuschauermassen lösten sich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Riffbecken.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Riffbecken.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Kroeten.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Kroeten.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Das Meeresbecken: Die Fische hier sind wirklich enorm. Im Meer zu schwimmen und so einem zu begegnen ... gruselige Vorstellung!&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Meeresbecken.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Meeresbecken.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Meeresbecken2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Meeresbecken2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Meeresbecken3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Meeresbecken3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Seelöwen und Delfine haben eine eigene Show bei den Meeressäugern. Normalerweise ist man bei uns ja immer gegen diese Dressurakte; andererseits denke ich, dass es den Tieren, wenn sie schon in Gefangenschaft gehalten werden, ein bisschen was zu tun und ein wenig Ablenkung bietet. Von der Darbietung, die während der Goldenen Woche öfter stattfindet, habe ich leider keine Fotos machen können, auch, weil die Biester einfach zu flink waren. Die Seelöwen fingen Ringe auf, die ihnen aus dem Publikum zugeworfen wurden, zeigten verschiedene Lauftechniken (amüsant) und spielten mit einer aus dem Wasser ragenden Schwimmflosse "Hai". Die Delfine zeigten synchronspringen, Zählkünste oder ließen einen Pfleger auf sich "surfen". - Die Käfige allerdings, in denen sie ausserhalb der Auftritte wohnen, sind ziemlich klein. Das Elend in Bildern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Delphingehege.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Delphingehege.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Und weiter geht es. Der Zoo besteht nur zum Teil aus den Tieren. Geld verdienen lässt sich auch hier gut, sei es mit Essens-, Souvenierverkauf oder anderen Unterhaltungsangeboten wie dieser Hüpfburg.&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Aquarium2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Aquarium2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116015329456624605?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116015329456624605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116015329456624605' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015329456624605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015329456624605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/beijing-zoo-teil-2-das-aquarium.html' title='Beijing Zoo Teil 2: Das Aquarium'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-116015338534170042</id><published>2006-10-03T10:48:00.000+08:00</published><updated>2006-10-07T13:20:37.640+08:00</updated><title type='text'>Der Beijinger Zoo</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Obwohl ich schon seit einiger Zeit mal in den Beijinger Tierpark wollte, war es heute doch ein eher spontaner Entschluss. Die letzten Tage war immer jemand krank oder hatte keine Zeit, oder die Busse waren auf Grund der Ferienzeit dermaßen überfüllt, dass man nicht mit hineinkam; heute war ich in der Nähe und nutze diese Gelegenheit - zusammen mit etwa 200 Millionen Chinesen, die die gleiche Idee hatten. Ob es jetzt gut oder schlecht ist, Tiere einzusperren und auszustellen, sei mal dahin gestellt. Ich finde es noch vertretbar, wenn die Gehege entsprechend groß und tiergerecht gestaltet sind. Leider ist das hier jedoch nicht immer der Fall; allerdings ist es auch nicht so schlimm, wie ich es nach Schilderung anderer befürchtet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Ententeich.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Ententeich.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Eintritt hier ist verhältnismäßig günstig: 15 Kuai für einen Erwachsenen (20 mit einer Zusatzkarte für das Pandahaus, das man sonst extra bezahlen muss), für Kinder, alte Leute und Studenten sollte es eine Ermäßigung geben. Die gab es, obwohl ich meinen Studentenausweis zeigte, für mich nicht. Die Verständigung scheint noch nicht wirklich zu klappen, aber irgendwie scheint mein Artikulationsvermögen auch immer dann besonders schlecht zu sein, wenn ich in Situationen komme, in denen es etwas verbilligt gäbe. Leider ist mein Chinesisch noch zu schlecht, um sowas auszudiskutieren. Ein paar Schimpfwörter zu lernen wäre auch nicht verkehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beijinger Zoo ist flächenmäßig kleiner als der Berliner Tierpark und ein bisschen größer als der Berliner Zoo, wenn er auch nicht so viele Tierarten hat. Was mich vor allem interessierte war, ob sich die ausgestellten Tiere hier von denen in europäischen Zoos unterscheiden. Im Großen tun sie das aber nicht, auch wenn hier manchmal Vögel draußen umherflattern, die bei uns sicher im Käfig ausgestellt wären. Hier eine Auswahl verschiedener Vögel &lt;em&gt;im&lt;/em&gt; Käfig:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Bananenvogel.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Bananenvogel.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;Diese beiden sind wirklich knuffig, auch wenn manche anderen ziemlich zerrupft aussehen, aber vielleicht sind sie ja grade in der Mauser? Dieses Pärchen saß auf einem Ast und schrie sich gegenseitig an (keine Ahnung, ob sie verheiratet waren). Sehr knautschig jedenfalls ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Knautschvoegel.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Knautschvoegel.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Knautschvogel.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Knautschvogel.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_KomischerVogel.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_KomischerVogel.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Fasan.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Fasan.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Papageien.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Papageien.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Giraffen kann man - gegen eine kleine Extragebühr, versteht sich - mit Ästen und Blättern füttern. Den Kindern macht das jedenfalls ziemlichen Spaß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Giraffen1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Giraffen1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Giraffen2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Giraffen2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Am Rande des Giraffengeheges kommt es plötzlich zu einem kleinen Menschenauflauf: Sind die Löwen ausgebrochen? - Nein, zum Glück dann doch nicht. Nur ein kleiner &lt;em&gt;blonder&lt;/em&gt; Junge, der eins der kleinen Küken auf der Hand hält, die ein chinesisches Mädchen in einem kleinen Käfig hatte. Ich habe diese Kükenverkäufer schon ein paar Mal an der Straße gesehen, aber ich weiß nicht genau, wozu diese kleinen gescheckten Küken verkauft werden? Als Haustiere? Züchtet man sie, bis sie groß und lecker werden? Das dauert aber, und in der Stadt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Antilope.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Antilope.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Auch das Kamel kann man füttern, was ihm in seinem sechs Quadratmeter großen Gehege ein bisschen Abwechslung bieten dürfte. Die Wahrnehmung von Tieren scheint anders zu sein: Tiere werden hier scheinbar etwas weniger als Wesen mit eigenen Bedürfnissen wargenommen, denen es nachzukommen gilt, denn als Unterhaltungsobjekte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_ArmesKamel.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_ArmesKamel.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Reptilienhaus: Überlaufen, wie alles andere. es ist schwer, mit meinem Apparat trotz Blitztlicht vernünftige Fotos im Dunkeln zu machen, um so mehr, wenn die Tiere sich bewegen. Dieses Krokodil hier ruht sich zum Glück gerade mal aus - für dieses Jahr ... (Übrigens hat mein einer Sprachpartner als Handy-Klingelton "Schnappi das kleine Krokodil" - Deutschland, Kulturexporteur sag ich da nur ...)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_FaulesSchnappi.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_FaulesSchnappi.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Königspython heißt auf chinesisch &lt;em&gt;Wang Mang;&lt;/em&gt; sinologische Assoziation ist natürlich gleich das Wang-Mang-Interregnum. Ich müsste mal die Zeichen des Kerls rauskriegen ... Diese hier ist übrigens wirklich ziemlich groß, auch wenn man das nicht so richtig auf dem Foto sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Koenigspython.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Koenigspython.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Affen sind meistens noch am mobilsten und wegen ihrer menschlichen Regungen auch ziemlich interessant zu beobachten. Hier scheint ein Kleines seine Muter jedenfalls zur Freude der Besucher ziemlich genervt zu haben, sprang immer um sie herum, zog an ihren Armen und biss sie zum Schluss sogar in den Affenpo! Die Reaktion der Mutter war ebenfalls ziemlich menschlich ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Affen.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Affen.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Gibbons ... Okay, ich weiß, dass sie nicht sehr viel herumziehen, aber dieses Gehege scheint mir dann doch etwas klein zu sein. Keine hohen Baumwipfel, auf die sie klettern könnten, um in der Dämmerung zu singen. Vielleicht kommt mir es hier aber auch mehr verkehrt vor, weil ich mich mit der Geschichte der Tiere in China etwas mehr beschäftigt habe (van Hulik). Abgesehen davon - sie mögens eher gemächlich hier ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Gibbons.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Gibbons.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Gibbons2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Gibbons2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Gibbons3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Gibbons3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Wohin man kommt: Ausruhen ist angesagt. Irgendwie sind die Gehege allerdings auch ziemlich monoton eingerichtet. Ausser zu schlafen bleibt nicht viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_MuedesNashorn.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_MuedesNashorn.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das Nashorn hier sucht ein bisschen Schatten. Klingt komisch, aber auch Dickhäuter können wohl nen Sonnenbrand bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_NashornSchatten.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_NashornSchatten.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Elefanten.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Elefanten.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Hey, ich glaub, ich hab Deinen Onkel gesehen ... in der Mensa. (Muahaha, sorry - kleiner Scherz! Süß und knuddelig ...)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Strauss.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Strauss.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_HungrigeGeier.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_HungrigeGeier.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Tiger.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Tiger.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie scheinen Chinesen &lt;em&gt;Tiere besichtigen&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Tiere&lt;/em&gt; &lt;em&gt;essen &lt;/em&gt;gut miteinander kombinieren zu können. Hier ist ein Restaurant - im Dickhäuterhaus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Restaurant.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Restaurant.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zu guter letzt: das Pandahaus. Dicht umlagert, überfüllt (wie alles) - und ein totaler Nepp! Was man hier sieht, sind drei verpennte Pandas, die von den Besuchern überhaupt nichts wissen wollen, zusammengerollt in ihren Gehegen. Man bekommt sie kaum zu Gesicht vor aluter Menschen, bis auf einen scheinen sie auch alle hinter Glas zu sein. Dafür, dass man extra Eintritt dafür zu bezahlen hat, ist es eine herbe Enttäuschung. Aber für die Chinesen haben sie natürlich eine andere Bedeutung und sind so etwas wie Nationalmaskottchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Panda.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Panda.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Panda2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Panda2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das wird schließlich auch deutlich, wenn man sich nach den drei Gehegen seinen Weg nach draußen durch die zweiundfünfzig Souvenirstände kämpfen muss: Hunderte von Pandaartikeln ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Pandashop2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Pandashop2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Pandashop3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Pandashop3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-10-03_Pandashop.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-10-03_Pandashop.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-116015338534170042?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/116015338534170042/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=116015338534170042' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015338534170042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/116015338534170042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/10/der-beijinger-zoo.html' title='Der Beijinger Zoo'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115952626165279998</id><published>2006-09-29T18:17:00.000+08:00</published><updated>2006-10-01T13:27:25.250+08:00</updated><title type='text'>China und die Raubkopien - Nachtrag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Mittlerweile habe ich zwei Filme auf DVD gesehen - "Das Monsterhaus" und "Cars", beides Animationsfilme, die durchaus ganz unterhaltsam sind. Sie waren zwar nicht in chinesisch, aber ab und zu muss auch mal etwas anderes zur Entspannung sein. Dabei habe ich allerdings entdeckt, dass mein Plan, durch Filme eine andere Sprache zu lernen hier definitiv nicht in die andere Richtung funktioniert. Ich möchte durch das hören der Dialoge und das zeitgleiche Lesen der Untertitel ja ein bisschen das Hörverständnis verbessern. Möchte das ein Chinese mit seinem Englisch machen, könnte er mit seiner so gewonnenen Spracherfahrung bei seiner Einreise in die Staaten einige Probleme bekommen. Denn was die englischen Untertitel anbelangt, sind sie vom Original schon ziemlich weit entfernt. Ein Beispiel? Bitte sehr, die Anfangsszene aus "Das Monsterhaus":&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;(Der alte Mann verscheucht das Mädchen und macht ihr das Dreirad kaputt.)&lt;br /&gt;Stay away from my house!&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;(Untertitel: What's up? - He's got hostages -- kids.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;(Szenenwechsel: DJ's Haus, die Eltern packen&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;Vater: We're gonna be late.&lt;br /&gt;(Untertitel: Life's a bitch sometimes. Come on.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ (am Fernglas, wo er den alten Mann beobachtete): Hold on dad, I'm coming.&lt;br /&gt;(Untertitel: Hold on. - We got two minutes.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ: (macht einen Eintrag ins Tagebuch) Another tricycle ...&lt;br /&gt;(Untertitel: Okay. You get the kids. - We'll make some noise. - You're a son of a bitch, you know that?) &lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;DJ: Mom, he's doing it again. He took another tricycle ...&lt;br /&gt;(Untertitel: --child crying -- speaks Serbo-Croatian --)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Mom: Okay honey, we talked about this, you can not stay up in your room all days, staring at an old man through you teleskope.&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;(Untertitel: Come on, come on. I won't hurt you. - Come on, let's go. You'll be fine.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ: But mom, theres something wrong with the house, I'm serious!&lt;br /&gt;(Untertitel: Come on, hurry. Let's move!)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Mom: What was that?&lt;br /&gt;(Untertitel: Let's go. Get them out of here. - Come on, let's go.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ: I'm serious.&lt;br /&gt;(Untertitel: -- girl whining -- Hey! Hey!)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Mom: His voice sounds funny!&lt;br /&gt;(Vater macht Witz über DJ, der in die Pubertät kommt)&lt;br /&gt;(Untertitel: Drop her! Drop her! - It's too late. - Get in the truck. - Let me go. - It's over. Come on.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Mom: Maybe he wants to come with us.&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;(Untertitel: Damn, just get me back in there.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Vater: Oh, the boys to busy spying all day.&lt;br /&gt;(Untertitel: Sometimes you can't save 'em all.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ: I'm not spying!&lt;br /&gt;(Untertitel: Hello, good evening. I'm the revolution.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Vater: Oh, that's okay buddy! When I was in your age I was doing exact the same thing. Of course ...&lt;br /&gt;(Untertitel: Won't you sit down and let me tell you about a person. - That lives inside of me like an alter e-g-o. - Another personality from the ones you already know. - Your name is Brad. - B-r-a-d, last name s-e-x-e.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;Vater (stottert): Of course it was you beautyful mother ...&lt;br /&gt;(Untertitel: Straight from the bowels with a towel, without ecstacy, don't sit next to me. - If you're stressing, learn your lesson.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;(DJs Cowder Freund kommt mit einer Maske auf dem Kopf, murmelt etwas.)&lt;br /&gt;(Untertitel: So I kick the spider licks she flirts with mister chick licks.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ (schüttelt den Kopf) Chowder ...&lt;br /&gt;(Untertitel: Hey Guys! Guys, this is a wheelchair ramp.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Eltern (streiten sich im Auto, beide brüllen, dass sie zu spät kommen)&lt;br /&gt;(Untertitel: Get down like this. Just kinda, give it a little roll ... like this. - Like, I'm gonna put up with his shit. - Hello, ladies. Hello. - Oh, watch out. - Watch were you're going. - Asshole. - Who does he think he is? - Hey, hey, hey. Willy, Willy, Willy, Willy, Willy. - Slow the fuck down. - Get the fuck off me.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Mutter (kurbelt das Autofenster runter): We love you! That includes your dad ...&lt;br /&gt;(Untertitel: What the fuck's your problem, Hogie? - Hey, Hogarth. - Come on, just chill. Why don't you stop fakin' the fall, man?)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;(DJ schreit. Chowder haut ihm auf die Schulter und sagt, wie toll es ist, eine Woche alleine zu sein)&lt;br /&gt;(Untertitel: I'm kinda tough. I'm gonna grow u and be a fuckin' retard.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Chowder: Hey, I got a new ball ...&lt;br /&gt;(Untertitel: Go ahead, there you go. - Fucking detention.)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;DJ: Oh, a ball?&lt;br /&gt;(Untertitel: Oh, a detention?)&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;usw. - Irgendwie erinnert mich das an den Monthy Python-Sketch, in dem ein Mann vorsätzlich ein Englisch-Ungarisches Wörterbuch fälscht. - Der chinesische Untertitel hingegen scheint einigermaßen zu passen, aber das Publikum ist hier ja sicher ohnehin größtenteils chinesisch, deshalb kaum verwunderlich. Taubstumme Amerikaner sollten sich ihre Filme jedenfalls besser selbst mitbringen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115952626165279998?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115952626165279998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115952626165279998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115952626165279998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115952626165279998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/china-und-die-raubkopien-nachtrag.html' title='China und die Raubkopien - Nachtrag'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115928389900459581</id><published>2006-09-26T22:11:00.000+08:00</published><updated>2006-09-26T23:50:32.156+08:00</updated><title type='text'>China und die Raubkopien</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn es etwas gibt, dass sich &lt;a href="http://www.china.org.cn/german/170732.htm"&gt;Wen Jiabao&lt;/a&gt; auf seinen Besuchen im Ausland noch öfter anhören als Kritik an der Situation der Menschenrechte sind das die Klagen der Industrie über den Handel mit Raubkopien, der in China zweifelsohne im großen Maßstab blüht. Angesichts der überwältigenden Zahl potentieller Käufer auf dem gesamtchinesischen Markt kann man verstehen, dass den westlichen Firmen das Wasser im Mund zusammenläuft, angesichts des Milliardenumsatzes, der ihnen auf Grund mangelhaften Copyright-Schutzes entgeht, dass sie an der verstärkten Wahrnehmung des Schutzes geistigen Eigentums und virtueller Güter ein primäres Interesse haben. Zu diesem Thema ist mehr und besseres geschrieben worden, als ich das hier könnte, aber ein paar private Impressionen möchte ich trotzdem loswerden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die DVD-"Dealer" findet man an jeder zweiten Ecke, meist kommen sie abends, aber manche stehen auch schon tags über dort. Was man bei ihnen kaufen kann sind in der Regel Kopien von mehr oder weniger erfolgreichen Hollywoodfilmen, chinesische Filme und gelegentlich auch Computerspiele. Auf der Suche nach chinesischen Filmen, die ich sehen könnte, um mein Hörverständnis zu verbessern, habe ich mich auch bei diesen Händlern umgesehen. Kevin, den ich letztes Wochenende endlich mal traf, erzählte mir, dass die chinesische Regierung vor ein, zwei Jahren bereits eine ganze Reihe dieser Läden dicht gemacht hätte und die Händler erst langsam wieder ins Straßenbild zurückkehrten. Das Problem der Raubkopien und Plagiate reicht aber weiter, als dass es in ein paar Händlern auf der Straße ausgemacht werden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Haltung der Chinesen zum Kauf von Kopien scheint jedenfalls nicht dafür zu sprechen, dass sie darin ein wirkliches Problem sähen: Ich unterhielt mich z.B. mit einer Händlerin, während direkt daneben ein Polizist saß, der die DVDs selbst durchsah und gelegentlich mitriet, was für Worte es waren, die mir nicht einfielen. Eine kopierte DVD zu kaufen ist dabei nicht ganz ohne Risiko: Gelegentlich sind es von einer Kinoleinwand abgefilmte Streifen, mal beginnen sie später, mal ist die obere Hälfte der Köpfe der Schauspieler weggeschnitten, weil die Kamera zu tief stand - definitiv nichts für Sammler. Auf die Beschreibung auf dem Cover kann man sich ebenfalls nicht verlassen: Mal sind die Filme weder in Englisch noch in Chinesisch, statt dessen in Russisch oder Spanisch oder haben portugiesische Untertitel. Mal stimmen Filmplakat und Klappentext auch überhaupt nicht überein: Bei einem Jet Li Film z.B. war der Covertext ein Soundtrackreview, die Mitwirkendenliste gehörte zu einem anderen Film.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chinesische Raubkopierer scheinen auch oft nicht zu verstehen, was sie dort auf die Hüllen ihrer Filme schreiben. Wenn es Englisch ist, ist es cool, je mehr, desto besser. Auf dem Cover von Peter Jackson's "King Kong" konnte man beispielsweise lesen "It wasn't beauty that killed the beast - it was bloat!", offensichtlich von einem Kritiker geschrieben, dem die Länge des Films missfiel. Die Kopierer dachten hingegen wohl, es handle sich dabei um ein Qualitätsurteil, und druckten es groß auf die Rückseite ... :-) :-/ X-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkenswert ist, dass es Raubkopien eben nicht nur bei den Händlern auf der Straße gibt, sondern auch in ganz normalen Geschäften wie im Geschäft um die Ecke. Dort stehen dann die echten neben den falschen DVDs - mit dem Unterschied, dass die Kopien meist die Hälfte oder ein Drittel billiger sind. Dass das Problem doch ein größeres ist als die paar Straßenhändler habe ich gestern abend bestätigt bekommen, als ich durch die mittlerweile über siebzig Kanäle unseres chinesischen Fernsehens zappte (und auf allen kommt mehr oder weniger der selbe Schrott). Plötzlich blieb ich bei einer dieser historischen Seifenopern hängen: Der General wollte eben zum Angriff blasen, als der Bösewicht auf den Zinnen damit drohte, seine Tochter zu opfern; die wiederum schrie, sie habe keine Angst, aber es war zuviel für ihre Schwester, die auch im Heer ihres Vaters kämpfte und weinend davon stürmte. Das ganze dauerte irgendwie acht Minuten, ohne dass etwas passierte: Der General zauderte, der Bösewicht drohte, die beiden Töchter schrien in Tränen ihren Satz - brutalster Kitsch in bunten Kostümen also. Der Grund, weshalb ich eigentlich dort hängen blieb, war, dass ich - als Soundtrack-Fan - ein paar bekannte Takte gehört hatte (nämlich aus James Horners "Aliens": Bishop's Countdown). Sie hatten die Musik genommen, um ihre Szene zu untermalen. Im Laufe der Szene folgten noch Stücke anderer bekannter Soundtracks; noch spannender fand ich, dass während der General vor den Toren der Stadt hin und her ritt, immer wieder kurze Szenen eingeschnitten wurden, die meiner Meinung nach aus "Königreich der Himmel" stammten. (Das Ganze wirkte natürlich unglaublich professionell: eine mit einer Videokamera und zehn Statisten gedrehte Soap, unterbrochen von Massenszenen in der Totale.) Und heute Abend entdeckte ich eine Serie, die vom Design der Figuren her das chinesische "Southpark" sein könnte; vom Inhaltlichen her dürften sie jedoch kaum zu verwechseln sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug für heute: Ich wollte diese kurzen Eindrücke geben, um zu zeigen, dass das Problem "Raubkopien" hier nicht nur an den kleinen einzelnen Händlern liegt, sondern dass es überhaupt eine andere Ansicht über geistiges Eigentum und dessen Weiterverwendbarkeit gibt: Gefällt mir der Soundtrack - wieso soll ich den nicht auch für meinen Film nutzen? Diese Szene da passt da ja auch ausgezeichnet hinein.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und sie verstehen sicher nicht einmal, weshalb ich das alles komisch finde ...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115928389900459581?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115928389900459581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115928389900459581' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115928389900459581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115928389900459581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/china-und-die-raubkopien.html' title='China und die Raubkopien'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115925825660455033</id><published>2006-09-25T16:02:00.000+08:00</published><updated>2006-09-26T16:10:56.640+08:00</updated><title type='text'>Krank werden</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Krank werden ist hier für Neuankömmlinge ziemlich leicht. Zum einen gibt es die Möglichkeit, etwas zu sich zu nehmen, dass man nicht gewohnt ist oder das nicht sauber war, z.B. ungeschältes Obst oder nicht abgekochtes Wasser. Die Folgen können ziemlich unangenehm sein, zumindest der Schilderung anderer nach, da ich bisher mit dem Essen keine Probleme habe (hab aber auch bisher weder die leckeren Hühnerfüße noch die "tausendjährigen Eier" probiert). Die andere Sache ist, sich zu erkälten. Das Klima ist bisher eigentlich recht konstant und eher sehr warm, problematischer sind die Wechsel, die man so im alltäglichen Leben hat: Im Wohnheim ist es sehr heiß, die Klimaanlage - direkt über meinem Bett - kann eingeschaltet sehr eisig sein. Wenn man mit dem Bus fährt, steht man dicht gedrängt mit hundert anderen Leuten auf engstem Raum. Gerade wenn es Stau gibt, öffnen die Busschaffner die Fenster weit, als ob von draußen frische Luft hereinkommen könnte! Bald ist der Bus voll mit dem Mief der Straße. Steigt man danach in die U-Bahn um, steht man hingegen für kurz oder lang unter einem der vielen Ventilatoren, die es in jedem Abteil gibt, und die in Größe und Leistung an mittelgroße Windmaschinen beim Film erinnern. Kurz - auch bei relativ konstantem Wetter gibt es eine gute Chance, sich doch noch etwas wegzuholen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das erste Mal, als es mich fast erwischt hätte, war kurz nach der Ankunft hier. Eine Tour über die Große Mauer ist auch eine gute Gelegenheit: Es ist windig, man schwitzt dazu vor Anstrengung, wenn man die steilen Treppen rauf und runter klettert, und zu allem Überfluss waren wir nur in T-Shirt und kurzer Hose aufgebrochen. Ich hatte damals etwas gekauft, was ich zuerst für Apfelsaft hielt, nach dem ersten Schluck dann für Alkohol und nun weiß, dass es doch Apfelsaft war - allerdings versetzt mit zehn Prozent Essig. (Ja, der chinesische Geschmack ist manchmal schon etwas speziell.) Auf jeden Fall hat es den Hals schön freigeätzt; ich habe das jetzt wieder versucht, aber vermutlich bin ich bereits daran gewöhnt. Diesmal hat es mich also richtig erwischt: Husten, Schnupfen, Hals- und Gliederschmerzen usw. Habe mir jetzt erst einmal die zwei Tage frei genommen. Zum Arzt wollte ich trotzdem noch nicht gehen, da hier wohl sehr schnell zu Antibiotika und obskuren "großen, dunklen Pillen" gegriffen wird. Also erst mal konventionell: Vitamine und unterstützende Medikamente.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und dabei herausgefunden: Wow, das ist hier richtig teuer! Beispielsweise bekommt man in der Apotheke zwei dieser Vitamin C Brausetablettenröllchen für 68 Kuai (bei uns wäre das ein Viertel oder noch weniger), Pfefferminzöl gibt es nur in 1ml Fläschchen, und die kosten auch nochmal so viel. Obst ist auch nicht gerade billig - für ein paar Kiwis, Orangen und Limonen habe ich auch etwa 100 Kuai hinblättern müssen. Im Vergleich dazu mal die Preise für technische Geräte: Unser elektrischer Reiskocher kostete ebenfalls 100 Kuai, ein DVD-Player so um die 300, der elektrische Wasserkocher 20 und unser kleiner Kühlschrank lag bei knapp 500. Schon seltsam, wenn man das in dieser Form umrechnet: Ein kleiner Kühlschrank für etwa 14 Rollen Vitamin C Brausetabletten, oder ein DVD Player für 6 Gläser Instant-Kaffee (wobei auch das hier Genussmittel und daher etwas teurer ist).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Krank werden ist auch in China nicht günstig.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115925825660455033?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115925825660455033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115925825660455033' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115925825660455033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115925825660455033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/krank-werden.html' title='Krank werden'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115916594135382334</id><published>2006-09-23T13:53:00.000+08:00</published><updated>2006-09-25T15:27:57.190+08:00</updated><title type='text'>Parteeeyyyyy!!!!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Eigentlich begann es unverdächtig: Unsere Lehrerin fragte uns am Freitag, ob wir nicht zur Jubiläumsfeier unserer Uni kommen wollten. Wir müssten uns nur aus dem &lt;em&gt;Bangongshi&lt;/em&gt; die Karten abholen, die darüber hinaus noch &lt;em&gt;mianfei&lt;/em&gt; (kostenlos) wären. - Das hätte schon etwas misstrauisch stimmen sollen, da hier in der Regel nichts kostenlos ist, was in irgendeiner Weise 好玩 (&lt;em&gt;hao wanr&lt;/em&gt;) wäre. Insgesamt neun Studenten ließen sich jedoch überreden und stellten sich für Samstag früh den Wecker. Ein Glück, denn die Veranstaltung fing mit nicht einmal einer Stunde Verspätung an, und die Generalprobe zu verpassen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-23_Partyyyy.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-23_Partyyyy.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Es war schrecklich! Die Kader und verdienstvollen Uni-Veteranen zogen zu Musik ein und nahmen auf der Tribühne platz, es folgte zu viele Ansprachen von verschiedenen Funktionären, die sich über Geschichte und Bedeutung der Universität und der Bildungssituation Chinas äußerten und dabei irgendwie immer noch eine Verbindung zur Parteigeschichte herstellten. Ich muss zugeben, ich habe nicht viel verstanden. Tortzdem kann man sich mit etwas Mühe von einem Hauptwort zum nächsten hangeln, und es ist erstaunlich, wie weit man zumindest bei offiziellen Veranstaltungen mit dem Vokabular kommt, das man aus diesen alten Büchern in Deutschland hat. Wenn man die Vokabeln "Entwicklung", "Aufbau", "Vorbild", "Errungenschaften", "großartige Nation", "Sozialismus", "noch mehr", "schon heute", "schon bald" "internationale Freundschaft", "wirtschaftlich", "Wachstum" und "ganz sicher" und ein paar ähnliche kennt, kann man offiziellen chinesischen Reden eigentlich schon eingermaßen folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterbrochen wurde das Ganze noch von gelegentlichem gemeinsamem Singen von fröhlichen Revolutionsliedern (wozu man sich erheben musste, auch wenn man es wenig erhebend fand) und verschiedenen Ehrenauszeichnungen, wozu statt chinesischer Musik allerdings der Radetzky-Marsch gespielt wurde, der ja auch schon dem einen oder anderen Dressurreitwettbewerb seine besondere Note von Feierlichkeit verlieh. Und mitklatschen konnte man das auch - yeah, shake it!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab mehr Gäste als Sitzplätze, weshalb uns der Fluchtweg durch die Tür leider versperrt blieb. Nach gut zwei Stunden war die Zeremonie vorbei, aber viel länger hätte es auch nicht dauern dürfen. Eins weiß ich aber: Das war auf jeden Fall das letzte Mal, dass ich mich hier zu ner Kommunistenparty einladen lasse - selbst wenn es absolut gratis ist!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115916594135382334?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115916594135382334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115916594135382334' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115916594135382334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115916594135382334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/parteeeyyyyy.html' title='Parteeeyyyyy!!!!'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115876446410227268</id><published>2006-09-20T22:52:00.000+08:00</published><updated>2006-09-22T16:36:50.250+08:00</updated><title type='text'>Ditan Park</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Deng Laoshi hatte uns bei unserem Treffen darauf hingewiesen, dass im &lt;em&gt;Ditan&lt;/em&gt; Park (direkt gegenüber der U-Bahn-Station &lt;em&gt;Yonghegong&lt;/em&gt;) derzeit gerade wieder Buchmesse ist (die wohl zwei mal im Jahr stattfindet). Zusammen mit Anne, Rudi und Gisa (die ich nicht mehr kannte, obwohl sie zumindest am Anfang mal an der FU war) haben wir uns ein bisschen umgesehen und auch ein bisschen Zeug gekauft. In meinem Fall ein wirklich gutes Chinesisch-Englisches Wörterbuch, dass sogar vom Verlag meiner Uni herausgegeben wurde (aber Wörterbücher habe ich jetzt wirklich genug), eine DVD-Tasche und eine Collection von 21 Miyazaki-Filmen auf 2 HDVDs, auf Japanisch mit chinesischem Untertitel. Was für eine Lernmotivation, würde ich nur mal die Zeit zum Filme kucken finden! Ausserdem war in der Box noch eine Seife in Form diese Studio Ghibli Figur (Totoro, denke ich) - sehr merkwürdig. Aber für Zeitungsabonnements ködern sie hier auch mit einer Fünf-Liter-Flasche Erdnussöl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-20_Ditan-Park1.1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-20_Ditan-Park1.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-20_Ditan-Park3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-20_Ditan-Park3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der eigentlichen Buchmesse gab es auch andere Sachen zu bestaunen, wie z.B. diese wunderbare Ausstellung von alten Propagandapostern (eine der wenigen Sachen, für die man hier nicht noch einmal extra Eintritt bezahlen muss).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-20_Poster.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-20_Poster.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lei Feng, &lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt; kommunistische Propagandafigur Chinas schlechthin (mal abgesehen von Mao)! Es ist schon erstaunlich, wo man diese Gesichter auch heute immer noch sieht. Hmm, was wäre vergleichbar? - Weiß irgendwer von den Jüngeren heute noch, wer &lt;em&gt;Timur und sein Trupp&lt;/em&gt; waren? So in etwa ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-20_leifeng.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-20_leifeng.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die "Buchmesse" ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung hunderter Stände mit meist gebrauchten, unsortierten Büchern, die sich auch ziemlich oft wiederholen, und entsprechend ermüdend wird es nach einer Weile. Die Buchhändler haben auch nicht wirklich einen Überblick über ihr Sortiment, noch wüssten sie, woher man Sachen bekommt, die man sucht. Es ist vielmehr das Prinzip Grabbeltisch: Schau, ob Du was findest, und nimm's mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-20_Ditan-Park2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-20_Ditan-Park2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir durften uns auch - kostenlos - auf einer der Unterschriftenwände für die Olympiade eintragen, was Rudi für eine subversive Aktion nutzte, die vermutlich beim nächsten Besuch des Botschafters für einen diplomatischen Eklat sorgen wird (nicht wahr, "Dr. A"?! Wir hätten fragen sollen, für welche Zeitung der Fotos schießt! Wenn ich was finde, sag ich Bescheid!) Die Seite der beiden findet man übrigens unter    &lt;a href="http://annekathrin-runge.magix.net/"&gt;dieser&lt;/a&gt; Adresse - für alle, die von China einfach nicht genug bekommen können.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115876446410227268?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115876446410227268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115876446410227268' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115876446410227268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115876446410227268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/ditan-park.html' title='Ditan Park'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115876452754007837</id><published>2006-09-17T23:01:00.000+08:00</published><updated>2006-09-21T13:45:05.296+08:00</updated><title type='text'>Im Yuanmingyuan mit Lehrer Deng</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Heute waren wir also gemeinsam mit Lehrer Deng und seiner Familie im Yuanmingyuan, dem alten Sommerpalast. Herr Deng war unser Sprachlehrer an der FU, und wegen seiner ruhigen und freundlichen Art haben ihn alle wohl nur in bester Erinnerung, aber irgendwie ist seine gesamte Familie so (was ich persönlich ziemlich beruhigend finde :-). Obwohl er mittlerweile pensioniert ist, wohnt er noch an seiner Universität (Culture &amp; Language U.), was hier offenbar so gängig ist. Anne und Rudi sind mit ihm schon länger befreundet; mir war es etwas peinlich, mich zu allem einladen zu lassen, und ich werde mich vielleicht bei Gelegenheit dafür revanchieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der alte Sommerpalast &lt;em&gt;Yuanmingyuan&lt;/em&gt; wurde von F. Giuseppe Castiglione (1688 - 1766), einem italienischen Missionar, und P. Michael Benoist (1715 - 1774) aus Frankreich entworfen und unter ihrer Aufsicht von chinesischen Künstlern konstruiert. Die Planung begann 1747, im 12. Jahr der Herrschaft Qianlongs (ha, im selben Jahr kam das &lt;em&gt;hesei toktobuha manjusai wecere metere kooli bithe&lt;/em&gt; raus, da ist doch was hängen geblieben), und wenn ich Deng Laoshi richtig verstanden habe, war der Park ein Geschenk an die Mutter des Kaisers zu ihrem 60. Geburtstag. (Das dürfte ihn für die nachfolgenden Jahre allerdings ziemlich unter Druck gesetzt haben, sich eine Steigerung einfallen zu lassen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Yuanmingyuan_alle2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Yuanmingyuan_alle2.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chinesische Familienverhältnisse sind begrifflich ziemlich kompliziert, da es für alles und jeden eine eigene Bezeichnung gibt. (Sie haben versucht, es mir später beim Essen zu erkären, es ist kompliziert!) - Ohne die Bezeichnungen sind hier (v.l.): Lehrer Duan (Professor und Mann der Schwester von Lehrerin Zhu), Meimei (Herr Dengs Enkelin), Herr Deng, Frau Zhu (Herr Dengs Ehefrau), Rudi und Deng Wei (die Tochter von Deng und Zhu Laoshi).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_YMYGarten2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_YMYGarten2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_YMYGarten4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_YMYGarten4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_ARMD.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_ARMD.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rudi, Anne, Meimei und Deng Laoshi an einem der wenigen grünen Flecken in Beijing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_YMYGarten3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_YMYGarten3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_YMYGarten1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_YMYGarten1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Lotosteich2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Lotosteich2.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Insel auf diesem zugewachsenen Teich ist so eine Art Ethno-Island. Eine größere Anzahl von Figuren aus Holz, die aus Afrika oder von amerikanischen Ureinwohnern stammen sollen (woran ich irgendwie meine Zweifel habe), soll hier wohl das freundschaftliche Verhältnis der Kommunistischen Partei zu den verschiedenen Völkern unterstreichen (es gibt da eine Hütte mit Ausstellung). Natürlich kostet auch die Insel zu betreten etwas (und die Dengs haben es bezahlt, oh je).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Lotosteich.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Lotosteich.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Bruecke.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Bruecke.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Duan Laoshi und Meimei trauen sich über eine Brücke, die unter uns kräftigeren Westlern schon ziemlich geächzt hat. - Macht trotzdem Spaß, drauf zu hüpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_EthnoIsland.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_EthnoIsland.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Goldfische.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Goldfische.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gierige Goldfische: Man kann sie mit Brotkrümeln und anderem füttern, und sie springen auch aufeinander und ein Stück aus dem Wasser heraus, um möglichst hoch zu kommen. Jaa, kommt nur her, ich goldigen Snacks ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Labyrinth.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Labyrinth.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nordwesten des Parks befindet sich ein Labyrinth ("&lt;em&gt;Migong&lt;/em&gt;") mit einem kleinen Pavillion in der Mitte. Der Eindruck auf diesem Bild täuscht übrigens gerade, denn leer ist es hier eigentlich gar nicht (und deswegen auch nicht allzu schwer, durchzufinden - immer mit der Masse mit).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_MasterOfTheMigong.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_MasterOfTheMigong.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;Master of the &lt;em&gt;Gongmi&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Yuanmingyuan_alle.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Yuanmingyuan_alle.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der alte Sommerpalast wurde 1860 von den Engländern und Franzosen niedergebrannt (was man auf jedem Schild nachlesen kann), und die Ruinen kann man auch heute noch besichtigen. Es mutet schon irgendwie etwas europäisch-antik an (obwohl ich aus Griechenland und Italien nur die Bilder kenne).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Ruinen3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Ruinen3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Ruinen4.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Ruinen4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Ruinen.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Ruinen.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Ruinen2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Ruinen2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Atlas.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Atlas.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese ungewöhnliche umgedrehte Pyramidenform ist, wenn wir Duan Laoshis Erklärung richtig verstanden haben, übrigens keine architektonische Raffinesse, sondern Resultat der Baumittelknappheit: Von unten hat man einfach immer ein paar Steine weg genommen. (So wie in letzter Zeit ja auch Teile der Großen Mauer von unwissenden Chinesen als Baumaterial fort getragen wurden - sehr zum Missfallen der Regierung übrigens.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend waren wir noch im "Großer Hai Feuertopf Restaurant" direkt gegenüber des Jinma Hotels in der Xueyuanlu. Für 39 Kuai pro Person kann man sich hier an einem sehr großen Buffett selbst bedienen, bis man &lt;em&gt;- chi bu liao&lt;/em&gt; - nicht mehr essen kann&lt;em&gt; &lt;/em&gt;. Die Köstlichkeiten (und die Absonderlichkeiten genauso) kommen anschließend in eine der beiden Schüsseln des Feuertopfs in der Mitte und können da gekocht werden. (Die rote Seite ist extrem scharf.) Leider bin ich zu spät auf die Idee gekommen, zu fotografieren, denn was hier auf den einzelnen Platten lag, war wirklich ... äh, fotografierenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Feuertopf_vorher.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Feuertopf_vorher.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Feuertopf.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Feuertopf.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_DDM.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_DDM.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bier musste mit auf Annes Wunsch mit aufs Bild. Hier also zwei chinesische Professoren beim Biertrinken. - So, welcher Firma können wir das jetzt verkaufen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-17_Pijiu.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-17_Pijiu.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115876452754007837?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115876452754007837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115876452754007837' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115876452754007837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115876452754007837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/im-yuanmingyuan-mit-lehrer-deng.html' title='Im Yuanmingyuan mit Lehrer Deng'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115841536234148649</id><published>2006-09-16T21:30:00.000+08:00</published><updated>2006-09-17T07:51:35.270+08:00</updated><title type='text'>Besuch, coo'</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Einerseits ist China zu groß, um zufällig Bekannte zu treffen. Aber 世界是个村庄! (Shìjiè shì ge cūnzhuāng!, „Die Welt ist doch ein Dorf!“), und andererseits liegt es für Sinologiestudenten wohl nahe, ihren Urlaub in China zu verbringen. Anne und Rudi z.B., die ich heute getroffen habe und mit denen ich morgen zum Alten Sommerpalast fahren will. Wir haben uns ein bisschen unterhalten, und ich habe einige ziemlich interessante Sachen gelernt. Z.B. dass es nicht nur so scheint, als würden Chinesen sich oft auch gegenseitig nicht richtig verstehen, oder dass man als Ausländer schon einen generellen Blödi-Bonus hat, auch wenn man die Töne superexakt betont. Das beruhigt mich in gewisser Weise nachträglich, da ich in Deutschland immer mal versuchte, z.B. im Chinarestaurant mit den Leuten zu reden (die ich zwar verstehen konnte, sie aber mich scheinbar nicht), während mir andererseits z.B. Xiaoming versicherte, eine sehr gute Aussprache zu haben. Was hier bisweilen zu so skurrilen Situationen führt, dass man als Ausländer im Laden die Worte richtig ausspricht und damit nicht verstanden wird, weil die Beijinger sehr oft nur in Nuschel-Hua kommunizieren. Die kleinen Sonderbarkeiten des Alltags, von denen ich mehr schreiben sollte, wie die beiden meinten. Die gibts hier zuhauf, aber sie sind so alltäglich. Ich werd versuchen, trotzdem mal dran zu denken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/2006-09-16_rudiheanne.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/400/2006-09-16_rudiheanne.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens musste dieses Foto zwei mal gemacht werden, und sie haben beide zweimal wie auf Kommando das Victoryzeichen gemacht. Das sind so die kleinen Details, die wohl die längere Zeit in China verraten, denn diese Geste scheinen komischerweise alle Chinesen zu machen, wenn sie fotografiert werden. Zumindest in der Verbotenen Stadt, auf dem Tiananmen Platz oder an der Mauer sieht man das dauernd. Manchmal wird man auch gebeten, mit aufs Foto zu kommen. Chinesische Sehenswürdigkeiten sind ja alleine schon beeindruckend, aber wie viel Eindruck kann man schinden, wenn man auf einem Foto sogar noch so ner komischen Langnase die Hand um die Schulter legen kann?!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115841536234148649?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115841536234148649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115841536234148649' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115841536234148649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115841536234148649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/besuch-coo.html' title='Besuch, coo&apos;'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115837406971260924</id><published>2006-09-15T09:37:00.000+08:00</published><updated>2006-09-16T10:34:29.770+08:00</updated><title type='text'>Eine Woche Sprachkurs</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die erste Woche an der Uni, die als Orientierungsphase gilt, ist vorbei. Es begann letzte Woche mit einem kurzen Sprachtest, bestehend aus einem schriftlichen Teil, in dem wir ein doppelseitig bedrucktes Blatt mit etwa 200 Worten bekamen, die wir in Pinyin wiedergeben sollten, und einem kurzen mündlichen Test, bei dem der Prüfer ein paar kurze Fragen stellte und uns abschließend einen kurzen Text vorlesen lies. Nach ein paar Tagen hingen dann die Listen mit der jeweiligen Kurseinstufung aus, die man innerhalb der ersten Woche noch entsprechend den eigenen Stärken und Wünschen ändern konnte. Die Klasseneinteilung geht hier von A1-A5, B1-B5, C1-C5, D1-3 und E1-3, wobei A1 das niedrigste Level ist und E3 das höchste. Der Schwierigkeitsgrad zwischen den einzelnen Klassen steigt allerdings nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft und manchmal sehr extrem.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der erste Tag begann mit einer offiziellen Einführungsveranstaltung, bei der die Funktionäre vorgestellt wurden und ihre Ansprachen hielten. Es lief irgendwie genau so ab, wie man das erwarten konnte: Gleich zu Beginn wurden wir aufgefordert, uns für die chinesische Nationalhymne zu erheben (man stelle sich das an deutschen Unis vor). Ein kleiner Patzer, der das ganze etwas auflockerte, war, dass zuerst statt der Hymne die ersten Takte der &lt;em&gt;Internationale&lt;/em&gt; erklangen (offenbar hatte der DJ nach der letzten Party seine Platte im CD Player vergessen). Nach kurzer Verzögerung spielte man dann doch die Hymne, gefolgt von den Ansprachen: Alles ist gut, wir sind toll und verbessern uns rasant, und die Zukunft wird selbstverständlich noch besser. Das Ganze wurde zudem gefilmt - vielleicht für die schönen Erinnerungen ... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt; Der Unterricht besteht im Wesentlichen aus drei Pflichtkursen: Umgangssprache (口语, &lt;em&gt;Kouyu&lt;/em&gt;), Leseübungen (阅读, &lt;em&gt;Yuèdú&lt;/em&gt;) und Eleganteres Hochchinesisch (博雅汉语, &lt;em&gt;Bóya Hànyu&lt;/em&gt;), in den unteren Stufen gibt es noch Hörverständnisübungen, in den höheren Zeitungslektürekurse. Ich war ursprünglich in C3 eingestuft und habe die ersten Tage auch wirklich ernsthaft versucht, mitzukommen. Nachdem ich allerdings bis Mitternacht gelernt habe, dabei gerade einmal den Kouyu-Text bis zum nächsten Tag so halbwegs bewältigte und dabei allein auf um die 100 neuer Vokabeln kam, entschloss ich mich doch für den Kurswechsel und bin nun in C1. Zwischen C1 und C2 besteht praktisch kein Unterschied, und es werden auch die selben Lehrbücher verwendet. Um so überraschender ist der große Spalt, der sich dann zu C3 auftut: Dort habe ich fast nichts verstanden, in C1 konnte ich - bis auf ein paar Wörter - den ersten Text eigentlich sofort lesen (aber es gibt natürlich immer noch genug zu tun). Ein Pluspunkt ist, dass die Vokabeln in den unteren Kursen viel besser für den Alltag geeignet sind. Dafür schleppt sich der Unterricht so etwas dahin, aber ich denke, dass es letztendlich die bessere Entscheidung war. Man soll sich zwar höhere Ziele setzen, um sich auch zu verbessern. Aber das kann ich auch außerhalb des Unterrichts, deshalb ist das aktuelle Level für mich okay. Auch wenn es mir etwas leid tut, denn der Kouyu-Lehrer in C3 wirkte ziemlich smart und hatte die Angewohnheit, zu erklärende Begriffe szenisch darzustellen und mit kleinen Zeichnungen zu erläutern, was sehr unterhaltsam war.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33632719-115837406971260924?l=sinorama.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinorama.blogspot.com/feeds/115837406971260924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33632719&amp;postID=115837406971260924' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115837406971260924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33632719/posts/default/115837406971260924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinorama.blogspot.com/2006/09/eine-woche-sprachkurs.html' title='Eine Woche Sprachkurs'/><author><name>Andreas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08183780375904673051</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/7657/3400/1600/acravat.0.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33632719.post-115794778271413634</id><published>2006-09-09T20:23:00.000+08:00</published><updated>2006-10-29T13:15:57.323+08:00</updated><title type='text'>Tiantang: Der Himmelstempel</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es gibt sie also doch, die grünen Fle
