Sonntag, November 19, 2006

Chinesisch lernen I

Nach längerer Pause mal wieder ein Blog-Eintrag: Die Semesterzwischenprüfungen sind vorbei, doch auch wenn aktuell keine Test ansteht und es bis zur nächsten Klausur noch gut einen Monat hin ist, ist meine Zeit ziemlich knapp. Das Lernen der Sprache ist eine Lebensaufgabe, und jenachdem wie intensiv man es betreibt kann man dafür den ganzen Tag aufwenden. Und die Nacht. Chinesisch ist keine Sprache "normale" Sprache, Fortschritte macht man nur sehr langsam, die Vergessensrate ist hoch und stellt bereits Gelerntes wieder in Frage. Ich beneide die Leute mit besonderem Talent für Sprachen und jene, die das ganze schlicht als unterhaltsame Herausforderung sehen können. Wenn man unter dem Druck der Zeit und der Vorgabe, es bis zum Abschluss seines Studiums einigermaßen zu können, steht, um damit zu arbeiten, stresst es jedenfalls schon ein bisschen. (Und so wirtschaftlich der BA in Sinologie für die Universitäten auch sein mag, in praktischer Hinsicht ist er mal voll für'n 屁股 (pìgu)!)

Chinesisch ist faszinierend und erschreckend zugleich. Der interessanteste Aspekt ist die Schrift. Die Differenz zwischen gesprochenem und geschriebenem Chinesisch ist eine Besonderheit der Sprache, die sie auch zugleich sehr schwer zu lernen macht. Dabei sind diese alten Zeichen für sich genommen unglaublich interessant. Nicht nur wegen ihres ungewöhnlichen, einzigartigen Aussehens oder wegen des Systems, das hinter dem Aufbau dieser "Hanzi" steckt. Der für mich faszinierendste Aspekt ist, dass die Zeichen einen Einblick in die Denkweise und Wahrnehmung der Menschen, die sie geschaffen haben, bietet, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so offensichtlich zu sein scheint und auch den Chinesen im Alltag die Geschichte eines Zeichens sicher nicht immer gegenwärtig ist. Doch wenn man sich Zeit nimmt (was vor allem bedeutet, dass man sie haben muss), um darüber nachzudenken, kann man allein aus den Zeichen unglaublich vieles erfahren.

Das Zeichen 愁 (chóu) bedeutet zum Beispiel "sich sorgen". Es besteht aus drei Bestandteilen, für sich einzelne Zeichen: (1) links oben 禾 (hé), ein Zeichen, das eine Getreideähre darstellt, (2) rechts daneben 火 (huo), das Feuer (zusammengeschrieben bedeuten sie wiedrum 秋 (qiū), der Herbst), und darunter (3) 心 (xīn), das Herz. Ein Großteil der Chinesen durch die Geschichte waren Bauern, und das Konzept dieses Zeichens entstammt diesem Umfeld: Das Herz schlägt schnell vor Sorge, dass Feuer an das Getreide kommen und die Ernte verbrennen könnte. Dem Herbst als Jahreszeit vor dem Winter dürfte von den Bauern auch mit mulmigem Gefühl entgegengesehen werden. Das Zeichen erklärt ein abstraktes Konzept, hier ein Gefühl, mit Hilfe einer kleinen szenischen Beschreibung.

Ein anderes, komplexeres Beispiel: Das Zeichen 先 (xiān, "zuerst"), setzt sich aus den Zeichen 止 (zhi, "Fuß") bzw. dessen veränderter Form (ohne Aussprache) und darunter 儿 (ér, Sohn) oder 人 (rén, "Mensch") zusammen. Es bedeutet "den Fußspuren derer, die zuerst gegangen sind, folgen". In Kombination mit dem Geh-Radikal 辶 (chuò, "gehen") wird das Zeichen 选 (xuan) gebildet - "wählen": Die Wahl hat, wer entscheiden kann, zuerst zu gehen (das Langzeichen hierfür sieht etwas anders aus). Ein anderes Zeichen, dass ebenfalls wenn auch erst auf den zweiten Blick, dem bäuerlichen Denken entsprungen ist, ist 美 (mei, "schön"). Es setzt sich zusammen aus den Einzelzeichen 羊 (yáng, "Schaf") und darunter 大 (dà, "groß") und offenbart ziemlich klar, was die chinesischen Bauern als begehrenswert empfanden: Ein großes, fettes Schaf ist schön. Fügt man beide Zeichen nun zu einem Wort zusammen, so erhält man 选美 (xuanmei) - das Wort für einen Miss-Wahl-Schönheitswettbewerb. Und mit dieser Erklärung erfasst man das Wesen solcher Veranstaltungen doch ziemlich eindeutig, selbst wenn es durch so irritierende Sachen wie die Reden, die Misses in spe halten müssen, verschleiert wird.

Ein letztes Beispiel, das mir auch sehr gut gefällt, ist 马虎 (mahu), das chinesische Wort für "sorglos", "fahrlässig" oder "verwirrt". Es besteht aus zwei einzelnen Zeichen 马 (ma, "Pferd") und 虎 (hu, "Tiger") und leuchtet wohl ein: Ein Pferdchen, das so dicht an einen Tiger heran kommt, kann man nur als fahrlässig bezeichnen.

Es wäre sicher interessant, wie sich die stark linguistisch geprägte Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts im Anschluss an Saussure (bzw. Bally und Sechehaye), die die Sprache als System von abstrakten Zeichen, die ihre Bedeutung nur durch die Differenz zu anderen Zeichen, nicht aber aus sich selbst heraus erhalten und die darauf aufbauenden Konzepte von Gesellschaft und Individuum als linguistische Kategorien unter einer besseren Kenntnis des Chinesischen entwickelt hätte. Vielleicht gibt es dazu bereits etwas, mir fehlt da der Überblick, und ich bin auch weder Philosoph noch Linguist (und das Thema wäre auch definitiv zu groß, um es nebenbei zu behandeln).

Leider scheint der Gott der chinesischen Sprache gedacht zu haben, eine visuell so eindeutige Schrift müsse an anderer Stelle bestraft werden. Das gesprochene Chinesisch ist sicherlich die am schlechtesten zu verstehende Sprache (ausgenommen vielleicht diese eine afrikanische Sprache mit den ganzen Klicksern, Schnalzern und Rülpsern). Ein Grund dafür ist, dass die chinesische Sprache nur etwa 420 Silben in vier Tönen kennt, insgesamt also 1680. Das Kangxi Cidian als umfangreichstes Wörterbuch listet über 85.000 Zeichen (allerdings nicht alle gebräuchlich) auf - verständlich, dass dieses Verhältnis einige Probleme mit sich bringt.

Sucht man beispielsweise die Silbe "yi", dann findet mein elektronisches Wörterbuch dafür 135 Resultate, davon 72 im vierten Ton. Die Homophone machen das Chinesische einerseits in kulturgeschichtlicher Hinsicht so überaus reizvoll: Warum Fische und Fledermäuse (und etwa zwanzig weitere Tiere) Glück bringen, weshalb der Affe auf dem Pferd den Wunsch für eine Beförderung ausdrückt oder warum man als Mann keinen grünen Hut tragen sollte, versteht man oft nur, wenn man die vielen gleichlautenden Worten kennt. In der Alltagssprache allerdings stellen sie ein fast unüberwindbares Hindernis dar.

Selbst wenn man äußerst genau auf die Aussprache hört (und oft ist es hier weniger als nur eine Nuance, weil auch viele Chinesen hier auf der Straße nicht unbedingt Putonghua sprechen, bzw. Töne schon mal ganz ignorieren), gibt es dank der vielen gleich klingenden Wörter permanent das Problem: "Welches war jetzt wieder gemeint?" Im Gegensatz zu anderen Sprachen wie Deutsch, Englisch oder Französisch sind die Worte vom Klang her ja keineswegs einzigartig; aus diesem Grund probiert man auch beim Hören noch visuell zu denken. Für mich persönlich ist es wichtig, zu wissen, wie das dazugehörige Zeichen aussieht, da ich sonst größte Schwierigkeiten habe, etwas zu verstehen. Es kann auch vorkommen, dass man etwas erst versteht, wenn man es geschrieben sieht. Wenn die Lehrer etwas erklären wollen, hat das ganze bei entsprechend vielen unbekannten Wörtern manchmal den gegenteiligen Effekt, und man sitzt irgendwann nur noch da und denkt: --blip-blip-bliiiep--.

Versucht man, auf der Straße etwas im Vorbeigehen von anderen Leuten aufzuschnappen, stellt man oft fest, dass man denkt, Worte zu verstehen, es jedoch nicht wirklich versteht, weil einem der Anfang fehlt. Da Chinesisch eine so vergleichsweise wenig vielseitige gesprochene Sprache ist, sind die den Satz strukturierenden Elemente ausgesprochen wichtig. Die Bedeutung vieler Wörter erkennt man z.B. erst durch die ihnen zugeordneten Zähleinheitswörter, und davon gibt es extrem viele. Da es auch viele Auslassungen gibt, kann man Sätze oft auch nicht einfach so verstehen, sondern nur, wenn man auch das, was davor gesagt wurde, weiß. Auch Chinesen haben mitunter das Problem, dass kurze Antworten nicht verstanden werden. Zudem gibt es noch Spezialitäten wie die sogenannten Chengyu, feststehende viersilbige Redewendungen, die aus dem klassischen Chinesisch stammen und rein sprachlich ohne Kenntnis der entsprechenden Geschichte gar nicht mehr zu verstehen sind.

Chengyus spielen allerdings eine Rolle, wenn z.B. der eigene Intellekt unterstrichen werden soll. Schwierige (auszusprechende) Wörter gibt es hier ja nicht so wie bei uns: Wenn man "rund" sagen kann, kann man auch gleichzeitig "Pelochelys bibroni" (eine Weichschildkrötenart) sagen - beides heißt "yuán". Bildung zeigt sich also mehr durch Zitate & Kenntnis von schwierigen Zeichen. Dazu kommt, dass es scheinbar immer 20 verschiedene Möglichkeiten gibt, das selbe zu sagen, manchmal mit minimalen Bedeutungs- oder Verwendungsunterschieden. Eine reichhaltige Sprache würde bei uns viele Begriffe für die unterschiedlichsten Sachen bedeuten, in China versteht man darunter eher viele Worte für die selbe Sache.
Und um dem armen Student den Rest zu geben folgen die Wortarten hier ihrer ganz eigenen Logik. Ein Grammatikbuch, das ich mir kaufte, erklärt z.B. auf Seite 13 den Unterschied zwischen "turán" und "hurán" (die beide "plötzlich" oder "abrupt" bedeuten): So kann "turán"´als Prädikat, Objekt und Komplement verwendet werden, während "hurán" nur als Adverb funktioniert. (Wenn man versucht, "plötzlich" z.B. als Objekt eines deutschen Satzes zu verwenden, stößt man schnell an Grenzen. Oder was kann man mit einem "plötzlich" so anstellen?) Oder wenn man bei einem komischen Satz fragt, wo denn das Verb sei, und die Antwort "zurück" lautet. - Mit solchen Problemen schlägt man sich hier also durch Hausaufgaben und Klausuren, und Multiple-Choice-Tests sind hier alles andere als einfach, auch wenn es so scheint, weil man sich auf die eigene Sprache nicht verlassen kann. (Ein wenig erinnert es an die Zeit, als die Sesamstraßenspiele noch eine Herausforderung bildeten: "Eins von diesen Wörtern ist nicht wie die anderen - Dreirad, Zitrone, fliegen, Apfel und neun." Und die richtige Antwort wäre "Zitrone", weil alles andere hier Adjektive sind.)

Angesichts der Komplexität der Sprache und der Schwierigkeiten beim Lernen ist man natürlich immer in Versuchung, die Zeit lieber für etwas anderes zu nutzen. Das habe ich früher auch gedacht, und vermutlich ist das ein Grund, weshalb ich hier manchmal so große Probleme habe. Es ist auch der Grund, weshalb ich jetzt außer zu lernen zu so wenig anderem - wie dieses Blog zu aktualisieren komme. Aber zumindest weiß ich jetzt, dass ich damit nicht alleine bin: Herr Magone hat mich auf einen sehr lesenswerten Artikel von David Moser aufmerksam gemacht. Probleme mit der Sprache scheinen ein generelles Problem der Sinologen zu sein. Damit können wir umgehen. Aber eine Warnung sollte Bestandteil jedes studienvorbereitenden Gesprächs sein.

Freitag, November 10, 2006

Xiangshan

Das Chóngyángjié (重阳节) ist ein Fest, das nach der traditionellen Zeitrechnung auf den 09. 09. fällt. Da der Mondkalender mit unserem zeitgenössischen Kalender jedoch nicht übereinstimmt, fällt dieses Fest in diesem Jahr auf den 9. November. In der chinesischen Numerologie (z.B. im Yijing) ist 9 (3 x 3) die Zahl, die das Höchste und Vollkommenste repräsentiert, den Himmel. Damit verbunden war der Glaube, am 09. 09. durch Besteigen eines möglichst hohen Berges die eigene Lebenszeit erheblich verlängern zu können. (Erzähl das niemand den deutschen Krankenkassen!) Auch wenn heute niemand mehr daran glaubt, ist es ein Brauch, den man beibehalten hat, denn die Bewegung kann ja wirklich nicht schaden. Und dass es ausgerechnet an diesem Tag ist ... Tradition eben. Kein besonderer Grund :-)

Von der Universität aus wurde für die ausländischen Studenten eine Fahrt zum Xiangshan, dem/n Duftberg/en organisiert. In unserer Klasse schienen es nur drei Leute mitbekommen zu haben, die anderen machten an diesem nachmittag den regulären Unterricht und verpassten dadurch einige spektakuläre Ausblicke, auch wenn ich sagen muss, dass der Wirbel, den die Chinesen um diesen Berg machen, schon ein bisschen übertrieben ist.



In unserem PCR Lehrbuch hatten wir einen Lektionstext, in dem Gubo und Palanka auf den Xiangshan wollen. Es ist Herbst, und Li Laoshi sagt ihnen, dass nun die Zeit dafür am besten sei, da alle Blätter rot seien und der Berg jetzt ja so schön wäre. Diesen Satz habe ich in den letzten Tagen ziemlich oft gehört; irgendwie scheinen sich da aber auch wirklich alle komplett einig zu sein, es ist schon fast unheimlich.

Um es direkt zu sagen: Ja, der Berg ist schön und sicher auch außerhalb der besten Herbstzeit einen Besuch wert. Aber der Troubel, der um die roten Blätter gemacht wird, ist deutlich übertrieben. Zumindest als wir da waren, war die vorherrschende Farbe grün, obwohl es schon einige Bäume gab, die rote Blätter hatten. Diese Bäume stehen jedoch meist auf dem Gipfel oder in schwer erreichbarer Höhe, da die chinesischen Touristen sie sich gerne als Souvenier mitnehmen und die Bäume am weg dementsprechend "geplündert" sind. (Der erste der Eindrücke im Park war eine Chinesin, die eine Tasche in einen Baum warf, u ein paar Blätter herunterrieseln zu lassen.)

Die meisten roten Blätter findet man allerdings vor dem Berg: Bevor man überhaupt in den (natürlich nicht kostenlosen) Bergpark gelangt, muss man eine lange Straße voller Geschäfte passieren. Die überwiegende Anzahl dieser Geschäfte machen Souvenierläden aus, und das meistangebotene Souvenier sind gepresste rote Blätter in Plastikfolien. - Wenn es einen soweit auffälligen Charakterzug gibt, dann ist es meiner Meinung nach die Geschäftstüchtigkeit der Chinesen. Hier wird alles versucht zu Geld zu machen, und nach meiner bisherigen Erfahrung ist China das in dieser Beziehung kapitalistischste Land, das ich kenne.













Das schöne an diesem Park ist, dass, auch wenn die Leute am Eingang wie immer sehr zahlreich sind, sich das ganze durch die Größe nach einer Weile verläuft. Wählt man einen der alten, kleinen Wege (die im übrigen nicht sehr sicher und besonders im Winter nicht gut zu benutzen sind, da unmittelbar neben dem Weg oft ein sehr tiefer Abhang liegt und es keine Geländer gibt) erreicht man nach einer kleinen Weile vielleicht sogar einen Punkt, an dem man nahezu allein ist, was in China ja sehr selten der Fall ist. In solchen Momenten kann man mit einem solchen Ausblick erahnen, was es für eine Stimmung war, in der die alten Dichter und Maler ihre Kunstwerke schufen, in denen die Natur so überwälrigend ist und der Mensch nur einen Punkt in der Landschaft ausmacht.



















Ich habe die Beschwerde bekommen, auf meinen Bildern selbst zu wenig drauf zu sein. Um das zu ändern, kommen hier gleich ein paar wunderbare Bilder, featuring me and myself:



Während wir in den Bergen herumwanderten, fand ich einen Wurzelstock, der wegen seiner verschnörkelten Form bei allen Fantasy- und Rollenspielfrans so beliebt war, dass sie in Folge alle mit ihm posieren wollten. Hier also: Bild 1: Der Stock! (rechts im Bild: mein muskulöser Unterarm)


Bild 2: Der Stock mit mir! (Ich bin der rechts im Bild.)



Bild 3: "I am Gandalf the Gray!" (eher the Blue hier) (grimmig)



Sicherheit (安全, Anquán) wird in China bekanntlich großgeschrieben, und selbst die verwinkeltesten Ecken auf dem Berg kommen nicht ohne Kameras aus, um die Wanderer zu überw... zu beschützen. - Wir wollen glauben, dass es der Bergsicherheit dient und im Falle, dass jemand den Abhang auf Grund des fehlenden Geländers oder der brüchigen Wege hinabstürtzt, sofort eine chinesische Bergrettungsmannschaft auf den Weg geschickt werden kann.



An diesem Teich lassen sich Brautleute oft fotografieren. Als wir da waren, saß da sogar eine Braut in ihrem weißen Kleid (und fror), während sie fotografiert wurde. Die Reiher in der Mitte des Teiches sind übrigens Atrappen. Außer den Elstern, die man auch ab und zu in der Stadt sehen kann, haben wir nur noch ein paar dieser grauen Eichhörnchen beobachten können. Es gibt wirklich nicht viele Tiere in und um Beijing (den Zoo und die Restaurants ausgenommen).

Matthias auf den Stufen ...

Ist der Baum jetzt durch die Mauer gewachsen, oder hat man sie um ihn herumgebaut? - Die buddhistische Antwort lautet übrigens: Es gibt weder Mauer noch Baum, sie sind verkannte Aspekte deines nichtexistierenden Selbst.









Na also, es geht doch: Eine Stele in manjurischer, mongolischer, chinesischer und sanskritischer Schrift, errichtet von Qianlong. Etwas verwittert zwar bereits, aber noch erkennbar. An dieser Stelle befand sich ein Tempel, der wie so vieles - und die erklärenden Tafeln werden niemals müde, dies zu erwähnen - von den Engländern und Franzosen zerstört wurde. - Auch wenn man ein bisschen suchen muss, findet man doch noch einige Zeugnisse in manjurischer Sprache. Nur spricht das in ganz China offenbar niemand mehr. Sehr merkwürdig.


Tobias in einem Torbogen ...








Auch wenn wir nicht an dem geplanten Bergsteigewettkampf zum Gipfel teilgenommen haben, sondern einfach nur so umhergeschlendert sind, war es eine interessante Tour, und ich werde sie sicher noch einmal machen, auch um mal nach ganz oben zu kommen. Der Besuch war eine kleine Auflockerung im ansonsten gerade nur vom Lernen für die für nächste Woche anstehenden drei Prüfungen bestimmten Alltag. - Und genau daran werde ich mich jetzt auch wieder machen. Ein schönes Wochenende Euch allen (allen neun)!