Bis vor zwei Jahren war das Feuerwerk zum chinesischen Neujahr in der Stadt aus Sicherheitsgründen verboten; wer trotzdem etwas sehen wollte, musste nach außerhalb oder aufs Land fahren. Seit dem letzten Jahr ist es auch innerhalb der Stadt wieder erlaubt, und zwar bis zum fünften Ring, wobei sich daran wohl kaum jemand außerhalb halten dürfte. Geböllert wird hier jedenfalls schon seit gut einer Woche, und die nächsten acht Tage wird es noch so weitergehen. Anders als bei uns beginnt der Spaß hier also nicht erst um Mitternacht und ist dann auch nicht so schnell wieder vorbei. Und selsbt wenn die Knaller hier verhältnismäßig günstig sind, werden hier Massen verballert, die unser Neujahrsfest doch eher klein aussehen lassen. Und ja: Die berühmten Chinaböller kommen von hier (daher der Name)! Und voll total krass fett laut, ey!
Nach einem Abend mit Kevin, seiner Freundin Yuki und ein paar Leuten aus seiner Uni (zu viel geschappert, natürlich, grrr) waren wir noch kurz auf der Straße. Der Fehler meiner Kamera, bei dunklen Szenen die Lichter zu verzerren und die Bilder durch ihre Langsamkeit unscharf werden zu lassen, hat in diesem Fall - dem Fotografieren von Feuerwerk - sogar mal einen richtigen positiven Effekt. Ein paar Aufnahmen einer chinesischen Feuerwerksnacht:











So ein Feuerwerksknaller noch am Abend gekauft ist richtig teuer: Wie z.B. ein Fahrrad, eine Einladung ins koreanische BBQ-Restaurant, eine Taxifahrt durch die ganze Stadt - aber es funkelt dafür auch so nett.

Kevin und Yuki. He-he, das haben sie nicht erwartet. - Dass ich dieses Bild ins Netz stellen würde, wohl ebenso wenig.

All denjenigen, die meine supertolle Flash-Neujahrskarte nicht bekommen haben, noch kurz gesagt: Ich habe Euch nicht vergessen. Google ist Schuld. Und Microsoft. Und wen die Illuminaten sonst noch kontrollieren. Ich wünsche Euch trotzdem allen ein gesundes neues - schweinisches - Jahr!

1 Kommentar:
新年快乐!
爱昵
Kommentar veröffentlichen