Heute also haben wir den unangenehmeren Teil hinter uns gebracht: den Besuch im Krankenhaus. Als wir uns Montag registrieren ließen, wurden einige Studenten gleich damit vertraut gemacht, dass sie zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus sollten, und dass dies 400 Yuan kosten würde. Wir mussten schon für die resident permit runde 500 Yuan bezahlen und waren dementsprechend wenig begeistert. Ich ging noch einmal zurück und erklärte dem einen Fuwuyuan sehr eindringlich, dass ich dies nicht einsehen würde (Ulf meinte auch, in China gewönnen bisweilen, wer es schaffe, den anderen nicht zu Wort kommen zu lassen; ich glaube fast, er hatte ein bisschen Angst vor mir). Auf jeden Fall versicherte er mir, das sei sicher nur ein Missverständnis und die Unterlagen würden genügen - um mich dann später auf meinem Zimmer doch noch einmal anzurufen und mir zu sagen, ich solle doch besser das Geld mitnehmen. Nun ja. Das beste war die Erklärung, denn er begründete es damit, dass mein medizinisches Gutachten nicht "in China ausgestellt sei". Das klang sehr nach Abzocke.
Wir haben uns also bis heute darüber geärgert. Um halb zwei fuhren wir mit drei Reisebussen in ein Krankenhaus, wo wir ein Formular ausfüllen mussten und mit unseren Unterlagen dann gegen 60 Yuan ein Zertifikat erhielten. Untersuchungen gab es keine, nur endloses in einer Reihe stehen und schließlich eine Sachbearbeiterin (im weißen Kittel!), die unsere Daten in den Rechner eingab. Letztendlich also "much ado about nothing", aber das betraf auch nicht alle: Eine Koreanerin oder Japanerin vor mir musste 360 Yuan zahlen, Ulf meinte, vor ihm habe auch eine gestanden, die mehrere Hundert zahlen musste. Untersuchungen gab es aber, so weit ich gesehen habe, keine.
Weil wir nun also doch nur 500 statt 1000 Y zahlen mussten, beschlossen wir, es umgehend auf den Kopf zu hauen. Nein - Spaß - nur ein bisschen, und zwar im Internationalen Biergarten am Wudaokou, der entegen der Erwartungen nicht etwa von Deutschen, sondern von Muslimen (Húi) geleitet wird. Wegen des Regens war der Garten nicht sehr gut besucht, aber bei schönem Wetter ist es bestimmt ein toller Ort. International ist er auf jeden Fall: Ben entdeckte dort z.B. zufällig ein älteres Semester von seiner Schule in Michigan, der gerade in Bejing wohl als Dozent arbeitet.
Wir haben uns also bis heute darüber geärgert. Um halb zwei fuhren wir mit drei Reisebussen in ein Krankenhaus, wo wir ein Formular ausfüllen mussten und mit unseren Unterlagen dann gegen 60 Yuan ein Zertifikat erhielten. Untersuchungen gab es keine, nur endloses in einer Reihe stehen und schließlich eine Sachbearbeiterin (im weißen Kittel!), die unsere Daten in den Rechner eingab. Letztendlich also "much ado about nothing", aber das betraf auch nicht alle: Eine Koreanerin oder Japanerin vor mir musste 360 Yuan zahlen, Ulf meinte, vor ihm habe auch eine gestanden, die mehrere Hundert zahlen musste. Untersuchungen gab es aber, so weit ich gesehen habe, keine.
Weil wir nun also doch nur 500 statt 1000 Y zahlen mussten, beschlossen wir, es umgehend auf den Kopf zu hauen. Nein - Spaß - nur ein bisschen, und zwar im Internationalen Biergarten am Wudaokou, der entegen der Erwartungen nicht etwa von Deutschen, sondern von Muslimen (Húi) geleitet wird. Wegen des Regens war der Garten nicht sehr gut besucht, aber bei schönem Wetter ist es bestimmt ein toller Ort. International ist er auf jeden Fall: Ben entdeckte dort z.B. zufällig ein älteres Semester von seiner Schule in Michigan, der gerade in Bejing wohl als Dozent arbeitet.
Ben und Ulf: Sagt mal jiiiiiiiiii ...
Die Hähnchenspieße hier (wie auch immer sie heißen) sind echt lecker, die mit Rindfleisch eher zäh, aber das ist wohl Geschmackssache. Fleisch ist immer auch ein Wohlstandssymbol, aber hier gibst auch so viele leckere vegetarische Sachen, dass sich auch Buddhisten im Biergarten wohl fühlen dürften. (Ich krieg übrigens kein Geld dafür, Schande ...)

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