Die verschiedenen Gebäude erfüllen unterschiedliche Zwecke und es gibt hier sogar hin und wieder Tafeln, die bestimmte Geschichten zusätzlich in Englisch erzählen. Wie z.B. die der Siebzig-Jahre-Tür, einen Seiteneingang zum Tempel, den Qianlong bauen ließ, weil er zu alt für den normalen Weg über die Stufen war. Weil das jedoch den Ablauf des Ritual verwässerte legte er fest, dass seine Nachkommen diese Tür nur ab seinem Alter benutzen dürften - was nach ihm kein chinesischer Kaiser mehr erreichte. - Die Zweisprachigkeit der meisten Schilder mit Hausnamen und Plaketten bietet auch die Möglichkeit, mal wieder etwas verschüttetes Manjurisch auszugraben (aber Herr von Mende wäre sicher not amused).
Der Himmel ist - wie das Dach - rund, und die Erde - symbolisisert durch vier die Himmelsrichtungen darstellenden Pfeiler im Inneren - ist viereckig, selbstverständlich. Das gesamte Tempelgebäude ist übrigens ohne einen einzigen Nagel gebaut; die Techniken kann man in den in den umliegenden Gebäuden aufgebauten kleinen Ausstellungen etwas genauer betrachten.
Das Musikmuseum bietet einige Möglichkeiten, selbst Instrumente wie Trommeln, Glocken und ein schrecklich verstimmtes Qin auszuprobieren.
Von dem etwas erhöht liegenden Tempelvorhof kann man weiter über die Stadt sehen, als das aus der Stadt selbst oft möglich ist. An einem klaren Tag sieht man dann am Horizont die großen Bergketten, von denen Beijing umschlossen wird und die hier auf dem Foto kleiner wirken als mit dem bloßen Auge.












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