An Maos 30. Todestag (was wir bei unserer Planung aber nicht wussten) beschlossen Ben und ich, uns die Verbotene Stadt und die Tienanmen Platz anzusehen. Man kommt sehr leicht mit dem Bus und der U-Bahn dorthin, aber erst einmal den Stadtplan zu lesen ist schon eine Herausforderung. Am Tienanmen angekommen wurden wir gleich von ein paar Studentinnen interviewt, die uns nach unserem Eindruck von Beijing und eventuellen Verbesserungsvorschlägen, wohl im Hinblick auf 2008 hätten. Es war ganz nett, doch schon mit den zweiten Studentinnen, die uns kurze Zeit später ansprachen, änderte sich das. Nicht nur, weil ihr "Interview" eher einem Verhör glich, sondern auch, weil es sich letzten Endes als Scheingespräch entpuppte und man uns statt dessen in eine Kunstausstellung mit Kaufoption lotsen wollte (was wir aber ablehnten). Wir gingen ein wenig weiter über den Platz, als uns ein Mann ansprach, der sich mit uns über tolle amerikanische Filme unterhalten wollte, von denen er die Sprache gelernt habe - und uns überreden wollte, eine Kunstausstellung mit Kaufoption zu besuchen. Wir lehnten dankend ab und machten einen Bogen am Denkmal der Volkshelden vorbei zu Maos Mausoleum, das vielleicht wegen des Todestags geschlossen war, bevor wir ohne anzuhalten vor den Kunstverkäufern in die Verbotene Stadt flüchteten.
Was kann man über die Verbotene Stadt sagen. Eigentlich dürfte sie jedem irgendwie aus den Fernsehdokumentationen bekannt sein. Die großen Straßen werden nach einiger Zeit monoton (und da es sich wirklich um eine kleine Stadt handelt, tun einem zudem bald die Füße ziemlich weh), doch die Seitenbereiche, in denen die Plätze Bedienstete, Eunuchen und Konkubinen waren, sind verschatelter und interessanter gestaltet, und es gibt einige Ausstellungen zu besichtigen. Wir erhielten ab und zu auch freundliche Erklärungen in Englisch zu verschiedenen Dingen, bevor man versuchte, uns in eine Kunstausstellung mit Kaufoption zu locken ... Eine von denen haben wir uns angesehen, und es handelte sich um zweifelsohne sehr talentierte Maler. Aber auch wenn man Student aus dem Westen ist, heit das nicht, dass man sein Kopfkissen mit Geldscheinen ausstopft, deshalb kauften wir nichts.
Ein paar Fotos habe ich gemacht, die ich hier einfach ohne großen Kommentar einstelle. Die Gebäude auf dem Hauptweg sind kolossal, die langen Straßen bieten interessante Fluchtpunktperspektiven, und die Seitenbereiche haben Gärten mit sehr alten, interessant verschnörkelten Bäumen und Steinen. Wenn man sich einen Audioführer am Eingang mietet, kann man sich vom band Fakten zu den einzelnen Orten erzählen lassen; Texte in den Ausstellungen sind ausschließlich auf Chinesisch.
Was kann man über die Verbotene Stadt sagen. Eigentlich dürfte sie jedem irgendwie aus den Fernsehdokumentationen bekannt sein. Die großen Straßen werden nach einiger Zeit monoton (und da es sich wirklich um eine kleine Stadt handelt, tun einem zudem bald die Füße ziemlich weh), doch die Seitenbereiche, in denen die Plätze Bedienstete, Eunuchen und Konkubinen waren, sind verschatelter und interessanter gestaltet, und es gibt einige Ausstellungen zu besichtigen. Wir erhielten ab und zu auch freundliche Erklärungen in Englisch zu verschiedenen Dingen, bevor man versuchte, uns in eine Kunstausstellung mit Kaufoption zu locken ... Eine von denen haben wir uns angesehen, und es handelte sich um zweifelsohne sehr talentierte Maler. Aber auch wenn man Student aus dem Westen ist, heit das nicht, dass man sein Kopfkissen mit Geldscheinen ausstopft, deshalb kauften wir nichts.
Ein paar Fotos habe ich gemacht, die ich hier einfach ohne großen Kommentar einstelle. Die Gebäude auf dem Hauptweg sind kolossal, die langen Straßen bieten interessante Fluchtpunktperspektiven, und die Seitenbereiche haben Gärten mit sehr alten, interessant verschnörkelten Bäumen und Steinen. Wenn man sich einen Audioführer am Eingang mietet, kann man sich vom band Fakten zu den einzelnen Orten erzählen lassen; Texte in den Ausstellungen sind ausschließlich auf Chinesisch.











Die dem Eingang nachgestellten Türen hindern natürlich keinen Menschen am hereinkommen, dagegen aber Geister, ebenso wie Türschwellen in einer bestimmten Höhe oder Wassergräben.



Die Anzahl der Tiere auf dem Dach sagt etwas über die Stellung in der Heirarchie der hier jeweils lebenden Person aus.

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